Ich war niemals SPD-Anhänger; respektiere aber diese große, aus der Arbeiterbewegung hervorgegangene Partei. Persönlichkeiten wie Friedrich Ebert (er war es, der das von den Nazis so grausam missbrauchte Deutschlandlied in allen drei Strophen zur Nationalhymne der jungen Republik erklärte), unter dessen Reichspräsidentschaft die Sozialdemokraten alles ihnen Mögliche taten, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, in den andere ihn gefahren hatten. Die SPD alleine stimmte 1933 gegen das unheilvolle Ermächtigungsgesetz, viele mutige Mitglieder verloren in Konzentrationslagern ihr Leben.

Die SPD hat sicher Fehler gemacht, doch dieser Partei damit ihren deutschen Charakter in Frage zu stellen, zeugt - verzeihen Sie - von einem hanebüchenen Unverständnis historischer Fakten. Als aufgeklärter Patriot gedenke ich mit tiefem Respekt auch an den großen Sozialdemokraten Wenzel Jaksch, der im Londoner Exil alles ihm Mögliche tat, die Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland zu verhindern, leider vergeblich.

...zur Antwort

Frankreich war pleite; der Grund waren die aufwändige Hofhaltung des Königs und der Hochadels (Schlösser bringen erst nach Jahrhunderten Geld ein), sowie ständige Kriege mit den Nachbarn (Frankreich strebte zum Rhein).

Das Recht, Steuern zu erheben hatten aber die Generalstände , die einberufen werden mussten. Waren sie einmal versammelt, geriet alles außer Kontrolle, insbesondere der 3.Stand, nach Adel und Geistlichkeit das Bürgertum forderte Gleichberechtigung (nur wenige hatten die Abschaffung der Monarchie oder gar die Enthauptung des Königs im Fokus). Der separat tagende Dritte Stand erklärte sich zur Nationalversammlung. Es wurde eine Verfassung ausgearbeitet. Letztendlich radikalisierten sich die Flügel. Der König wurde nach einem Fluchtversuch enthauptet. Frankreich wurde zur Republik. Nach der Schreckensherrschaft der Jakobiner wurde Frankreich von einem Direktorium regiert, führte zahlreiche Kriege mit den Nachbarn, bei denen Napoleon hervortrat, letztlich zum Kaiser gekrönt wurde.

Dies ist nur ein Telegrammstil, ich habe keine Lust, Deine Hausaufgaben zu machen, google mal nach der Französischen Revolution und folge den Querverweisen, da steht alles drin. Die Literatur über die Französische Revolution füllt ganze Bibliotheken.

...zur Antwort

Der pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoff-Ionen-Aktivität a. Dies kann man aus der Konzentration durch Multiplikation mit dem Aktivitätskoffizienten (entsprechend dem Dissoziationsgrad) Alpha berechnen, also

a = c mal alpha (als Bruchteil von 1)

a = 0,10 mol/L mal 0,013 = 0,0013 mol/L

-lg (0,0013) = 2,89

Vielleicht ist Ihnen der Begriff Aktivität nicht vertraut. Sie können ihn bei schwachen Säuren auch einfach mit der realen Wasserstoffionenkonzentration gleichsetzen, weil nur 1,3 % dissoziiert sind. Also kurz

pH = -lg (c mal alpha)

...zur Antwort

Das höchste Gehalt gibt es immer in der Nähe des Geldes, da bleibt es dann gerne kleben. Doch ist das wirklich Ihre Motivation? Viel größer ist es, eine Arbeit zu finden, die zur Persönlichkeit passt. Ok, das Gehalt muss stimmen, doch viel wichtiger ist es, dass es am Ersten schön regelmäßig auf dem Konto ist.

...zur Antwort

Zuerst dachte ich: Bei Fe +S --> FeS gibt es doch keine Teilgleichungen. Dann dachte ich, dass Ihr Lehrer vielleicht gerade RedOx-Prozesse besprochen hat; dann könnte das Folgende Sinn machen:

Fe - 2 e^(-) ---> Fe^(2+) ; S + 2 e^(-) ---> S^(2-) ; Fe^(2+) + S^(2-) = FeS

Das ^ steht dafür, dass das Folgende in Klammern in kleiner Schrift hochgestellt wird.

Dann kam mir noch in den Sinn, dass elementarer Schwefel aus lose verknüpften S8-Ringen besteht. Dann ergäbe sich 8 Fe + S8 ---> 8 FeS, das macht nur bedingt Sinn, da bei der stark exothermen Reaktion die S8-Ringe teilweise zu S2-Molekülen aufgespalten werden. Ich glaub, das hat er auch nicht gemeint.

Oder soll an diesem Beispiel der Born-Haber-Kreisprozess ins Spiel kommen, da ist FeS mit dem hohen Siedepunkt des Eisens aber auch kein gutes Beispiel. Man kann die Frage nur korrekt beantworten, wenn man den didaktischen Rahmen dieser Frage kennt.

...zur Antwort

Das Griechische kennt kein C; als Makedonien römische Provinz wurde, wandelten die neuen Herren das K (Kappa) in ein C um, weil es außer in dem Wort Kalendae im Latein kein Wort mit K gibt. In dieser Form wurde es dann von den Engländern und anderen durch das Latein beeinflussten Staaten übernommen. In Deutschland hatte sich aber eingebürgert, bei der Aussprache des Latein das C vor den hellen Vokalen E, I, Y und den Umlauten wie Z, vor den dunklen Vokalen A, U und O wie K zu sprechen (Mönchslatein), erst in jüngster Zeit ist man im Lateinunterricht der Schulen teilweise wieder zur klassischen Aussprache zurückgekehrt (Kaesar und Kikero)

So wurde aus Macedonia Mazedonien. Im 19.Jahrhundert waren Fremdwörter verpönt, auch die Orthographie wurde eingedeutscht, so wurde aus Cöln (auch Cölln) das heutige Köln, aus Colmar Kolmar, aus Calcium, Kalzium usw. Das hat heute zu einer gewissen Uneinheitlichkeit in der Rechtschreibung geführt, die die deutsche Sprache kennzeichnet. Noch in meiner Kindheit sagt viele Neuyork, wenn sie New York meinten.

Halten sie es bei Makedonien, Macedonien oder auch Mazedonien wie Sie es mögen.

...zur Antwort

Grundsätzlich ist Chlorgas hochgiftig; doch es warnt vorher durch Reizung und heftigen Husten und hat wenig Folgewirkungen, wenn alles ausgestanden ist; spülen Sie mit viel Wasser alles gründlich in den Abfluss (die Umwelt verzeiht solche einmaligen Entgleisungen), lüften Sie den Raum gründlich und vermeiden Sie körperliche Anstrengungen für die nächsten Tage. Normalerweise ist dann alles ok, andernfalls suchen Sie einen Arzt auf. In der jetzigen Situation ist ein angegriffenes Atmungssystem ein hervorragendes Eingangstor für Viren (nicht nur Corona) und Bakterien aller Art. Beachten Sie darum besonders streng die amtlich angeordneten Schutzmaßnahmen. Ich selber habe in meines Berufstätigkeit (Chemielaborant, Chemie-Ingenieur, Chemielehrer und auch Staatlich geprüfter Sicherheitsingenieur) reichlich Chlor eingeatmet und ausgehustet, und fühle mich altersgemäß (76 Jahre) noch recht gut. Machen Sie sich also keinen allzu großen Kopf, beherzigen Sie aber meine Ratschläge und vermeiden Sie in Zukunft die Arbeit mit Säuren in Gegenwart chlorhaltiger Stoffe.

...zur Antwort

Als Berufsschullehrer im Ruhestand, der in seiner aktiven Zeit viele Stunden vor Technikerklassen gestanden hat (im meinem Falle Chemie, doch ich kenne die Anforderungen im Maschinenbau von Kollegen meiner Schule) sage ich, dass Sie mit Ihrer Berufserfahrung glänzende Aussichten hätten, wenn eben nicht das Problem der Fachschule eine große, aber nicht unüberwindlicher Hürde darstellt. Wie weit Sie da sind, kann ich von außen nicht beurteilen, es hängt auch davon ob, an was für Lehrer Sie geraten; ich vereinfache einmal: Zeichenbrett oder CAD. In letzterem Falle macht in der Praxis vieles von dem, was Sie so fürchten, der Kollege Computer, doch der ist immer nur so gut wie der, der ihn bedient. Sie haben einen unschätzbaren Vorteil, nämlich Sie haben praktische Erfahrungen, Ihnen wird es nicht passieren, bei einer Berechnung - ich greife einmal auf mein eigenes Arbeitsgebiet, die Chemietechnik, zurück - einen Druck zu berechnen, der ins Innere eines Neutronensterns passt oder den Durchmesser einer Rohrleitung anzugeben, die sich gut auf einer Modellbahnanlage der Spur Z macht.

Es wäre aber nicht fair, nur die Hindernisse aufzuzeigen, ohne auf Abhilfen zu weisen. Fragen Sie doch einmal bei der für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer an und bitter um ein Beratungsgespräch, möglicherweise werden auch Auffrischungskurse angeboten. Hier können Sie testen, ob noch genügend Potential vorhanden ist, ohne gleich den Frust eines Schulabbruchs zu haben. Überlegen Sie dann, wie viel Zeit Sie investieren können. Spielen Partner und Familie mit? Ich kenne Beispiele, wo Paare im ersten Semester Händchen haltend nebeneinander und am Schluss sich angiftend in entgegengesetzten Ecken der Klasse saßen.

Es gibt auch unterschiedliche Lehrertypen, die einen sind dankbar für Anregungen aus der Praxis ("Herr Lange, den letzten Ringofen haben wir vor zehn Jahren stllgelegt" --> Dieses Arbeitsblatt fliegt raus, jenes wird überarbeitet) oder versuchen, den Klugsch.... klein zu kriegen. (Wenn Sie alles so genau wissen, dann lassen Sie uns alle daran teilhaben. --> Halten Sie nächste Woche ein Referat!).

Ich habe allen Kollegen, die in der Technikerschule unterrichteten geraten, sich warm anzuziehen, denn kompetente Schüler verlangen zu recht auch kompetente Lehrer. Wenn Sie es aber dann geschafft haben, was für ein Glücksgefühl, nicht nur für Sie, auch für den Lehrer, ich erinnere mich an eine Abschlussfeier, wo ich mit jedem Schüler einen Apfelkorn (war damals Modegetränk) auf die bestandene Prüfung leeren musste. Auweia, der nächste Tag war gelaufen.

...zur Antwort

Die Antwort von "Der Couchpotato" ist völlig richtig; entscheidend ist das Standardpotential, nämlich ob das Metall in der Spannungsreihe links (unedel) oder rechts(edel) vom Wasserstoff steht, nur mit der Dichte hat es schon etwas zu tun, weil diese nämlich eine Folge der Bindungsenergie zwischen den Atomrümpfen des Metallgitters ist. Je geringer diese ist, um so angreifbarer (also reaktionsfähiger und damit unedler) werden die Metalle). Naturgemäß ist die Bindungsenergie des Metallgitters bei einem hohen Atombindungsanteil (Beispiel: Clusterbildung bei schweren Nebengruppenelementen) höher, als bei schweren Metallen ohne nennenswerden Atombindungsanteil, die sogar unedler sind als Ihre leichteren Homologen. (Cs ist unedler als Li, Ba unedler als Mg ). Bei manchen Schwermetallen gibt es Sondereffekte (so überkompensiert das Inerte Elektronenpaar beim Hg völlig die Atombindungs-Gittereffekte.

Ihr Chemielehrer hat Ihnen durchaus ein faules Osterei ins Nest gelegt, als er die Dichte (mal eben so?) ins Spiel brachte; aber vielleicht war ihm dieses gar nicht bewusst. Ich erinnere mich gut an meine Studienzeit als Lehramtsstudent, da gingen meine geschätzten Kollegen Spezialvorlesungen gerne aus dem Wege.

...zur Antwort

Warum machen manche Leute immer so ein Drama, wenn jemand keine Kinder will?

Vor allem ältere Menschen, die selber Kinder haben.

Ich will keine Kinder haben und das steht fest. Vielleicht auch keinen festen Freund/Ehemann. Meine Pläne für die Zukunft bestehen darin, etwas zu machen, was mich glücklich macht (z. B viel zu reisen), viel Geld zu haben und hoffentlich berühmt zu werden. Kinder haben in dem Leben, das ich will, einfach keinen Platz.

Sie schreien, machen Sachen kaputt, stellen nervige Fragen á la "Warum ist dein Hut rot?" und brauchen die ganze Zeit Aufmerksamkeit. Kleine Kinder neigen auch oft dazu, eklige Dinge zu machen wie z. B. ihre Kotze/Pipi/Kacke überall um sich herum zu verteilen. Auch beim Essen machen sie eine riesige Unordnung. Sie kosten viel Geld und Zeit und man hat mit ihren so gut wie keine Freiheit mehr. Dazu kommt noch, dass ich eine Phobie vor Schwangerschaft, Geburt und Stillen habe. Aber das Schlimmste ist, dass sie oft keine Privatsphäre respektieren. Beispiel: Mutter geht Duschen, Kind kommt mit und schaut ihr dabei zu. (Warum erlauben Eltern ihren Kindern sowas? Wenn es jemand weiß, erklärt es mir bitte.)

Natürlich sind nicht alle Kinder so, aber die Meisten.

Eigentlich mag ich Kinder, aber nur solange es nicht meine eigenen sind, denn wenn ich nicht Elternteil des Kindes bin, muss ich auch nicht mit all den Problemen zurechtkommen. Außerdem bin ich ein Introvert und 24/7 Kinder um mich herum zu haben wäre für mich Tortur pur.

Warum müssen Leute mir immer sagen, dass ich meine Meinung noch ändern und doch Kinder haben werde? Das ist doch mein Leben und meine Entscheidung.

Was ich nicht hören möchte: - Kinder sind etwas Wundervolles. - Warte einfach ab. - Du warst auch mal ein Kind. - Und wenn deine Eltern dich nicht gewollt hätten? - Ein Leben ohne Kinder hat keinen Sinn. - Erst wenn du Kinder hast, wirst du Liebe/Schmerz/Müdigkeit kennen. - Du bist so egoistisch! - Warte einfach ab, du wirst später noch welche wollen. - Wenn du alt bist, wirst du es bereuen.

Lavinius

...zur Frage

Mit 76 Jahren habe ich schon einige Lebenserfahrung und ich stelle immer wieder fest, dass es Menschen gibt, die sich ein tolles Leben, so wie sie es sich vorstellen ohne den "finanziellen Ballast" und Arbeitsaufwand der Kinderaufzucht geleistet haben, am Ende ihrer Tage in ihrem schicken Haus alleine sitzen und sich die Sinnfrage stellen. Wozu das Ganze? Soll ein entfernter Neffe, der sich nie um mich gekümmert hat, am Ende alles erben, oder die karitative Organisation, die nachdem im Leben von Ihnen reichlich mit Spenden überhäuft, schon ihre gierigen Greifer nach Ihrem hart erarbeiteten Lebenswerk ausstreckt. Oder gar der Staat, wenn's partout keine Erben gibt. Das alles ist heute viel zu weit weg für Sie. Es gibt gute Gründe, sich Nachwuchs zu versagen, Albert Einstein, Helmut Kohl, viele andere Berühmtheiten, denen wir viel verdanken, waren keine guten Väter und haben Großartiges geleistet. Keine altersanmaßende Belehrung, nur eine Facette. Es ist Ihre Entscheidung! Der Beitrag Kinderloser zur Gesellschaft ist genauso wertvoll, wie der der Familienväter. Viel Leid wäre der Menschheit erspart geblieben, hätte sich die Eltern Hitlers zur Kinderlosigkeit entschieden.

...zur Antwort

Die Realität ist etwas komplexer, doch wenden wir einmal die vereinfachte Lösung der Schulchemie an. Der pH-Wert ist demnach der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration. (Bei diesen stark verdünnten Lösung können wir Aktivitätskoeffizient und Volumenänderung außer acht lassen); Legen wir also los.

Ein pH Wert von 2 bedeutet, dass c(H+) = 10^-3 mol/L also 0,001 mol/L ist. Da H2SO4 zwei H+ Ionen abspaltet, setzen wir für M(H2SO4) nur die halbe Molmasse ein, also 49 g/mol. Bei 1/1000 mol sind dies demnach 49 mg. Fertig!

...zur Antwort

Die folgenden Lösungsvorschläge entsprechen den vereinfachenden Vorgaben der Schulchemie; eine exaktere Lösung könnte zu einem "falsch" bei der Korrektur führen, denn die Fachkompetenz (vieler, nicht aller) Kollegen Chemielehrer ist eher begrenzt:

  1. H2O + HBr ---> H3O^(+) + Br^(-)
  2. HCOOH + H2O --> H3O^(+) + HCOO^(-)
  3. Die Vorgaben der Aufgabe sind sachlich falsch. Natriummethanolat entsteht bei der Reaktion von metallischem Natrium mit Methanol und reagiert mit Wasser zu Methanol und Natriumhydroxid: CH3ONa + H2O --> CH3OH + NaOH, . in Ionenschreibweise wird das Na^(+) gewöhnlich ausgelassen und man schreibt dann CH3CO^(-) + H2O ---> CH3OH + OH^(-)

Noch zu 3.:Die von Ihnen angegebene, entweder vom Chemielehrer falsch formulierte, oder von Ihnen falsch abgeschriebene Formel wäre Natriumperoxopropionat, oder für IUPAC-Fetischisten: Natriumperoxopropanoat, von dem ich nicht weiß, ob eine endständige Peroxogruppe überhaupt an einer Propyl (CH3-CH2-) Gruppe beständig ist.

Kein Wunder, dass Sie bei dieser durch und durch verkorksten Aufgabenstellung zwei Tage auf eine Antwort warten mussten.

Beachten Sie bitte ° steht für hoch () + - aber ohne Klammern. Die Koeffizienten sind dank des archaischen Editors groß geschrieben und gehören klein nach rechts unten.

...zur Antwort

Ich habe schon vor 50 Jahren mein Abitur per Fernstudium abgelegt, weil ich diese Scharte (ich bin in der 11 vom Gymnasium abgegangen) auswetzen wollte. Bei mir waren es genau die gleichen beruflichen Gründe. Man braucht Ausdauer und auch eine robuste Konstitution (bei mir ging's auch schon mal bis 3 Uhr nachts, 3 Stunden Schlaf, dann wieder voller beruflicher Einsatz), obwohl ich schon über solide Vorkenntnisse verfügte (Lehre als Chemielaborant, Chemie-Ingenieurstudium (Ing.grad.)). Diese eingeübten Tugenden kamen mir dann an der Hochschule (Uni Köln) zugute. Ich machte nach zwei Semestern meine Vorprüfung, nach der Mindeststudienzeit von weiteren vier Semestern meine erste Staatsprüfung (Lehramt Berufsbildende Schulen mit Auszeichnung). In der Schule wurde mir denn irgendwann, obwohl ich keine entsprechende Fakultas hatte, auch noch der Physikunterricht an einer Fachoberschule aufgedrückt. Ein Grund, hier nachzuarbeiten, so belegte ich zwei Semester Physik I und II an der Fernuniversität Hagen; in den Semesterklausuren feierte ich Wiedersehen mit meiner alten Alma Mater Köln. Außer der Fernuniversität Hagen gab es damals nur wenig andere Möglichkeit, das ist heute besser, wie Coriolanus anschaulich geschildert hat. Meine Erfahrungen halfen mir sogar, mit der Herausgabe und Erstellung von Lehrbriefen ein kleines Zubrot zu verdienen.

Vielleicht noch eine nette Episode: Während meines Abiturstudiums unterhielt ich zugleich eine Fernbeziehung zu einer jungen Dame, die ich im Urlaub kennengelernt hatte und mit der ich im Sommer Goldene Hochzeit feiern werde, Vor der Hochzeit selbst habe ich noch - schon im schwarten Anzug- ein paar Lösungen (Latein) herausgehauen; das Ergebnis war allerdings entsprechend und soll nur dokumentieren, dass auch ein großes Verständnispotential in der Lebenspartnerschaft bestehen muss.

...zur Antwort

Die Angabe ist deshalb nicht korrekt, weil Fluor ein hellgelbes sehr aggressives und hochgiftiges Gas ist. In der Zahnpasta aber sind häufig Fluoride oder Fluorokomplexe enthalten, also Fluorverbindungen, die zwar in reiner Form auch hochgiftig sind, jedoch nicht in der geringen Menge. Sie sollen den Zahnschmelz härten und damit der Karies vorbeugen. Es kommt eben auf die Dosis an (Paracelsus).

...zur Antwort

Für eine Vergütung gibt es keinerlei Rechtsgrundlage oder tarifliche Regelung. Bei einem ordnungsgemäßen Praktikum fällt für das Unternehmen ohnehin weit mehr Aufwand, auch finanziell, an, schließlich müssen Betreuer freigestellt werden. Dafür kann man schon mal etwas tun und sollte auch vor Hilfsarbeiten nicht zurückschrecken, sondern dankbar für einen unentgeltliches Einblick in betriebliches oder behördliches Geschehen sein. Für Lohnforderungen ist Zeit genug, wenn man etwas vorzuweisen hat. Es gibt aber durchaus auch Firmen, die für einen ordentlichen Einsatz und optimale Führung auch mal "etwas springen lassen". Direkte Forderungen zu stellen macht sich aber gar nicht gut.

...zur Antwort

Als engagierter Geschichtslehrer bin ich hier überfordert, eine Frage zu beantworten, über die schon stattliche Bücher von kompetenten Historikern geschrieben wurden, und zwar bändeweise. Manches läuft einfach nicht ohne ein grümdliches Faktenstudium.

...zur Antwort

Sorry, ich muss jetzt einmal recht deutlich werden. Solche Vergleiche sind lausig. Hilf Dir erst einmal mit Fräulein Faust, damit Du einen klaren Kopf bekommst; dann wende Dich naturwissenschaftlichen Fakten zu, die nichts mit Sex zu tun haben,

...zur Antwort

Unstrittig ist wohl, dass Deutschland einen Gutteil Mitschuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs hatte; eine Alleinschuld ist jedoch zurückzuweisen. Es gab hier den unseligen Schlieffen-Plan, der im Falle eines Zweifrontenkrieges eine zügige Niederwerfung Frankreichs vorsah, um dann mit der gesamten Macht gegenüber Russland auftreten zu können. Der minutiös ausgearbeitete Schlieffen-Plan ("macht mit den rechten Flügel stark!") wurde jedoch den völlig veränderten militärischen Verhältnissen des Jahres 1914 nicht mehr gerecht. So sah er die Verletzung der Neutralität Belgiens vor, um die starken Befestigungen an der Ostflanke Frankreichs zu umgehen, was wiederum England, die sehr um die Balance of Power besorgt war, auf den Plan rief. Dann berücksichtigte er nicht die Verbesserung der Infrastruktur in Westrussland, die schneller als erwartet russische Truppen nach Ostpreußen und damit auf Reichsgebiet brachte, nicht einmal eine Bedrohung Berlins war ausgeschlossen. So wurden wertvolle Kräfte von der Westfront abgezogen, die trotz der Siege Hindenburgs und Ludendorffs in Ostpreußen, fehlten und die deutsche Offensive an der Marne zum Stllstand brachte, Damit war der 1.Weltkrieg nicht mehr zu gewinnen; es hätte jedoch zu einem Erschöpfungsfrieden kommen können, hätten sich 1917 die USA eingemischt (woran das Deutsche Reich dank solch diplomatischer Dilettanten wie eines Herrn Zimmermann nicht ganz unbeteiligt war ) und das Gleichgewicht zugunsten der Entente-Mächte verschoben und zur Niederlage Deutschlands führten.

Was war nun der "Schuldanteil" Deutschlands: Man fühlte sich eingekreist und hoffte im Bewusstsein seiner militärischen Stärke, sich Luft verschaffen zu müssen, obwohl die Einkreisung eine Folge der Inkompetenz deutsche Diplomaten war, die nicht das Format eines Bismarcks hatten und eines Kaisers, der nicht in der Lage war, die Begrenzung seiner Kompetenz zu erkennen.

Nun zum heute gar zu gerne übersehenen "Schuldanteil" der Gegner Deutschlands, Frankreich hatte die Schmach der Niederlage von 1870/71 nie wirklich verarbeitet Revanchismus war gewissermaßen Staatsraison (wiewohl es dem Deutschen Reich niemals gelungen war, Elsass-Lothringen wirklich zu integrieren), hier darf aber auch die unselige Hetze solcher Leute wie Daniel Blumenthal nicht unterschätzt werden. Großbritannien war in dieser Zeit ein Deutsches Reich stets ein Dorn im Auge, sie gefährdete die Vormacht des Empires, insbesondere zur See ("Rule Britannia*). Was Russland betraf, träumte es immer von einer irrationalen Vorherrschaft der Orthodoxie über den Westen, was durch Konstantinopel blockiert wurde; doch der Sultan stand in enger Kooperation mit dem Deutschen Reich (Bagdad Bahn, Anteil an der Vorherrschaft im Orient) und damit im Wege-

Diese Aufzählung ist unvollständig, kann aber vielleicht eine Hilfe sein. Viel Glück!

...zur Antwort

Wenn Du als Auszubildender oder Praktikant in einem Betrieb arbeitest, würde ich Dir empfehlen, mit dessen Pressestelle Kontakt aufzunehmen; vielleicht gibt es da sogar Material in englischer Sprache; lass auf jeden Fall Deinen Vorgesetzten oder Ausbilder einen Blick auf die Präsentation werfen und verwende kein nicht autorisiertes Material. Vermeide jede kritische Bemerkung, die in jugendlichem Überschwang schon einmal herausrutschen könnte, Dir aber eine Menge Ärger machen könnte (Umweltschutz, Nachhaltigkeit, usw...) Verwende keine Abbildungen, die nicht für die Veröffentlichung freigegeben sind. Lass Deinen Betrieb in gutem Licht erscheinen, ohne damit zu übertreiben. Viel Glück bei der Präsentation! Ich als alter Berufsschullehrer (i.R.) hätte jedenfalls meine Schüler nicht auf ein derartiges Glatteis geschickt.

...zur Antwort