Warum frisst man sich gegenseitig auf der Welt?

17 Antworten

Der Mensch den Menschen nicht, aber Tiere fressen sich gegenseitig auf.

wobei es auch bei den Menschen unter gewissen bedingungen und in gewissen Kulturen Kannibalismus gibt und auch nicht jedes andere Tier gleich "kannibalistisch" veranlagt ist.

Warum das so ist, liegt an folgendem:

es gibt begrenzte Ressourcen und einen Konkurrenzkampf um diese Ressourcen - jedes Lebwesen das da nicht mitmacht stirbt logischerweise aus; dieses Verhalten kann man bei jedem Lebwesen (sogar bei Pflanzen beobachten)

Dieser Konkurrenzkampf wird sogar relativ häufig zwischen Individueen einer Art bestritten.

Warum manche Lebewesen Fleisch essen hat sich halt "zufällig" so entwickelt;

das Lebwesen sich gegenseitig regulieren ist einfach in manchen Bereichen zwingend erforderlich um ein Gleichgewicht zu erhalten.

Gäbe es keine Fressfreinde mehr könnten sich in bestimmten Gebieten beispielsweise manche Tiere ungehindert vermehren und damit die eigene Lebensgrundlage zerstören (wenn man es nicht rechtzeitig schafft sich da umzustellen).

In der Natur ist halt kein "Friede Freue Eierkuchen", sondern die Natur ist voll von solchen Dingen.

Ob das zwingend erforderlich gewesen wäre? Wenn das ganze Universum und System sich anders entiwckelt hätte vllt nicht , aber so wie es ist, ist es zwingend erforderlich.

Pflanzen sind auch Lebewesen -- würde also prinzipiell das gleiche "in grün" sein. Das ist doch gerade die Idee hinter dieser Simulation. Jedes Lebewesen ist zu etwas nützlich und sei es als Futter für ein anderes. Würde das nicht so sein, dann würde ohne viel Nutzen trotzdem alles eingehen, weil sie sich gegenseitig "erdrücken" .. kein Platz mehr da. So wie es ist funktioniert es, weil es ein Kreislauf ist, d.h. optimaler Weise wird keine Art völlig aufgefressen so dass es keine mehr gibt. Die Art die kaum Feinde hat, hat dann meist eine geringer Vermehrungsrate (oder bringt sich in Kriegen um oder beides, wie die Menschen) -... aber auch das scheint Gott zu gefallen.

das Problem ist, das die sozialen Bewertungskriterien die du hast, durch die Welt in der du lebst geschult, trainiert und gefestigt werden.
Will sagen: würden wir in einem Paralleluniversum leben, in dem es so ist wie du es beschrieben hast, dann würde es einen wie dich geben, der darüber Nachdenkt, warum wir alle nur Pflanzen essen (die ja für dich keine Lebewesen zu sein scheinen, warum auch immer) und der dann vorschlagen würde, dass wir versuchen unser Fleisch anderswie zu bekommen. Gut möglich, dass in diesem Universum solche Gedanken als nicht kannibalistisch / absurd gelten, da vielleicht eine Regulierung der Tiere so verbessert werden könnte, bzw. es in da gar keine Artenvielfalt gebe, da sich ja dann alle Tiere vom gleichen Grundstoff ernähren würden und es z.B. nur Menschen geben würde...
Besser ist es, zu versuchen das empfindliche Gleichgewicht der Welt zu verstehen indem man nicht Sachen in die Beurteilung einlässt, die aufgrund des sozialen Tugend als akzeptabel erscheinen.

Wegen des natürlichen Gleichgewichtes. Weil Seeotter wegen ihres Pelzes bis fast zu Aussrottung gejagt wurden konnten sich Seeigel so stark vermehren daß sie ganze Tangwälder kahl fraßen und damit vielen Tieren ihren Lebensraum nahmen. Als die Otter unter Schutz gestellt wurden und sich die Beständer erholten wuchsen auch die Seetangwälder wieder. Als man in Yellowstone die Wölfe ausrottet vermehrten sich Wapitis so stark daß so gut wie keine jungen Bäume mehr Nachwuchsen weil die Wapitis fast alle fraßen. Als der Wolf wieder eingeführt wurde regelte sich das. Mäuse oder Kaninchen vermehren sich ohne natürliche Feinde so stark daß sie zu einer wahren Plage werden können. Die Tiger und auch Krokodile zb in den Sunderbans halten die Pflanzenfresser so in Schach daß die Mangroven wachsen können. Die Mangroven sind Kinderstube vieler Meerestiere. Zwischen Beute und Raubtier herrscht ein Gleichgewicht daß daß die Wälder wachsen können. Als man in China Die Spatzen fast ausrottet(mit Absicht) vermehrten sich einige Insekten so stark daß es zu gewaltignen Ernteeinbußen und Hungersnöte zu Folge. 30.000 Menschen starben an Hunger.

Ok mal angenommen es wäre so: die Menschen und Tiere fressen alle Pflanzen,was dann? Die menschenbevölkerung wird zur Neige gehen da Pflanzen als Grundnahrungsmittel nicht geeignet sind. Es wird eine Überbelichtung von Tieren geben die Tiere würden überall sein z.b.: Löwen in nee York da es zu viele wären,wir würden auf der Welt nicht mehr genügend Land haben da jeder Pflanzenfresser ist ein fruchtbarer Boden ist nur 3-4 Jahre unter guten Bedingungen zu nutzen am besten würde sich die 3 Felder Wirtschaft eigenen aber das bekommt nicht jeder auf die Reihe: Fakt ist die Welt wandelt zum Chaos

Was möchtest Du wissen?