warum diese reihenfolge?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beim Lösen der Säure-Moleküle in Wasser entsteht Wärme - Hydratisationsenergie. Wenn Du Wasser zur Säure gibst hast Du stets weniger Wasser als Säure zugegen. Das heisst, dass das Wasser quasi von allen Seiten von der Säure "angegriffen" werden kann - das Wasser erhitzt sich so schnell, dass es schlagartig verdampft und der Dampf zusammen mit Säuretröpfchen nach oben entweicht. Das kann ins Auge gehen. Wenn Du aber Säure langsam in Wasser gibst hast Du immer mehr Wasser als Säure da und das erhitzte Wasser vermengt sich schnell wieder mit weiteren kühlen Wasser. Dadurch wird weniger Wasser verdampft bzw. die enstehende Energie verteilt sich besser im Medium.

Die einzige vernünftige Antwort hier. Bleibt vielleicht noch zu bemerken, dass die Regel vor allem für konzentrierte Schwefelsäure gilt.

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Die EINZIGE Richtige Antwort... warum schreiben eigendlich die anderen wo sie doch keine Ahnung haben?

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@Johannes91

so ist es aber überall.. der drang etwas zu sagen.. was es ist spielt keine rolle..

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Ich vereinfache die Antwort von Vladdi noch ein wenig in der Weise, wie es mein eigener Chemielahrer vor 50 Jahren formulierte, besser "Viel Wasser mit wenig Säure im Gesicht als viel Säure mit wenig Wasser". Nebenbei gesagt, nur konzentrierte Schwefelsäure wird wirklich heiß, bei Salzsäure und Salpertersäure ist dieser Effekt zu vernachlässigen, aber: Auch NaOH-Plätzchen werden heiß, wenn Wasser drauf kommt, gleiches gilt für gewisse Lewis-Säuren, wie wasserfreies (erkennbar an der gelben Farbe) Aluminiumchlorid. Also immer Schutzbrille tragen!

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