Warum schreibt ein "streikender" Füller, nachdem man ihn in Tinte getaucht hat?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

natürlich spielt die Physik auch bei einem Füller eine Rolle, aber auch die Chemie.

Mit der Tinte die du auf die Feder aufbringst löst du die alte eingetrocknete Tinte an und somit kann der Tintenleiter wieder arbeiten. Der Tintenleiter basiert auf der Kapillarwirkung. Ist das System dicht, wegen alter eingetrockneter Tinte an der Feder, so funktioniert es nicht oder es dauert eben sehr lange.

Wenn man einen Füller wirklich lange nicht genutzt hat und nicht nur Tinte an der Feder eingetrocknet ist, sondern auch im Tintenleiter, dann muss man das Gerät in der Regel komplett reinigen.

Wie gesagt, die Chemie ist für das ganze Verantwortlich. Das Lösungsmittel der Tinte verdunstet, in der Regel ist das Wasser, und damit trocknet die Tinte ein. Gibt man dann neues Wasser, oder Tinte die noch genügend Wasser als Lösungsmittel hat dazu löst sich die alte Tinte darin und dein Füller schreibt wieder, da nun der Tintenleiter wieder arbeiten kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6sungsmittel

Ah, okay! Ich danke Dir recht herzlich für die Antwort, die sogar ich, der zu Chemie immer Chemieeehhhh sagt (war mein Hassfach in der Schule, ich gestehe es), verstehe. 

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Kapillarwirkung und Lösungsvorgänge gehören zur Physik. Die Chemie spielt keine Rolle.

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Die Tinte vorne im Füller ist etwas angetrocknet und wenn du ihn mit der Spitze in die Tinte tauchst, wird es wieder verflüssigt und alles funzt wieder.

Weil die nachlaufende Tinte an der Feder an/ausgetrocknet ist. Durch das eintauchen in die Tinte wird der Weg wieder frei. Habe früher die Nadel unter oder in warmes Wasser gehalten..

Ah, okay. Danke für die Antwort. Ich habe den Füllerteil mit der Feder immer für einige Stunden in destilliertes Wasser gelegt, damit er die ganzen Stoffe der Tinte auf den Kapillarröhrchen herausschwemmt. Von anderen Menschen weiß ich, dass sie dieses Füllerteil gerne unter fließendes Wasser mit starkem Druck halten.

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@Tichuspieler

Einweichen ist auch ok. Wenn sich die verkrustungen lösen, ist das Problem behoben. Großen Wasserdruck würde ich veremeiden, da die Feder und weitere Führungen sehr fein gearbeitet sind.

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@Fiswa

Das sehe ich genauso. Deswegen heiße ich den Vorschlag, unter fließend Wasser mit hohem Druck zu reinigen, nicht gut, eben auch aus dem Grund, den Du aufgeführt hast.

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