Warum Glaubt IHR an Gott?

43 Antworten

Ich glaube an Gott, aber wieso muss man zum glauben Gott sehen? Wenn dein Freund oder deine Freundin dir etwas erzählt, kannst du das auch nur glauben und nichts beweisen. Das mit den schlimmen Dingen stimmt schon. Aber stell dir mal vor, wenn es nichts schlechtes gibt, dann wäre die Existenz von ihm noch mehr hinterfragt. Denn wie erkennst du etwas gutes, wenn es nichts schlechtes gibt. Manchen hilft auch der Glaube an Gott, wenn jemand GESTORBEN ist, denn dann weis man, dass es ihm gut geht und die Trauer ist kleiner. Ich denke auch, dass von dort der Glaube an Gott und dem Himmel mit Engel kommt. Versuche einfach mal in dich hinein zu denken, allen Zufällen, die dir passiert sind, wenn du dir dann versuchst alles zu erklären, dann gibt es keine andere Schlussfolgerung. Ich denke nicht, dass einfach alles so passiert, es muss einen Grund dafür geben und wenn man den nicht sehen kann, muss es etwas sein, was man nicht sieht. Du kannst die Welt eh nicht nur mit deinen 5 sinnen sehen, ein Blinder hat nur 4 und kann sich den Rest der Welt auch nicht vorstellen. Stell Dir vor, du hättest einen 6 sinn und könntest gott sehen, würdest du dann an ihn Glauben? Du wärst nicht der Einzige, denn der Mensch glaubte schon immer an eine höhere Macht.

Gruss und Philosophiere mal und probiere dir nicht alles zu erklären

Softwarefan

"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) "Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein." (Napoleon)

Wenn man sich nur einmal etwas damit beschäftigt hat, wie komplex allein eine winzige Zelle aufgebaut ist und funktioniert (was ja eigentlich schon im Bio-Unterricht behandelt wird), hält man eine Evolution für unwahrscheinlich.

Ganz zu schweigen von ganzen Pflanzen, Tieren, Menschen, der perfekt für das Leben eingerichtete Erde... Seine "Fingerabdrücke" sind überall zu sehen.

(gibt es gott?)

Du zäumst das Pferd von hinten auf. Lebende Organismen haben sich im Laufe der Jahr-1.000.000.000den (ich schreibe die Zahl, damit man vielleicht in der Lage ist diesen Zeitraum zu begreifen, was aber für den menschlichen Geist nicht so einfach ist) perfekt an ihre Umgebung angepasst. Die Krone dieser Entwicklung ist der Mensch. Evolution funktioniert, es ist eine der am besten belegten wissenschaftlichen Theorien, die der Mensch je entwickelt hat.

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@Eifelmensch

Ja..... Gaaaaannnzzz bestimmt, und deshalb passen auch alle gefundenen früheren Körperteile von " Mneschenaffen" in den Körper von heutigen Menschen ^-^

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@Teddylein

"Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein" - das mag Napoleon gesagt haben - er war ein Feldherr, ein Kriegsmensch. Was befähigte ihn, eine Aussage über Gott im Weltall zu machen - und warum sollte man seiner Aussage so viel Bedeutung beimessen, als sei er hier "Spezialist", Fachmann? Nur weil er ein "historischer" Mensch war, der in Geschichtsbüchern vorkommt? Seine Hauptaufgabe sahr er darin, Kriege zu führen und Gegner zu töten. Wieviel verstand er tatsächlich von seinem "Schöpfer" und dessen Wort und Größe?

Wie wäre es aber damit: Napoleon und seine Frau haben sich regelmäßig von Madame Lenormand die Karten legen lassen - über viele Jahre, bis zum Tod Napoleons. Sie gaben beide alles auf die Aussagen der berühmten Kartenlegerin.

Über Wahrsager jeder Art sagt die Bibel aber, man solle sie töten und vernichten, denn sie seien des Teufels.

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Mein glaube ist im laufe der Jahre gewachsen und hat mir in vielen lebensbereichen und Krisen geholfen. Und ich habe wirklich als ich um Hilfe bat die Hilfe bekommen die ich gebraucht habe. auch haben sich meine Gebete verändert wo ich früher um dies oder das bat , sage ich heute nur danke für das was ich habe.dadurch wird man Zufriedener

Zunächst einmal habe ich meinen christlich-katholischen Glauben meinen Eltern, Großeltern, meiner Lehrerin und dem Pfarrer zu verdanken, der uns Kinder damals im Glauben unterwiesen hat. Hier wurde schon mal die Grundlage gelegt. Später kamen mir jedoch Zweifel, wie das eben so ist, wenn Kinder zu Jugendlichen werden und alles in Frage stellen, was sie bisher einfach so geglaubt haben. Ich habe mir viele Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Ich habe mich über andere Konfessionen innerhalb des Christentums und über andere Religionen informiert und habe mich auch gefragt, ob es Gott überhaupt gibt. Wieso sollte ausgerechnet die katholische Kirche die Wahrheit gepachtet haben? Nur weil ich in diesem Glauben erzogen worden war, wollte ich nicht einfach blind daran festhalten. Es folgten also Jahre der Suche, des Nachdenkens und Fragens nach Gott und der Wahrheit. Dabei bin ich erst mal in der Kirche geblieben, denn ich wollte nicht ohne einen guten Grund einfach alles aufgeben, was ich bis jetzt geglaubt und erfahren hatte. Ich habe viele Bücher gelesen – sowohl religiöse als auch wissenschaftliche – und habe mit vielen Menschen gesprochen. Vor allem aber habe ich auch mit Gott gesprochen, d. h. ich habe gebetet, auch wenn ich mir nicht immer sicher war, ob es Gott wirklich gibt und wenn ja, ob er mich hört und sich überhaupt für mich interessiert. Ich habe aber nicht locker gelassen. Ich wollte es wissen. Es gab eine Zeit, in der es mir sehr schlecht ging. Mein Leben, ja die ganze Welt mit all ihrem Elend, ihren Mühen und Plagen, kamen mir total sinnlos vor. Die Starken setzen sich durch und die Schwachen bleiben auf der Strecke. So sagte es ja auch die Evolutionstheorie, die mir in der Schule beigebracht wurde. Das erschien mir alles so gnadenlos zu sein, so unbarmherzig und kalt. Nein, eine Welt ohne Gott konnte und wollte ich mir nicht vorstellen, wissenschaftliche Beweise hin oder her. Die konnte mir niemand liefern und ich wollte nicht warten, bis es irgendwann vielleicht einmal einen stichhaltigen, wissenschaftlichen Beweis für oder gegen Gott geben würde. Ich lebte jetzt, das Leben war kurz und ich wollte jetzt eine Antwort und nicht erst in tausend Jahren, wenn ich längst tot war. Das nützte mir gar nichts. Also entschied ich mir dafür, zu glauben, dass es Gott gab. Dabei verglich ich immer wieder die Aussagen und Lehren der katholischen Kirche mit denen anderer christlicher Kirchen und anderer Glaubensrichtungen. Okay, es gab Gott, aber wer und wie war er denn nun? An welchen Gott wollte ich glauben? Viele Fragen gingen mir weiterhin durch den Kopf, und nicht auf alle habe ich bis heute eine Antwort gefunden. Ich kann auch nicht auf alles hier eingehen, denn das würde ein ganzes Buch füllen und würde jetzt einfach zu weit führen. Ich habe auf jeden Fall für mich erkannt, dass ich in der katholischen Kirche die besten Antworten finde und die sicherste Grundlage habe, auf der ich mein Leben aufbauen kann und will. Und nun gehe ich diesen Weg mit Jesus in seiner Kirche und erlebe täglich „Wunder“ mit ihm. Kleine Wunder im Verborgenen, die mein Leben reich und schön machen und mir Hoffnung für die Zukunft geben – für dieses Leben und über dieses Leben hinaus. Wer mehr wissen will, kann mich gerne fragen. Ich möchte niemandem meinen Glauben aufdrängen, ganz bestimmt nicht. Aber ich habe in ihm etwas so Wunderbares entdeckt, dass es mich einfach drängt, davon zu erzählen und andere daran teilhaben zu lassen, wenn sie das denn wollen. Jeder ist eingeladen, aber niemand ist gezwungen.

Erstmal eine schöne Antwort - Kompliment dafür. Ich persönlich als jemand, der zwar an einen "Gott" glaubt, jedoch dabei keiner Religion folge, bin solchen Aussagen immer skeptisch. Da deine Antwort aber sachlich und objektiv geschrieben wurde, konnte ich mich in dich hineinversetzen. Ob man nun einen Glauben wählt, oder nicht soll jedem selbst überlassen sein. Denn schließlich heißt es "Glaube". Man sollte jedoch immer ein gesundes Maß an Skepsis zeigen, jedoch so auch bei der Wissenschaft. "Unser Wissen ist kein Wissen, wir behandeln es nur als Wissen, damit wir damit arbeiten können" - Albert Einstein. Glaube jedoch ist es was ganz anderes. Glaube ist kein Wissen. Glaube kann von jedem anders gesehen werden - ein Universal "Objekt" eben. Glaube hilft vielen Menschen, auch wenn man nie wissen kann ob es stimmt. Ich glaube an eine höhere Macht, jedoch ein keinen Gott im speziellen. Ich verfolge sowohl Glaube als auch Wissenschaft. Die Frage, warum an Gott glaubt ist grundsätzlich schwer zu beantworten. Jeder sollte es für sich entscheiden, ob und an was er glaubt.

Nebenbei an den Fragesteller: Es ist unverfroren sich nicht auch die andere Meinung anzuhören. Das hat etwas mit Toleranz zu tun.

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Ich glaube an Gott und auch an Jesus Christus!Ich glaube das wir Menschen durch die Sünde (furchtbar altes Wort klaro), man könnte auch sagen durch unseren Scheiß die Beziehung zu Gott unterbrochen haben! Gott liebte uns jedoch, er schickte Jesus als seinen Sohn und durch ihn ist eine lebendige Beziehung zu Gottmöglich! Gott ist super, er ist der Hammer! Ich habe ihn erleben dürfen, klaro bin ich manchmal auch wütend auf ihn und verstehe ihn nicht. Doch als ich mich auf die Suche nach ihm machte, fand ich ihn auch! Ich halte an ihm fest, denn nichts ist stärker als er! Er ist größer als alles andere und er kann Wunder tun! Auch heute noch! Wenn du mehr wissen willst: http://www.nightlight.de/home/

Diese Seite hat mir schon viele Fragen beantwortet.

Nicht nur das Wort ist furchtbar. Das ganze Prinzip der von außen oktroyierten Schuld ist furchtbar. Und so unnötig. Aber effektiv wenn man viele Schafe will.

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@Solipsist

Schuld ist nichts Äußerliches. Im Gegenteil. Man lädt sie sich jedesmal auf, wenn man sich gegen Gott, sich selbst oder andere wendet. Etwa, wenn man versucht, Menschen von Gott fernzuhalten.

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@daddysdearest

Du verstehst mal wieder nicht. Erstens ist von Sünde die Rede, nicht von Schuld. Schuld ist existent. Sünde ist Eure Erfindung. Und mit "von Außen" meine ich gerade eben Euch Gläubige. Ihr treibt jeden Menschen schon von Kindesbeinen an in die Knechtschaft der sogenannten Sünde. Demut hier, Reue da. Erbsünde! Beichte! Buße! Das Vokabular ist reichhaltig. Wir Menschen sind ja alle miteinander nicht wert. Bloß nicht den Kopf heben und ein Selbstbewusstsein entwickeln. Selbstbewusst leben, ist doch Auflehnung gegen Gott.

Deine Worte.

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@Solipsist

Sich seiner Selbst- bewusst zu leben ehrt Gott als Schöpfer, denn sein Geschöpf findet endlich den Weg, den er sich vorgestellt hat. Leider gibt es wenige, die sich ihrer Selbst bewusst sind. Klar ist es ein Wortspiel, aber Selbstsicher, Selbstbewusst und und und... wer hat es definiert was es bedeutet? Brust raus und Bauch rein...Kopf hoch und stolz durch die Gegend laufen ist für mich nicht Selbst- bewusst... Ohne den Gedanken an eine übergeordnete Instanz geht der Mensch zugrunde, weil er absolut autonom lebt und sich keiner Grenze unterordnen will. Gott als liebender Vater lässt seine Kinder so laufen, weil er keine Marionetten will...aber es schmerzt ihn sehr uns so zu sehen.

Es ist schade, dass wir in unserem christlichen Abendland so ein verdrehtes Bild von dem Gott der Bibel haben, der seinen Sohn gab, damit wir wieder zu ihm kommen können. Aber ich freue mich über ihn und lebe jeden Tag bewusst in seiner Nähe.. Danke Papi für deine Liebe zu mir und allen Menschen. Du freust dich, wenn deine Kinder zu dir kommen..

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