Warum hören viele Menschen nur eine bestimmte Musikrichtung?

13 Antworten

Dreamer134, diejenigen die du meinst, behaupten, das wäre die einzig "wahre" Musik. Schwer bis unmöglich, sie von anderem zu überzeugen.

Ich hatte früher in der Schulzeit Geigen-Unterricht, spielte dann in der grossen Streichergruppe mit bei Abiturienten-Feiern. So lernte ich tiefgehend Klassische Musik kennen mit all ihrem Gefühlsausdruck.

Später begeisterte mich Jazz, wo ich mich dann mit Gitarre dabei beteiligte.

Dann kam Country-Musik dazu, was eine grosse Lebhaftigkeit erforderte.

Schlager aus den Siebziger Jahren  finden heute noch meine Begeisterung.

Na ja, die jetzige Rock-,Techno- und Schlagermusik ist auch ganz anregend, ist halt Geschmackssache. Spricht mehr die Jugend an, die sich für die Kunst ausdrucksfähiger Musik, wie z.B. klassischer Jazz, garnicht interessiert.


Grundsätzlich ist jeder ein Individuum und hört seine individuelle Musik.

Übrigens ist es nahezu ausgeschlossen nur ein Genre zu hören. Denn jeder Interpret ist so gut wie immer mit mehreren Genren aktiv. Das ist auch bei Live.Auftritten empfehlenswert. Nach 3 "Rockomopressli-Nummern" braucht das Publikum etwas zur Beruhigung. Der Star wird dann logischerweise einen langsamen Blues oder was auch immer präsentieren.

Meister der verschiedenen Genres waren LED ZEPPELIN. Sie hatten nicht weniger als 8 Richtungen drauf. Nämlich Blues, Rock, Hardrock, Heavyrock, Heavy Metal, Funk, Rock 'n Roll und Reggae - und sie meinten völlig bescheiden, dass es ihr Ziel ist gute Popmusik zu machen :)

LED ZEPPELIN - "The Crunch"

https://youtube.com/watch?v=sTd6cZotLQc


Ich persönlich mache da einen Unterschied zwischen Musik, die ich höre, und Musik, mit der ich mich auch identifiziere. 

Was das Hören angeht bin ich flexibel: Von Jason Derulos "Talk dirty", über Tom Odells "Another Love", Eminems "Lose yourself", One Republics "Counting Stars", Cradle of Filths "Nemesis", Darkthrones "Quintessence" bis hin zu Juliane Werdings "Würfelspiel" oder Katie Meluas "If you were a sailboat". Also Pop, Rock, Metal, Schlager, Rap und wie man das alles nennen mag. Ebenso mag ich instrumentale Musik, ein bißchen Klassik, und sehr gerne Alte Musik (um 1600), da aber nur die weltliche, nicht die geistliche. 

Dann gibt es Musik, die ich nicht nur höre, sondern mit der ich ein Lebensgefühl verbinde, das zu mir paßt. Auch hier bin ich flexibel, wenn auch vielleicht nicht ganz so sehr, da bei mir alles mehr in die düster-melancholische Ecke geht: Leonard Cohen, Lisa Hannigan, Jenn Grant, Joan Baez, Sons of Perdition, und vor allem Agnes Obel und Those Poor Bastards. 


"Dann gibt es Musik, die ich nicht nur höre, sondern mit der ich ein Lebensgefühl verbinde, das zu mir paßt" Das "Lebensgefühl" ist aber immer im Wandel, je nachdem wo man sich aufhält, wie man lebt verändert sich der Musikgeschmack teils drastisch. Ich finde wenn man sich von vornherein zu stark auf eine bestimmte Richtung versteift, dann hat man für alles andere nichts übrig :D

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@dreamer134

Hm, mein Lebensgefühl ist eigentlich immer gleich dunkel, so drastisch hat sich das bisher noch nie geändert. Ich hab schon immer düstere Musik gehört. Sei es jetzt John Dowlands "In darkness let me dwell" (Alte Musik), Leonard Cohens "You want it darker" (SongwriterPop), Those Poor Bastards "The Bright Side" (Death Country) oder Dimmu Borgirs "Mourning Palace" (Black Metal). Und das ist nur ein sehr kleiner Auszug, vereint doch aber schon einige, teils sehr unterschiedliche Genres. 

Und natürlich sehe ich nicht ein, warum ich Tralala-Musik und Karnevals-Geschunkel hören sollte, wenn es Null zu meiner Persönlichkeit paßt, nur damit ich ja bloß alle Genres abdecke?! Danke, aber das bringt mir nichts. 

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Trifft für mich überhaupt nicht zu. Ich höre mir fast alles an, wenn es gut gemacht ist.

Außer Country, Schlager und Blasmusik und Techno

Es gibt aber auch bei den Musikrichtungen gute Sachen ( Schlager, Country, Techno ) Blasmusik lasse ich mal weg. Da wo sie hingehört ist sie gut und richtig. Nur dann sollte man auch dafür in Stimmung sein.

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@Lexa1

Blasmusik höre ich mir sogar auch an, wenn das Ganze in einem Bierzelt in München stattfindet und ich einen Stein Bier vor mir stehen habe. Schlager dagegen finde ich immer zum k....tzen

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@verreisterNutzer

Schlager ist auch einer der Musikrichtungen die ich am wenigsten mag. Aber trotzdem gibt es auch da ein paar Lieder die man sich anhören kann und gefallen^^

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@dreamer134

Sag ich doch, da wo Blasmusik hingehört und man in der dementsprechenden Stimmung ist, passt auch die.

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Hallo!

Die meisten Menschen, die nur auf ein Genre oder nur einen Interpreten festgelegt sind, haben schlicht kein Interesse an anderen Genres bzw. einen "zu kleinen Horizont" um andere Musik akzeptieren zu können. 

Dann gibt es noch selbsternannte "Individualisten", die sich allgemein recht viel auf sich einbilden und dann noch meinen, über das Hören und Analysieren bestimmter Musik - vorallem aus den Bereichen E-Musik oder Jazz - sich von anderen abgrenzen zu können.

Man merkt es aber recht schnell, mit wem man es zu tun hat, wenn man die Lage überblickt :)

Ich persönlich höre zwar meist Musik der 80er/90er, aber aus diesen Zeiträumen im Prinzip fast alle Genre und alles was mir gefällt!

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