Warum gibt es so viele Vorurteile?

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11 Antworten

Klar, vorurteile sind eigentlich schon ziemlich sch*isse aber sie existieren ja auch für einen Grund, ne? Wenn ne Menschengruppe ein schlechtes vorurteil hat dann ist es halt auch wahrscheinlich dass viele davon das Vorurteil erfüllen. Das hat nix mit Rassismus oder diskriminierung zu tun. Das hat was damit zu tun wie sich diese Menschengruppe in der Öffentlichkeit präsentieren

vieles übernehmen wir von unseren eltern, lehrer oder sonstigen vorbildern, alles was nicht "der norm" entspricht wird erst einmal kritisch beäugt, man sollte viel mehr auf sein inneres hören, das sagt dir in drei sekunden was sache ist

Vorurteile sind (zumindest für mich) Dinge wo andere sich keine Gedanken drüber machen und sich kein eigenes Bild von der ,,Situation'' verschaffen.

Wenn ich nicht irre, dann war der Urmensch darauf "programmiert" aus den gemachten Erfahrungen mit seiner aggressiven u. damals gefahrvollen Umwelt zu lernen, und möglichst einen einmal gemachten Fehler nicht ein weiteres mal zu begehen. Soweit sehr sinnvoll! Aber wenn eine gemachte negative Erfahrung in eine vorschnelle Verurteilung der neuen aufkommenden Situation, eben diese neue Situation in den dunklen Schatten stellt, dann verbaut es meistens jede neue u. mögliche schöne Überraschung im Leben. Im Umgang u. der Begegnung mit Menschen können Vorurteile gleichsam alle guten Möglichkeiten verbauen, und ich glaube, je weniger gesundes Selbstbewußtsein, umso mehr schützende Vorurteile...

Vielleicht gibt uns das Sicherheit. Wir müssen uns nicht immer wieder neu einlassen? Gelle mit Vlaa hier das ist schon nervig. Dass er immer wieder angegriffen wird, ok, mich nervt es und finde es unfair. LG Lotusblume

Ganz meiner Meinung.

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Weil wir kritiklos Meinungen anderer annehmen und oft nicht tief genug nachfragen um uns unsere eigene Meinung zu bilden.

Genau auf den Punkt gebracht. - Super-Antwort!! : )) LG

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Weil sie nicht auf ihre eigenen Fehler schauen, bzw. ihre Fehler mit dem angeblichen Fehlverhalten anderer entschuldigen können.

Bravo, finde ich auch. Denn die Devise sollte lauten: Vorher vor dem eigenen Teppich kehren. ;) LG

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"Vorurteile erleichtern das Denken". Das ist natürlich nicht gut, aber sehr bequem. Indem ich bereits verschiedene Schubladen bereit habe, kann ich schneller "sortieren" und damit mein Gegenüber einschätzen. Bestenfalls erkenne ich später, daß es ein falsches Vor-Urteil war, und revidiere meine Einschätzung. Oder ich sehe mich bestätigt (notfalls, indem ich alles ausblende, was nicht zu meinem Vor-Urteil paßt) und zementiere damit dieses Vorurteil.

"Vorurteile erleichtern das Denken"

Nach meinem Eindruck ERSPAREN Vorurteile eher das Denken.

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@demosthenes

Ja genau! Es ist ein vorzeitiges abstempeln, ohne zu Denken wollen! Einfach gemein von dem Vor- und Verurteiler! LG

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Vorurteile sind so schön bequem, man braucht sich dann nämlich keine eigene Meinung bilden. kopfschüttel

Weil wir sie von Kindes an so gehört und gelernt haben. Sie sind bei uns im Kopf einprogrammiert. Sie wieder los zu ist sehr schwer. Man kann nur durch kritisches Nachdenken über ein Vorurteil, seine Meinung ändern. Erst dann hat man das Vorurteil vielleicht gelöscht.

Menschen mit vorgefaßten Meinungen, gehe ich am liebsten aus dem Weg. Ich denke dass ihre Dummheit grenzenlos ist. Jeder weitere Satz mit dieser Person ist indiskutabel und bringt nur weiteren Ärger. LG

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