Warum halten Vegetarier sich oft für bessere Menschen?

12 Antworten

Natürlich geben die Futtermittelhersteller ihr Getreide nicht gratis an die hungernde Bevölkerung ab. Aber die Fleischindustrie tut das auch nicht. Weltweit werden 120% des weltweiten Nahrungsmittelbedarfs hergestellt, aber nur an ca. 60% der Menschen verteilt (und weggeworfen). Wir haben kein Hungerproblem und wir werden keines bekommen. Die einzige Möglichkeit, ein ernsthaftes Hungerproblem zu bekommen, wäre, wenn wir uns alle zunehmend von Raubtierfleisch ernähren würden. Das beantwortet vielleicht deinen ersten Absatz. Vegetarier wollen den Tieren helfen, weil sie es können. Menschen können sich selbst helfen, Tiere nicht.

Militante Vegetarier, die Fleischesser nicht tolerieren oder für schlechtere Menschen halten, kenne ich persönlich nicht. Ich weiß, dass es sie gibt, aber ich habe noch keinen gesehen. Aber die Argumente von Vegetariern werden von Fleischessern oft als implizite Beleidigungen oder Vorwürfe missverstanden. Eigentlich haben Vegetarier meistens keine Bitterkeit gegen Fleischesser in sich.

Aber es ist doch hoffentlich verständlich für dich, dass es einem Vegetarier wichtig sein kann, in der Betrachtung auf dieses Thema (ethisch, ökologisch und politisch) Gemeinsamkeiten mit Freunden, Partner/in und Familie zu haben, oder? Deswegen kann es vorkommen, dass Vegetarier es nicht tolerieren würden, Fleischesser zu heiraten. Es kann auch vorkommen, dass Vegetarier sich nicht vorstellen können, sich jemandem freundschaftlich verbunden zu fühlen, der in diesem Punkt ganz anders tickt. Aber das bedeutet nicht, dass sie Fleischesser generell nicht tolerieren würden. Die allermeisten Vegetarier fällen diese Entscheidung einzig und allein für sich selbst und halten ihr Umfeld aus der Sache raus. (Und werden dann dafür trotzdem im Laufe ihres Lebens mindestens zehn mal von Fleischessern verbal angegriffen.)

Wer vegetarisch lebt, empfindet seinen Verzicht auf Fleisch nicht als Einschränkung. Wenn du beispielsweise überhaupt keinen Porree magst, dann empfindest du es auch nicht als Einschränkung, auf Porree zu verzichten. Im Gegenteil ekelst du dich doch eher davor. Ähnlich ist es bei Vegetariern. Auch Vegetarier wollen ihr eines einziges Leben genießen. Und für sie ist der Genuss des vegetarischen Körpergefühls und des "vegetarischen Denkens" ein größerer Genuss als Fleischkonsum. Bei dir ist es eben andersrum. Wahrscheinlich ist also niemand von euch der "bessere" Mensch.

Was die Gesundheit betrifft wissen wir alle, dass Fleisch in geringen Mengen (<300g/Woche) gesundheitlich unbedenklich ist. Jedoch häufen sich die Meinungen derjenigen Forscher, die behaupten, dass der Mensch von Natur aus Pflanzenfresser sei. Zum einen sind wir nicht (bzw. mangelhaft) mit natürlichen Waffen ausgestattet, ferner produzieren wir viel Speichel und haben einen langen Verdauungstrakt, was für Pflanzenfresser sehr typisch, für Fleischfresser eher sehr untypisch ist. Von der Qualität der Exkretion fangen wir mal besser nicht an, das ist für die Mehrheit der Öffentlichkeit unappetitlich.

DU müsstest negative Gedanken haben und verzweifeln, wenn DU auf vegetarisch umstellen wolltest. Für Vegetarier sieht das aber ganz anders aus. Deshalb haben die auch nicht signifikant mehr negative Gedanken als Fleischesser. Manchen philosophischen Denkern zufolge soll sich Fleischkonsum sogar negativ auf das seelische Wohlbefinden auswirken und das Aggressionspotenzial steigern (was mir manche Vegetarier, die früher Fleisch gegessen haben, auch von sich bestätigen konnten). Demzufolge müssten Fleischesser im Schnitt eigentlich mehr negative Gefühle und Gedanken haben als Vegetarier.

Ich kenne viele Vegetarier und ich kann dir versichern, dass die allesamt vegetarisch leben, weil es sich für sie richtiger anfühlt, als Fleisch zu essen. Niemand will sich damit aufwerten und zu einem besseren Menschen machen, um andere zu beeindrucken oder sich über andere zu erhöhen. Das wäre auch unlogisch, weil Fleischesser oft sehr gemein und abschätzig über Vegetarier sprechen. Sie alle streben nur nach ihrer eigenen Verbesserung beim Blick in den Spiegel. 

Was sollen sie denn machen, wenn man sie nach ihren Gründen fragt? Lügen, damit es sich für das Gegenüber nicht so anfühlt, wie es sich dann anfühlt? Wenn es einem Vegetarier das Leid der Tiere, die dreckige Umwelt, das angebliche Ernährungsproblem, die geschmierte Politik, die belastete Gesundheit und der spezifische fleischkonsumtypische Stuhlgang nicht wert ist, Fleisch zu essen, dann sind das seine Gründe. Da kann der Vegetarier doch nichts für, wenn es dem Fleischkonsumenten das wert ist.

Wenn du dich davon angegriffen fühlst, dass andere Menschen sich für den Vegetarismus entschieden haben, obwohl sie dich nicht angegriffen haben, dann hast du vielleicht ein schlechtes Gewissen oder andere Minderwertigkeitsgefühle. Entweder vor dir selbst oder vor dem Vegetarier oder vor irgendetwas anderem. 

Aber bitte bilde dir um Himmels Willen nicht ein, dass der Vegetarier sich "für etwas Besseres hält".

Dass Fleischindustrie auch kein Fleisch kostenlos an Hungernde abgibt ist aber kein Argument für Vegetarismus. Da es hier genauso ist sagt das eigentlich nur aus, dass man (die anderen Gründe nicht betrachtet) essen kann was man will, da es diesbezüglich keinen Unterschied gibt.

Dass mit den impliziten Beleidigungen oder Vorwürfen mag sein. Es kommt auch darauf an, wie der Vegetarier sowas vorträgt. Wenn er bewusst sein Gesicht abwendet und angeekelt theatralisch sich abwendet, wenn jemand in seiner Nähe Fleisch konsumiert - das fänd ich schon irgendwie so als würde er damit was beabsichtigen und aussagen wollen (ist quasi wie wenn man die Straßenseite wechselt wenn man jemanden trifft dem man abgeneigt ist, statt einfach normal weiterzugehen). Wenn dann noch auf Tiere eingegangen wird und man da versucht eine Art "Seitenhieb" ständig unterzubringen würd ich das auch als Angriff sehen (wobei er im gleichen Zug sich aufwertet und eine Reaktion quasi herausfordert - das machen ja viele ohne sich bewusst zu sein).

Wer einfach nur sagt "Ich ess kein Fleisch, mag halt Tiere lieber als Menschen, da hat halt jeder nen andern Geschmack, wenn andere Menschen gern Tiere essen und Menschen lieber mögen als Tiere ist es auch okay." dann ist sowas z. B. wieder unproblematisch.

Würde übrigens der Antwort von Suboptimierer zustimmen, dass man eigentlich nicht Fleischesser sagen darf - da ja wir anderen meist alles essen, nicht nur Fleisch.

Dass es mit Allesessern und Vegetariern nicht gut geht würd ich auch behaupten. Ich würde auch keine Vegetarierin als Freundin oder Frau haben wollen. Auch normale Freunde nicht. Da dahinter sich grundsätzlich andere philosophische Vorstellungen verbergen, die Reibungspunkte in genug andern Bereichen bieten, auch wenn man sonst gar nicht über die Ernährung redet und sich da akzeptiert.

(Genauso wenig wie ich Leute mag die Alkohol trinken oder Rauchen - das schmeckt nicht ... und die wenigsten denken nämlich dass es schmeckt. Wems schmeckt - mit so Leuten hätt ich kein Problem. Aber viele machen es aus irgendnem Zwang find ich nicht gut. Mir schmeckts nicht, ich brauchs nicht und unterwerf mich auch keinem Zwang. Wobei Alkohol kleine Mengen schon gehen, nur halt nicht regelmässig. Rauchen aber gar nicht.)

Und ich würde schon sagen, dass es ein Unterschied ist ob einem etwas nicht schmeckt oder ob man es aus andern Gründen ablehnt. Wenn ich mich vor Poree ekle dann weil es mir nicht schmeckt oder sonst irgendwie eklig ist. Der Vegetarier denkt ja dabei an das tote Tier und ihm könnte der Geschmack vielleicht trotzdem zusagen, aber der entscheidet bewusst in dem Moment dass er es gar nicht essen will.

Dass Fleischkonsum aggressiv macht halt ich für Blödsinn. Eher wenn man sich zu viel Gedanken macht. Kann sein dass da Vegetarier sich vorher aggressiver empfanden (weil sie dachten sie hätten Tiere getötet und wären dadurch aggressiv). Bei Allesessern bestimmt nicht.

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@MetzgerManfred

Ja, theatralische Bemerkungen und Seitenhiebe würde ich auch als abschätziges Verhalten werten. Habe ich persönlich bisher noch von keinem Vegetarier leibhaftig erlebt, aber schon mal erzählt bekommen, dass es sowas gegeben hat. Leider gibt es das aber auch andersrum. So Behauptungen wie z.B., dass man Vegetarier nicht zum Grillen einladen könne oder dass es peinlich sei, mit denen in ein Restaurant zu gehen, habe ich schon manches Mal mitbekommen. Sogar, dass jemand einer Vegetarierin absichtlich Fleisch "untergejubelt" hat, um ihr zu "beweisen", dass ihr das gut tut. Damit hätte die Person bei einem Rheumapatienten einen Rheumaschub auslösen können, das ist also nicht nur gemein und niederträchtig, sondern auch noch gefährlich.

Widersprechen muss ich dir in dem Punkt "Tiere oder Menschen lieber mögen". Ich kenne bisher fast nur Vegetarier, die sich im Zweifelsfall immer für die Menschen entscheiden würden. Die allerwenigsten mögen Tiere lieber als Menschen. Wenn schon, sehen sie diese Gattungen relativ gleichberechtigt. Aber gerade WEIL sie Menschen (lieber) mögen, ist es für sie um so wichtiger, beispielsweise die Umwelt zu schützen und die Ernährung gesund zu gestalten. Das ist nämlich die Grundlage des Menschen. Ohne Biotope keine Pflanzen, ohne Pflanzen kein Futter für Mensch und Tier. Ohne Futter für Tiere übrigens auch kein Fleisch und dementsprechend schmiert die gesamte Menschheit ab, wenn das Biotop Erde umkippt, ganz egal ob der Mensch sich dabei rein pflanzlich ernährt oder (auch) von Fleisch.

Die Gründe, kein Fleisch essen zu wollen sind bei Vegetariern sehr unterschiedlich. Während es den einen nur um das Leid der Tiere geht (Massentierhaltung), geht es anderen nur um das Prinzip der Tötung allein (wenn ich das Schwein lebendig respektieren, streicheln und damit spielen würde, wieso sollte ich es töten wollen, bevor es richtig gelebt hat?). Wieder anderen geht es nur um die Gesundheit (s.o. Rheuma und ein paar andere Erkrankungen kann man effizient mit Veganismus in den Griff kriegen), anderen um den Geschmack und den nächsten um die Verdauung (Körpergefühl, Konsistenz, Geruch etc.). Dann gibt es ja noch den Gedanken des Umweltschutzes und den Gedanken der politischen Frage (Will ich die Fleischindustrie unterstützen? Will ich Waldmenschen in Niedersachsen?). Alles schon erlebt. Es gibt also auch den Fall, dass ein Vegetarier sich vor dem Geschmack oder Geruch von Fleisch ekelt.

Wenn ich mich vor Poree ekle dann weil es mir nicht schmeckt oder sonst irgendwie eklig ist.

Oder eben, weil das Fleisch aus einem der genannten Gründe "irgendwie eklig" ist. Das kann dann beim Porree vielleicht die Konsistenz sein. ;-)

Viele Vegetarier suchen es sich nicht aus, Vegetarier zu sein. Sie können das Fleisch nicht essen. Selbst wenn sie versuchen, sich dazu zu überwinden, geht es einfach nicht rein. Es ist wirklich nicht so, dass ein Vegetarier sich bei einem Teller vorgesetzten Fleisches "ermahnen" müsste, an seine Ideale zu denken. Stattdessen besteht kein Interesse daran, das Fleisch zu verzehren. Es sagt also auch nicht vom Geschmack her zu. Es ist keine bewusste Entscheidung. Am Anfang, ja, jedenfalls bei manchen. Wenn der Vegetarier die ersten Wochen/Monate umstellt. Aber spätestens nach einem Jahr ist es keine bewusste Entscheidung mehr. Dann ist Fleisch ganz fest in der Kategorie "Dinge, die ich nicht mag" verankert.

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@Janiela

Ich finde diese Aussage sehr "allgemeinplatzig ", denn sie widerspricht i-wie diesen vielen Ersatzprodukten, die es mittlerweile gibt - Veggiwurst und Co.

Wer vegetarisch lebt, empfindet seinen Verzicht auf Fleisch nicht als Einschränkung.

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@Undsonstso

Diese Produkte gibt es, damit die Fleischesser, die mit Vegetariern zusammen sind und sich neu auf vegetarische Kost einlassen, die Berührungsängste verlieren. Vegetarier brauchen keine Ersatzprodukte. Frag sie, sie werden es dir (fast) alle bestätigen.

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@Janiela

Anders gesagt: Wer vegetarischen würzigen Aufschnitt will, will vegetarischen würzigen Aufschnitt. Dafür, dass der Hersteller "wie Mortadella" draufschreibt, kann er nichts. Gekauft wird es nicht, weil es "wie Mortadella" ist, sondern weil es ein würziger Aufschnitt ist. Andere nehmen einfach eine Scheibe Räuchertofu oder stellen ihren Aufschnitt selbst her.

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@Janiela

Also ich ess auch mal nur so grünes Pesto und Nudeln (da ist auch glaub kein Flesich drin). Ich bräuchte Ersatzprodukte nicht - der Vegetarier darf halt nur nicht mit so "Hardcore-Kram" kommen, gibt ja sicher Sachen die Allesesser auch kennen und die vegetarisch sind (okay, keine Ahnung was in dem Fertigpesto für Zusatzkram drin ist, mir persönlich als Alles-Esser ist es ja egal, aber man kann sowas auch selber zubereiten, dann weiß man es ja).

Scharfe Salate sind auch gut und man kriegt Durst (und es sättigt). So Bulgursalat oder sowas mal gegessen. War gut.

Muss man nicht mit irgendwelchen Ersatzprodukten kommen - das bietet ja dann nur eher Angriffspunkte wie Undsonstso grad auch aufzeigt.

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@MetzgerManfred

Sehe ich ähnlich. Aber ich finde, dass man schon vegetarische Bratlinge und Würstchen herstellen, verarbeiten und anrichten darf. Wenn man das mit Kartoffel (Rösti) und Falafel macht, wieso dann nicht auch mit Tofu oder Weizen? Dient ja nur der Vielfalt des Essens.

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Erst einmal möchte ich klarstellen, egal welcher Form der Ernährung (vegan, vegetarisch, flexitarisch etc) jemand nachgeht, es gibt überall gemässigte und extreme Charaktere.

Ich denke, es ist Frage der Psyche, des Charakters und der Motivation , ob jemand sich für etwas besseres hält.......Und bei den ethisch motivierten Vegetariern und Veganern ist die Chance höher, dass sie sich für moralischer halten.

Und wenn man auf so einen Moralapostel-Vegetarier od. -Veganer trifft, muss man ihm keine Plattform geben. Man nimmt dann seine Meinung zur Kenntnis , sagt maximal dazu lediglich soetwas wie "aha, klingt nett" und dann geht man weiter.

Bin auch der Meinung, auch wenn es auch viele Fleischessende Moralapostel gibt.

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Theoretisch könnten Vegetarier zu anderen Menschen schlecht sein, weil das eine mit dem anderen nichts zutun hat. Wenn sich Vegetarier für besser halten, dann nur in Beziehung auf das Verhalten Tieren gegenüber.

Wer aber schon das Leben von Tieren so hoch stellt, das hast du richtig erkannt, kann eigentlich auch Menschen gegenüber nicht sonderlich schlecht sein.

Und i. d. R. entspricht das auch meiner Realitätswahrnehmung. Ist jemand Vegetarier, ist er seltenst ein Tyrann oder Terrorist oder anderwertig kriminell. Leider kann ich dir aber dazu keine Statistik liefern. 

Ich finde den Begriff Fleischesser unpassend. Kaum jemand, den man als Fleischesser bezeichnet, isst nur Fleisch. Die meisten Menschen sind "Mischkostesser". Mischkostesser werden immer als Gegenpol zum Vegetarier dargestellt. Das finde ich nicht richtig.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kulturwissenschaften

Hat der Youtuber Lichtblick Recht, wenn er mit diesem Beispiel Fleischessern Heuchelei vorwürft?

Sein Beispiel: Eine Kuh wird in eine Stadt geführt. Sofort kommen Menschen und fotografieren das schöne Tier und viele möchten ein Foto mit dem schönen Tier. Doch da kommt ein Mann vorbei und tritt die Kuh. Sofort würden auch Fleischesser die Kuh schützen, sich auf diesem Mann stürzen, ihn von seinen Angriffen abhalten... und diese Geschichte ihrer Heldentat bei einem Stück Steak oder einem Hamburger weiter erzählen. Wohlwissend, dass Tiere in der Massentierhaltung sehr viel Leid erfahren müssen. So haben Hühner aufgrund von Antibiotika (nur ein Beispiel) schwache Herzen, so dass wenn man Hühner, die in der Massentierhaltung leben, auch nur leicht erschreckt, sie vor Panik tot umfallen können. Wenn Fleischesser Leid sehen, handeln sie - sehen sie es nicht: essen sie unbeschwert Fleisch von leidenden Tieren und lassen sich von jedem "ja, aber..." der Fleischindustrie beeindrucken. Solange irgend jemand ihren Umgang mit Tieren und Essen bestätigt, zeigen sie auf andere und sagen: "Die machen es ja auch." oder "ich esse ja wenigstens Biofleisch, die anderen sind viel schlimmer". Trotzdem hat das Tier nicht artgerecht gelebt. Würde jemand seinen Hund mitten in der Stadt verhungern lassen (und sei er noch so unwissend), würden selbst Hundehasser wütend werden. Müssen aber Millionen über Millionen über Millionen von Tiere des Geschmackes wegen leiden, ist die maximale Entrüstung, das man dies auch nur anspricht. Würde man bei einem hungernden Hund mitten in der Stadt auch so reagieren? Oder bei einer Kuh, die vor allen Augen leiden muss?

Hat der Youtuber mit seiner Darstellung Recht? Haben Fleischesser oft eine Doppelmoral, wenn es ums Essen geht?

P.S. dieser Youtuber kritisiert Vegetarier teilweise noch härter als Fleischesser, weil Vegetarismus statistisch dazu führt, dass man mehr Käse, Milch, Eier oder Honig isst als ein durchschnittlicher Fleischesser und dadurch der Umwelt teilweise mehr schadet (z.B. Regenwälder).

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