Warum ist man stolz auf eine Nationalität?

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15 Antworten

Wieso soll man nicht auf seine Nationalität stolz sein können. 

Ich bin stolz auf meine Herkunft und Land in meinem Fall Serbien.

Ich bin stolz darauf das in der serbischen Sprache alles so geschrieben wird, wie man es ausspricht was in anderen Ländern nicht immer üblich ist.

Ich bin stolz darauf das wir 2 Schriften haben latein wie auch kyrillisch was die meisten Länder nicht haben.

Ich bin stolz darauf das wir unseren Glauben (orthodox) pflegen und jedes Haus seinen eigenen Schutzpatronen hat, was andere orthodoxe Länder nicht haben.

Ich bin stolz darauf das wir unsere Traditionen weiter leben und weiter vererben. Beispiel: Folklore, Musik, Feste und Feiern.

Ich bin stolz darauf das die meisten Serben ihren Urlaub nicht nur in anderen Ländern verbringen sondern sich auch Zeit nehmen viele Klöster in Serbien zu besichtigen, weil ihnen der Glaube wichtig ist.

Ich bin stolz darauf das in Serbien die meisten Menschen Landwirtschaft betreiben und alles was sie brauchen selbst herstellen. Das ist viel gesünder und besser als im Supermarkt einzukaufen da vieles Importierte Ware ist und auch Pestizidbehandelt.

Ich bin auch stolz darauf das wir schöne Märkte haben wo die ganzen Bauern ihr Obst, Gemüse, Honig etc. verkaufen und es sogar billiger als im Laden ist.

Das sind alles Dinge die uns als Volk prägen natürlich gibt es mehr wie historisches aber auch viel Natur und Naturschutzgebiete, sehr alte Klöster und Burgen auch unter UNESCO Schutz aber auch Archäologische funde die sehr alt sind und das gute Essen die Balkanküche.

Ich bin stolz darauf das wir alles so erhalten, das wir ein Volk sind dem das alles wichtig ist. Es gibt Länder wo man nur noch aus Büchern lesen kann wie die Menschen damals gelebt haben und was für Bräuche und Traditionen üblich waren und in Serbien kann man es bis heute egal wo überall selbst erleben. 

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:54

Ja aber das was geschrieben wird kann man nicht immer Aussprechen ;)

Aber ist das nicht eher Glücklich zu sein, dass es so ist in dem Land.

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Es gibt da ein schönes Zitat, weiß leider nicht mehr von wem das ist:

Patriotismus ist als würde man eine Errektion bekommen, wenn jemand mit demselben Vornamen einen Nobelpreis bekommt.

Dieser Nationalstolz ist reine Erziehungssache. Den einen wird anerzogen stolz auf das Heimatland zu sein und oft auch dass sie ihm irgendetwas schuldig wären und anderen bleibt eine derartige Erziehung zum Glück erspart.

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Wenn man ganz rational betrachtet wie unser Kleingeist auf eine Fahne stolz ist, kann man erkennen wie oberflächlich unser Leben zu sein scheint.

Kriege werden aufgrund verschiedner Fahnen geführt.

Alle äußeren Veränderungen, die durch Kriege, Revolutionen, Reformationen, Gesetze und Ideologien veranlasst wurden, haben es nicht vermocht, die Natur des Menschen und damit die Gesellschaft grundlegend zu verwandeln. 

Als menschliche Wesen, die in dieser monströs hässlichen Welt leben, müssen wir uns fragen, ob diese Gesellschaft, die auf Wettbewerb, Brutalität und Furcht gegründet ist, zu einem Ende kommen kann?

Wenn wir sehen, was in der Welt vor sich geht, beginnen wir zu verstehen, dass es keinen äußeren und inneren Prozess, sondern nur einen einheitlichen Prozess gibt, eine alles umfassende Bewegung, wobei die innere Bewegung sich im Äußeren darstellt und die äußere wiederum auf das Innere zurückwirkt. 

Fähig zu sein, darauf hinzuschauen das allein scheint mir notwendig zu sein; denn wenn wir wissen, wie zu schauen ist, dann wird alles ganz klar, und zum Hinsehen bedarf es keiner Philosophie, keines Lehrers, niemand braucht Ihnen zu sagen, wie Sie schauen sollen. Sie schauen eben.

Dazu muss man nicht überdurchschnittlich intelligent sein.

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Nationalstolz hat etwas mit dem Gefühl von Gruppenzugehörigkeit zu tun. In Deutschland ist Nationalstolz nicht mehr sehr stark vertreten, da wir es damit in der Vergangenheit mal etwas übertrieben haben. :-) Aber schaue mal in die USA. Stolzer geht es kaum.

Stolz Erdenbürger zu sein, würde keinen Sinn ergeben, da ja jeder Mitglied dieser Gruppe ist. Da müssen wir warten, bis wir auf Aliens treffen.

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:36

Aber eben deswegen, wenn jeder stolzer Erdenbürger währe, würde es dem Frieden helfen.

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Ne, da kann man wirklich nichts für. "Stolz" ist da meiner Meinung nach wirklich das falsche Wort. Ich würde eher sagen: Man ist vielleicht glücklich und zufrieden damit, in genau diesen Sprach- und Kulturkreis hineingeboren zu sein. Genau wie wenn man mit seiner Familie glücklich ist und sich keine andere vorstellen könnte. So ein Zugehörigkeitsgefühl bringt vielleicht manchmal "Stolz" in dem Sinne mit sich, dass man sich mit angegriffen fühlt, wenn der eigene Zugehörigkeitskreis angegriffen wird. So wie bei einer Familie auch. Mit dem Stolz, den man beispielsweise bei einem persönlich gewonnenen Wettbewerb empfindet, hat das natürlich wenig zu tun. Treffender sollte man vielleicht "Ehre" sagen, auch wenn der Begriff momentan sehr mit einem bestimmten Kulturkreis verbunden wird.

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Ich finde auch, dass man nur stolz auf sich und seine Leistungen sein kann. Unser Deutschland wurde nicht auf unseren Schultern gegründet.

Dennoch gibt es Erblasten. Das Rentensystem ist z. B. eine solche oder die Sühne für die Verbrechen unserer Väter.

Aber stolz? Selbst auf einen Fußballverein oder die deutsche Nationalmannschaft könnte ich nicht stolz sein. Das sind vollkommen fremde Menschen. Ich habe nichts zu deren Sieg beigetragen. Da könnte ich genauso gut auf irgendeinen Mexikaner stolz sein.

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:33

Danke


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Ich sehe das genauso wie du!

Meiner Meinung nach kann man nur stolz auf etwas sein, das man selber geschaffen hat- sei es ein gelungener Kuchen, der erste geglückte Ölwechsel am Moped, der Sprung vom 10 Meterbrett, wenn man es endlich geschafft hat die Angst zu überwinden...

Für/über die anderen Sachen kann man sich bestenfalls freuen und glücklich sein in den Genuß zu kommen.

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Nationalstolz hat eher was mit der Gruppenzugehörigkeit zu tun. Für Menschen, die sich eng mit ihrer Heimat und ihrem Land verbunden fühlen und zur ihrer ethnischen Gruppe gern bekennen existiert halt auch ein Nationalstolz. Die Flagge ist halt auch das Label unter der alle unter einem Dach zusammenkommen, von Gleichgesinnten für Gleichgesinnte. Und ja, deshalb wird auch Sport z.B. ordentlich mitgefiebert, weil man möchte, dass seine eigenen Landsleute sich gegen die "fremde" Konkurrenz durchsetzen. Das ist immer noch mit der Evolution der sesshaften Menschheit verwurzelt sich zu seiner Herkunft und seinem Platz mit allen die da Leben und wie du sind zu bekennen...


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Wenn man nur darauf Stolz sein kann, was man selbst geschafft hat, wie kann man dann auf seine Kinder stolz sein? Deine Argumentation geht leider nicht ganz auf.

Wenn man stolz darauf ist, was jemand geleistet hat, ist das doch eine gute Sache: Man fühlt sich zugehörig und ist dankbar für den Rechtsstaat und die Demokratie. Da kann man doch stolz auf diejenigen Vertreter sein, die so etwas ermöglicht haben, welche Stellvertreter für ein Land sind.

Genauso wie man darauf stolz sein kann, kann man auch über das Land beschämt sein, wie es viele Deutsche heutzutage noch sind aufgrund unserer Geschichte mit dem Nationalsozialismus.

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:47

Naja ich freue mich für meine Kinder, achte ihre Leistungen, ich bin glücklich, dass sie Glücklich sind und liebe sie. (ich hab keine Kinder wenn ich welche hätte)

Aber Stolz ist für mich einfach anders deffiniert.

Und man hat ja die Kinder gemacht irgendwie also kann man darauf stolz sein XD

Und ich respektiere und achte die Stellvertreter meines Landes aber das ist ja nicht gleich Stolz.

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Das is halt einfach so :)
Wenn du in einem Land geboren wirst, deine Eltern von dort sind, du dort aufwächst die Kultur und sonstiges mitbekommst, dann identifizierst du dich früher oder später mit "deinem" Land, obgleich wir auch alle Erdenbürger sind.

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:30

Ja aber haber wäre man in eine x beliebigen anderen Land geboren, wäre man doch dann stolz darauf, oder?

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Kommentar von Kiboman
01.08.2016, 14:31

denke nicht, solange ich glücklich und nach meinen vorstellungen leben kann ist mir es egal in welchem land ich lebe,

ich bin dann wohl ein "anti-patriot"

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Keiner ist falsch. Oder glaubst etwa wirklich, dass keiner von über 7 Milliarden Menschen Stolz darauf ist, Erdenbürger zu sein?

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:42

Naja ich sag auch nicht, dass es falsch ist Nationalstolz zu haben, sollange man es nicht übertreibt. Aber ich denke einfach, viele machen sich nicht die gedanken, das wir alle Erdenbürger sind und der Natoinalstolz diese Sichtweise einfach verhindert.

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Kommentar von LordPhantom
01.08.2016, 15:01

Viele ist richtig. Ich bin penibel ^^

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Stolz ist eine leidige Eigenschaft.

Es ist aber richtig das man sich sozial und kulturell mit seiner Heimat identifiziert. Je klarer der Bezug umso stärker ist gewöhnlich auch die Identifikation. Daraus folgt logischerweise das eine Identifikation mit dem Staat indem du lebst gewichtiger ist als die mit dem Planeten auf dem du lebst.

Wie du bereits festgestellt hast ist es idiotisch auf seine Heimat stolz zu sein, weil es letzlich ja nur Zufall ist, wo man geboren wird.

Allerdings kann man im Lauf eines Lebens schon einiges für seine Heimat tuen, ja sogar zum Nationalhelden werden, dadurch wird die eigene Identität mit der Heimat gewöhnlich gestärkt.

Die Verteidigung seiner Heimat ist also gar nicht so eine Frage des nationalen Stolzes sondern vielmehr eine Frage der Verteidigung der eigenen Identität.

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Weil die menschen dumm sind. Why haben manche mehr als sie ausgeben können werenf andere garnichts haben. Wir verhalten uns wie idioten und sollten zusammenhalten anstat uns zu bekriegen um unsere Spezies zu sichern anstadt uns irgentwann wieder in die steinzeit zu bomben. ( bestes beispiel die römer hatten damals fußbodenheizung und ein abwasser system. Das reich ging unter und das mittelalter kam. Wo die leute dan wieder in Löscher gekackt haben oder in ecken.

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Kommentar von Nalzet
01.08.2016, 14:27

Deine Antwort verfehlt die Frage ziemlich deutlich. Patriotismus hat nichts mit Krieg zu tun.

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Kommentar von pascal3232
01.08.2016, 14:34

doch weil jeder Patriot meint sein land wäre das beste. und das schürt Konflikte.

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Kommentar von pascal3232
01.08.2016, 18:23

Nationalsozialist?

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Trotzdem kann man stolz darauf was seine Landsmänner alles aufgebaut haben bzw was für Produkte aus dem Land kommen.

Ich bin auch sehr sehr Stolz auf mein Land ->USA

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Kommentar von Gilgaesch
01.08.2016, 14:28

Ich mein es auch nicht negativ stolz darauf zu sein.
Ich verstehe nur nicht warum, weil ich es nicht bin, ich repektiere mein Land und achte aber bin nicht stolz darauf.

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