Warum liegen Steine zwischen Bahngleisen?

3 Antworten

das ist wie beim "normalen straßenbau" teil des gleisbaues: die schienen sind mit den heute meistens aus beton bestehenden schwellen verschraubt (früher gelegentlich auch verklammert, und die schwellen liegen in einem maschinell verdichteten schotterbett. so kann das wasser(regen)ablaufen und die steine verhindern allzu üppige vegetation- schließlich sollen keine bäume und sträucher im weg stehen, wenn die bahn kommt. früher diente der fahrweg gleichzeitig als toilette für die reisenden: alles was an fäkalien anfiel wurde per "lokusklappe" einfach "nach unten" entlassen. die heutigen züge haben alle extra fäkalientanks an bord.

Die Schottersteine verkanten sich einerseits und bieten so ein stabiles Bett fürs Gleis, sind andererseits aber kein völlig unbewegliches Bett, das den Schienen nicht erlauben würde, bei Temperaturänderungen zu arbeiten. Es gibt auf Beton verlegte Gleise, die "Feste Fahrbahn", aber um da durch Temperaturänderungen verursachte Längenschwankungen aufzufangen, muss ein erheblicher Aufwand getrieben werden.

Die gasamten Gleise liegen in einem Steinbett. Die soregndafür, dass bei Regen, Schnee,Frost und große Hitze die Gleise stabil, sicher und fest liegen und sich das Material bei Temperaturschwankungen entsprechend ausdehnen bzw. zusammenziehen können. Außerdem fangen sie Steine Erschütterungen besser ab.

und durch die steine kann das regenwasser besser abfließen !

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