Warum bleibt immer ein Rest Alkohol im Kuchen nach dem Backen?

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4 Antworten

Wasser siedet bei 100 Grad. Nach deiner Logik müsste ein Kuchen, der z. B. bei 200 Grad gebacken würde, völlig wasserfrei sein (also staubtrocken). 

Du vergisst zweierlei: Zum einen erwärmt sich der Kuchen langsam von innen nach außen, in der Mitte wird er sicherlich nicht so heiß. Zum anderen dauert das Verdampfen eine gewissen Zeit - und zwar mehr als etwa die eine Stunde, die der Kuchen im Ofen ist. 

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Reiner Alkohol verdampft bei 78°C, allerdings verbleibt ein kleiner Rest immer, denn das Ethanol-Wasser-Gemisch, lässt sicht nicht vollständig trennen.

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Weil durch das verarbeiten der Alkohol auch an die anderen Zutaten "gebunden" wird. Man sagt das zwischen 4-85% des Alkohol erhalten bleiben. 

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Der Alkohol ist weg, was Du wahrnimmst ist nur das Aroma des verwendeten Alkohols.

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Kommentar von Deamonia
30.05.2016, 15:02

Stimmt nicht: Ein gewisser Prozentsatz bleibt erhalten, das Wasser ist ja auch nicht komplett raus aus dem Kuchen ;) 

Ein Chemiker meinte mal zu mir, das sich der Alkohol beim verarbeiten der Zutaten mit diesen vermischt/verbindet und so schwerer "ausgedampft" werden kann. 

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