Warum hören viele Menschen nur eine bestimmte Musikrichtung?

13 Antworten

Grundsätzlich ist jeder ein Individuum und hört seine individuelle Musik.

Übrigens ist es nahezu ausgeschlossen nur ein Genre zu hören. Denn jeder Interpret ist so gut wie immer mit mehreren Genren aktiv. Das ist auch bei Live.Auftritten empfehlenswert. Nach 3 "Rockomopressli-Nummern" braucht das Publikum etwas zur Beruhigung. Der Star wird dann logischerweise einen langsamen Blues oder was auch immer präsentieren.

Meister der verschiedenen Genres waren LED ZEPPELIN. Sie hatten nicht weniger als 8 Richtungen drauf. Nämlich Blues, Rock, Hardrock, Heavyrock, Heavy Metal, Funk, Rock 'n Roll und Reggae - und sie meinten völlig bescheiden, dass es ihr Ziel ist gute Popmusik zu machen :)

LED ZEPPELIN - "The Crunch"

https://youtube.com/watch?v=sTd6cZotLQc


Ich persönlich mache da einen Unterschied zwischen Musik, die ich höre, und Musik, mit der ich mich auch identifiziere. 

Was das Hören angeht bin ich flexibel: Von Jason Derulos "Talk dirty", über Tom Odells "Another Love", Eminems "Lose yourself", One Republics "Counting Stars", Cradle of Filths "Nemesis", Darkthrones "Quintessence" bis hin zu Juliane Werdings "Würfelspiel" oder Katie Meluas "If you were a sailboat". Also Pop, Rock, Metal, Schlager, Rap und wie man das alles nennen mag. Ebenso mag ich instrumentale Musik, ein bißchen Klassik, und sehr gerne Alte Musik (um 1600), da aber nur die weltliche, nicht die geistliche. 

Dann gibt es Musik, die ich nicht nur höre, sondern mit der ich ein Lebensgefühl verbinde, das zu mir paßt. Auch hier bin ich flexibel, wenn auch vielleicht nicht ganz so sehr, da bei mir alles mehr in die düster-melancholische Ecke geht: Leonard Cohen, Lisa Hannigan, Jenn Grant, Joan Baez, Sons of Perdition, und vor allem Agnes Obel und Those Poor Bastards. 


"Dann gibt es Musik, die ich nicht nur höre, sondern mit der ich ein Lebensgefühl verbinde, das zu mir paßt" Das "Lebensgefühl" ist aber immer im Wandel, je nachdem wo man sich aufhält, wie man lebt verändert sich der Musikgeschmack teils drastisch. Ich finde wenn man sich von vornherein zu stark auf eine bestimmte Richtung versteift, dann hat man für alles andere nichts übrig :D

0
@dreamer134

Hm, mein Lebensgefühl ist eigentlich immer gleich dunkel, so drastisch hat sich das bisher noch nie geändert. Ich hab schon immer düstere Musik gehört. Sei es jetzt John Dowlands "In darkness let me dwell" (Alte Musik), Leonard Cohens "You want it darker" (SongwriterPop), Those Poor Bastards "The Bright Side" (Death Country) oder Dimmu Borgirs "Mourning Palace" (Black Metal). Und das ist nur ein sehr kleiner Auszug, vereint doch aber schon einige, teils sehr unterschiedliche Genres. 

Und natürlich sehe ich nicht ein, warum ich Tralala-Musik und Karnevals-Geschunkel hören sollte, wenn es Null zu meiner Persönlichkeit paßt, nur damit ich ja bloß alle Genres abdecke?! Danke, aber das bringt mir nichts. 

0

Hallo!

Die meisten Menschen, die nur auf ein Genre oder nur einen Interpreten festgelegt sind, haben schlicht kein Interesse an anderen Genres bzw. einen "zu kleinen Horizont" um andere Musik akzeptieren zu können. 

Dann gibt es noch selbsternannte "Individualisten", die sich allgemein recht viel auf sich einbilden und dann noch meinen, über das Hören und Analysieren bestimmter Musik - vorallem aus den Bereichen E-Musik oder Jazz - sich von anderen abgrenzen zu können.

Man merkt es aber recht schnell, mit wem man es zu tun hat, wenn man die Lage überblickt :)

Ich persönlich höre zwar meist Musik der 80er/90er, aber aus diesen Zeiträumen im Prinzip fast alle Genre und alles was mir gefällt!

Schön.

Dann nenne mir mal Dein Lieblingsstück aus dem Bereich "Klassik"?

Du wirst selbst noch merken, dass sich Geschmäcker im Laufe der Zeit ändern, in manches muss man sich auch mehr oder weniger lange reinhören. Das gilt besonders für "moderne" - also zeitgenössische - E-Musik.

Ich persönlich mag Pop und Schlager nicht sonderlich. Ich war schon in meiner Jugend Klassikfan. Allerdings war die Musik der 70er/80er Jahre nur erträglich, wenn man stocktaub war.

Und wenn es nicht Klassik ist, dann höre ich Jazz und Weltmusik.

Ich liebe Klassik und ebenso Jazz, höre sehr viel Rock und Metal, Blues, Funk, eig alles außer Schlager und so dreck Pop, es gibt auch guten Pop wie Billy Joel aber ich würde jz sagen dass Musik der 80er im Vergleich zu heute sehr sehr gut war.

Ich bin ein Riesen großer Fan von Alan Parsons Project, das ist auch 80er und sowas gutes gibt es fast gar nicht mehr. Man kann nicht sagen dass 70/80 Musik schlecht war. Ebenso wie 90 oder auch 50er liebe ich sehr. So Geile Blues Musik gibt es da 

Also man kann das net pauschal sagen wann Musik gut war oder schlecht 

1
@L2345

Es gab ein paar gute (Alan Parsons, Jethro Tull), aber was im Radio hoch- und runterlief, war Disco, Abba, Bay City Rollers - eben nur Schrott.

1
@Seeheldin

Mmh ich bin kein absolut Abba fan aber es zweifelsohne sehr sehr gute Musik 

1

Was ist Weltmusik ?

0
@Lexa1

Alabina, Loreena McKennitt, Musik aus aller Welt, meist Folk neu interpretiert.

Auf den Radiokulturwellen (HR 2, WDR 2 etc.) gibt es Sendungen für Weltmusik.

2

Klassik höre ich nicht oft, aber z.b. dieser Song gefällt mir sehr: www.youtube.com/watch?v=NlprozGcs80

Ich habe früher auch immer nur 1 Musikrichtung gehört. Ich finde man kann fast alles hören, man muss sich nur darauf einlassen^^

1
@dreamer134

Der Pachelbel Kanon ist ein Ohrwurm :)

Höre Dir mal die H-moll Suite von Bach an, könnte Dir auch gefallen.

Ich lasse mich auch gerne mal ein, wenn es aber nur noch nach Krach klingt - also völlig unharmonisch ist - ist bei mir Ende.

Was ich null mag: HipHop, Rap, deutsche Schlager, sog. Volksmusik

1
@Seeheldin

diese Musikrichtungen gefallen mir auch eher weniger, aber selbst da gibt es einige Songs die mir gefallen ^^

0

Ich höre viele unterschiedliche Sachen. Filmmusik, moderne Sachen (mit manchen Richtungen kann ich leider nichts anfangen, z.B. Rap), Folk ...

"Klassik" ist für mich nicht eine einzige Richtung, sondern viele verschiedene: eine Oper ist was anderes als z.B. Orgelmusik, und eine Sinfonie etwas anderes als z.B. Kammermusik...

Auch da gibt es Richtungen, die mir mehr, und solche, die mir weniger gefallen. Mit Barockmusik kann ich weniger anfangen, umso mehr aber mit Musik aus dem 19.Jahrhundert (z.B. Verdi).

Mit der Einteilung in "ernste" Musik und nicht-ernste (?) Musik kann ich weniger anfangen, ich mag auch witzige Sachen wie z.B. Helge Schneider (dem man anmerkt, wie viel Spaß es ihm macht, Musik zu machen).

Was möchtest Du wissen?