warum ist "Y" kein vokal, aber "A", "E", "I", "O", "U"?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

http://www.stern.de/wissen/natur/kw-522004-kw-012005-wieso-zaehlt-das-ypsilon-nicht-zu-den-vokalen-svenja-reidys-dortmund-535090.html?p=4&nv=ct_cb&eid=501586

Das "Y" hat im Deutschen den Umlautwert [Ü], wenn es in Lehnwörtern aus dem Griechischen vorkommt (z.B. Analyse), den Vokalwert [I] in Lehnwörtern aus dem Englischen (z.B. Hobby), und wenn es im Anlaut von einem Vokal gefolgt wird, ist es ein Konsonant mit dem Lautwert J. Es ist also im heutigen Deutschen keineswegs immer ein Vokal, und auch in anderen Sprachen wird es sowohl als Konsonant als auch als Vokal gesprochen. Seine älteste bekannte Variante ist das phönizische "waw" mit dem konsonantischen Lautwert [V], das die Griechen mit dem vokalischen Lautwert [U] übernahmen. Dort ergab sich eine Lautverschiebung zum ebenfalls vokalischen Umlaut [Ü], in dieser Form gaben die Etrusker es an die Römer weiter. Bei denen hatte es die Lautwerte [U], [V] und [W], war also sowohl Konsonant als auch Vokal. Historisch wie gegenwärtig ist es also kein reiner Vokal. Für Vokale (Selbstlaute, Umlaute, Diftonge) gilt, dass sie alleine gesprochen werden können, für Konsonanten (Mitlaute), dass sie in der Benennung nur mit Vokalen gesprochen werden, also a = a, b = be, c = ce, d = de, usw. bis zum y = ypsilon und z = zett. Es wird wohl diesen Tatsachen zu verdanken sein, dass das Y nicht als Vokal angesehen wird.

Jeder der in der 2. Klasse in Deutsch aufgepasst hat. Und wenn man sich die Wörter VOKAL und Konsonant mal in ihrer deutschen Bedeutung ansieht wird die Antwort sehr schnell klar ;) Vokale werden auch "Selbstlaute" genannt und Konsonanten auch Umlaute. Wenn man jetzt eine Lautschrift für die beiden Gruppen erstellt erkennt man schnell was Vokale sind und was nicht. Bsp der Buchstabe "K" würde in der Lautschrift "Ka" die Lautschrift von "Y" würde also in etwa so aussehen "Üpsilon" daher ist dieser ein Umllaut oder auch Konsonant. Bei "A" bleibt auch die Lautschrift "A" Bei "E" "E" und so weiter daher sind das Vokale oder auch Selbstlaute genannt

Die Lautschrift von "Y" ist doch nicht "Üpsilon" ...sondern einfach "Ü". Oder sprichst du Y tatsächlich "Üpsilon" aus? ;D

1
@Dory1

Die Lautschrift eines Buchstaben ist nicht zwingend identisch mit der Aussprache in verschiedenen Wörtern :-P denn das ist von der Herkunft der Wörter abhängig. Du sagst ja auch nicht "hobbü" oder??? aber "Analüse" ;-) Und die Lautschrift ist nun mal Üpsilon wenn es um den Buchstaben geht wie soll man sonst in der Lautschrift auch Ü und Y auseinanderhalten :-)

0
@darkesttester

Es heißt allerdings nicht Umlaut, sondern Mitlaut. Umlaute sind ä, ö, ü - wie jeder weiß, der in der 2. Klasse aufgepasst hat.

0

Das y im Wort "Lyrik" ist mit Sicherheit ein Vokal(Selbstlaut), auch das y in Symbol, Gymnastik. Das y kommt ja praktisch nur in Fremdwörtern vor, meist aus der griechischen Sprache. In der polnischen Sprache kommt das y sehr oft vor und hat eindeutig den Wert eines Vokals, z.B. lody = Speiseeis. Wer würde auch bezweifeln, dass in "Gyros" das y ein Vokal ist, auch wenn es korrekt wie i ausgesprochen wird.

weil bei a hörst du ja keinen aanderen buchstaben. e ach nicht und iou auch nicht.

Bei y könnte man aber auch üpsilon schreiben. Das heißt man hört noch andere Buch staben oder beo Be oder Ka ;D

weils im deutschen wie j ausgesprochen wird

Was möchtest Du wissen?