Warum schlecht in Physik trotz lernen?

8 Antworten

Was auf jeden Fall ein Anfang wäre, wäre es wenn du dich nochmal mit den ganzen mathematischen Grundlagen beschäftigen würdest, damit für dich Zusammenhänge leichter erkennbarer werden und das Umformen für dich auch zu einer Trivialität wird. Allerdings nur die Mathematik hinter etwas verstanden zu haben verschafft dir noch lange keine 6. Du musst neben dem ganzen mathematischen Können auch noch die Gesetzmäßigkeiten und Regeln lernen und am besten verstehen. Um das ganze zu lernen empfehle ich dir dich mit einem anderen zusammen zu tun, besonders wenn es um das Thema Physik geht. Erkläre deinem Gegenüber das Thema und die Zusammenhänge bis zum Erbrechen, lasse ihn Fragen stellen zu allem was ihm auffällt/einfällt um dich in die Enge zu drängen, denn das sind die Momente wo einem so einiges klar wird und man seine Grenzen und Schwierigkeiten aufgezeigt bekommt. Ich habe es in Physik eigentlich stets so gehandhabt, dass ich mich mit einem Freund von mir getroffen habe und wir uns mal für 2h gemeinsam hingesetzt haben und bis zum Umfallen ein Thema diskutiert haben. Ebenso empfehle ich Übungsaufgaben aus dem Bereich Physik zu lösen um ebenfalls das Problem mit der Anwendung der Theorie zu mindern. Heißt Übungsaufgaben, Übungsaufgaben, Übungsaufgaben, ... . Das gleiche gilt auch für den mathematischen Part, nimm dir Formeln und Übungsaufgaben und dann heißt es einfach rechnen bis zum umfallen (damit meine ich hauptsächlich Umformen). Wie sagt man so schön "Übung macht den Meister". Ich war mit der Strategie eigentlich sehr erfolgreich und war der beste aus meinem Kurs und ich kann es nur weiter empfehlen. Sollte es allerdings nicht klappen, dann solltest du vielleicht einen anderen Ansatz wählen.

"Das Problem ist nicht, dass man die Frage nicht kennt. Das Problem ist, dass man die Frage nicht versteht." (leider weiß ich nicht mehr woher dieses Zitat stammt, jedoch finde ich es recht passend ^^)

Du findest auf youtube staatlich anerkannten Unterricht bis weit nach dem Abitur. Ebenso über die Suchmaske des Browsers auf vielen Seiten zu jedem Fach. Gebe einfach Fach und Thema ein. Sinnvoll ist noch mal in Mathe so ganz von vorne zu beginnen. Meine Empfehlung mag Dich zunächst erschrecken. Aber auf diese Weise kannst Du Lücken schließen die offensichtlich vorhanden sind. Zudem hat gerade der filmische Unterricht einen weiteren großen Vorteil: Es sind ganz andere Möglichkeiten vorhanden das Thema verständlich zu machen. Gerade wenn Du Probleme damit hast Formeln umzustellen kann ich mir gut vorstellen dass Dir youtube weiter helfen kann. Da wandern dann gerne mal nicht einfach Buchstaben oder Zahlen durch die Gegend sondern Gegenstände. Und schon ergibt sich leichter ein Verständnisbild. Im MINT-Bereich fällt mir jetzt kein passendes Beispiel ein aber in Buchführung. Das ist auch auf dem Papier so ein trockenes Fach mit Hin- und Herschiebereien - sehr grob ausgedrückt. Wer sich aber auf youtube den Grundkurs reinzieht schiebt nicht mehr einfach hin und her sondern versteht Was abgeht. 

Wir bekommen gerne in der Schule vermittelt dass es ausreiche auswendig zu lernen ohne zu verstehen. Aber das stimmt nicht. Ohne Verständnis kommen wir in der Welt nicht weiter. Wenn Du bei youtube mal eingibst "physikalisches experiment" und Dir so manches Video ansiehst kommst Du wahrscheinlich auch dahinter dass die Formeln ganz neckische Sachen einfach anders formulieren. Viele dieser Experimente brauchen keinen großartigen Experimentierkasten da sie mit alltäglichen Dingen durchgeführt werden können. 

Sobald Du Dir Bilder von den zu erlernenden Formeln machen kannst wirst Du sie auch leichter verstehen können. 

Vielleicht bin ich nicht der richtige, deine Frage zu beantworten, mir sind Mathe und Physik nie schwer gefallen.

Andererseits habe ich schon häufiger Leuten geholfen, und versuche auch hier immer, rauszufinden, wo es beim einzelnen "hakt". Manchmal erkennt man das an der Art, wie gefragt wird, manchmal nicht.

Bei dir habe ich den Eindruck, dass du zu angstvoll und hektisch an die Sache rangehst. Das ist nie gut. Ich gebe dir mal einen Vergleich:

Ich hab mal einen Programmierkurs besucht, wo man eine Augabe bekam und dann am Rechner ein Programm schreiben musste. Da gab es grob zwei Gruppen. Die einen sind sofort zum Rechner geflitzt und haben angefangen, ihr Programm einzutippen. Die anderen haben sich erst mal die ganze Aufgabe durchgelesen, sind dann in den Pausenraum gegangen, haben sich einen Kaffee gezogen, und den in Ruhe ausgetrunken, und je nach Geschmack ein oder zwei Zigarettchen dazu gepafft, und sich dabei die ganze Aufgabe noch ein zweites mal druchgelesen. Erst dann sind sie zum Rechner, und haben die erste Teilaufgabe gamacht. Danach wieder ein Päuschen, usw. Nun hate mal, welche Gruppe am Ende besser war.

Anderes Beispiel: Wenn du etwas reparieren willst, packst du ja auch nicht alles Werkzeug ein, und schaust dann, welche Schrauben zu deinem Werkzeug passen.

OK, vielleich blöde Vergleiche, aber ich denke, du musst anders an die Sache rangehen. Erst mal verstehen, was eigentlich rein sachlich das Problem ist. Also was gegeben ist (Kraft, Masse, ...), was passieren soll (Beschleunigung, ...) und dann, welches Gestetz anzuwenden ist. Erst wenn du das Gesetz kennst, dann kannst du nach der passenden Formel suchen.

Auch solche Denkweisen, die einem eigentlich nicht so liegen, kann man lernen. Ich konnte anfangs nie die Fehler in fremden Programmen finden, weil ich mich schlecht in die Denkweise anderer reindenken konnte. Mit der Zeit wurde ich gut darin.

Und genau dieses Vorgehen solltest du lernen, Schritt für Schritt vorgehen:

  1. Die Grundsituation verstehen
  2. Das Ereignis benennen
  3. Die Regel erkennen
  4. Die Formel zuordnen
  5. Rechnen
  6. Testen, ob das Ergebnis von Einheit und Größe her stimmen kann

Und genau dieses Vorgehen solltest du in der Nachhilfe üben. Genau Schritt für Schritt.

Mathezweig: Schlecht in Physik

Hola Community!

Ich (male, noch 14 Jahre) bin in der 8. Klasse im Mathezweig in einer Realschule in Bayern.

Ohne wirklich viel zu lernen schreibe ich in den meisten Fächern passable Noten. In Englisch stehe ich auf einer 1. Mathe habe ich gewählt, weil ich in Mathe ganz gut bin (außer Geometrie und Textaufgaben), nicht der beste, aber ganz gut. Zudem war das der für mich beste Zweig, da ich mich ein wenig für IT interessiere und die restlichen Zweige (Französisch, Kunst, BwR) nix für mich waren.

Nur leider - und das wusste ich schon beim Versuchsunterricht - ist Physik nichts für mich. Im letztem Jahr stand ich dort auf einer 4. Dieses Jahr wird's vielleicht noch brenzliger. Der Kundige unter euch weiß bestimmt schon wieso: Es ist ein Lernfach. Ich habe zu Beginn von diesem Jahr zwar aufgepasst, aber nie die Formeln und die Zuordnungen der jew. Formeln gelernt (Formelsammlung bekommen wir erst nächstes Jahr, doch ich glaube, die muss ich trzd. lernen). Das war ziemlich töricht, denn jetzt sehe ich fast jede Aufgabe, die für die meisten anderen recht simpel sind, als unmöglich zu lösen. Warum? Man benötigt für Rechnungen Formel, Formel und eine weitere Formel - keine Ahnung, wie man diese ausrechnet.

Ich nehme schon an, dass ich es durch dieses Jahr schaffe, solange ich nur in Physik eine schlechte Note habe. Aber ich schätze, über Wochenende und Ferien muss ich eben Physik nachlernen, nicht wahr? Ich muss mich wohl dazu aufraffen - hoffentlich schaff ich das. :/

Jetzt zur eigentlichen Frage: Ich bange seit der 7. Klasse vor der Abschlussprüfung. Zu Beginn wegen Mathe - jetzt jedoch wegen Physik. Chemie bin ich okay.. muss ich schließlich wohl auch lernen. Hussa. Jedenfalls: Kommt in der neunten Klasse viel über die Formeln bzw. Formeln ausrechnen? Ich werde dort auf jeden Fall lernen und wenigstens jeden Tag die Einträge durchlesen und - sehr wichtig - lesbar und übersichtlich schreiben, denn lernen fällt so wohl sehr viel leichter.

Weitere Frage: Wie viel kommt in der Abschlussprüfung in Physik - nach eurer Erfahrung - an Formeln dran? Ich versuche sie ja nachzulernen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sie jemals wirklich kann, da ich sie im Augenblick einfach absolut nicht beherrsche. Daumen drücken. Und ganz toll wäre es, wenn sie nicht so.. wesentlich für die wirklich wichtige Prüfung sind.

Abschließende Frage: Ich bin mir sicher, dass mein (hoffentlich) zukünftiges Studium und der folgende Beruf nichts mit Physik zu tun hat. Achten die Firmen oder was auch immer (weiß ich noch nicht - aber nix mit Physik und Chemie) denn auf die Fächer. Der Gesamtschnitt beim Abschluss könnte schließlich sehr beeinträchtigt werden. Mit Details würden sie jedoch sehen: Aha! Er ist nur in Physik, vielleicht Mathe und möglicherweise Chemie nicht gut. In den anderen Fächern schon. Wäre es schlimm, dort nicht so gut zu sein, in anderen Kategorien jedoch schon? Trotz Mathezweig, versteht sich.

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