Warum behandelt meine Mutter mich so?

11 Antworten

Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Ich finde es hört sich an als hätte deine Mutter selber ein Oroblem. Du sagsr das ihr eig beste Freunde sind aber sie manchmal richtig ausrastet. Das hört sich an als hätte sie zwei Persöhnlichkeiten. Aber glaub mir, es lohnt sich immer zu leben. Manchmal siehst du die Gründe nicht aber es gibt die.

Gib nicht auf

Da kommen mir wirklich die Tränen, danke dir! Ich sehe einfach manchmal ihre Mutter in ihr, die sehr sehr schlimm war

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wutausbrüche und aggressionen sind alles andere als normal bei pubertierenden. auch pubertierende wissen wie man sich zu verhalten hat und rasten nicht ständig wegen nichtigkeiten aus.

es gibt nichts worüber man bei dir neidisch sein müsste. ja du hast ein gutes fachabitur gemacht. das ist prima und nun? keine ausbildung in aussicht? studium an einer fachhochschule? fachabi und abi sind natürlich nicht das gleiche und gleichzusetzen. das abi hat einen höheren stellenwert und gibt dem abiturienten die möglichkeit an allen unis und hochschulen zu studieren. diese bandbreite hast du nicht.

also komm in die gänge und kümmer dich um dein vorwärtskommen. such dir freunde und endlich eine ausbildung und arbeit

Ja ich habe bereits ein Studium in Sicht. Ich weiß das ich diese Bandbreite nicht habe, wollte ich auch nie. Das meint meine Mutter auch immer zu mir. Ich meine, warum soll ich ein zusätzliches Jahr die Schulbank drücken, wenn ich zu 100% weiß, dass ich im sozialen Bereich tätig sein möchte. Mir ist bewusst, dass ich kein Medizinstudium beginnen kann, das möchte ich ja aber auch nicht.

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Es stimmt zwar, dass Abitur und Fachabitur zwei unterschiedliche Dinge sind, aber ich denke, du kannst und solltest stolz auf dich selbst sein. Wen interessiert es, was deine Mutter oder sonst irgendjemand über deine Errungenschaften denkt? Das Einzige, das wichtig ist, ist dich selbst zu respektieren und auf dich selbst stolz zu sein. Du kannst deine Mutter oder andere Menschen nicht zwingen dich zu respektieren bzw. deine Leistungen anzuerkennen, es ist also etwas, das du nicht ändern kannst. Akzeptiere, dass es unzufriedene Menschen gibt, ohne beleidigend/beleidigt zu sein und versuche, selbst nicht so ein Mensch zu sein. Denn das Einzige, das du beeinflussen kannst, ist, wie du selbst bist.

Durch sie habe ich verlernt, wie ich mich selbst wertschätze. Es gibt Tage, an denen ich mir selbst sage, wie schlecht ich bin. Wie man nur das Fachbai haben kann.

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@Anonym0921

Du, meine eigenen Leistungen wurden auch nie anerkannt, besonders von meiner eigenen Familie nicht, auch nicht, als ich Jura studierte. Meine Familiensituation habe ich in einer anderen Antwort von mir bereits geschildert, wenn du das nachlesen möchtest. Anerkennung oder Wertschätzung sind Dinge, die man haben will, vor allem, wenn man Leistung erbracht hat, die andere Menschen toll finden. Aber wenn die eigene Familie einen nicht respektiert und einem ständig vorhält, dass man nichts erreicht hat, weiß ich genau wie man sich fühlt. Und es tut verdammt weh. Mein Bruder betitelt mich jeden Tag, erst gestern noch, als dumm, weil ich politisch nicht seiner Meinung bin.

Lerne, das zu akzeptieren. Lerne, dir das auf keinen Fall zu Herzen zu nehmen. Heute mache ich mir nichts draus, denn ich weiß, dass diese Menschen unzufrieden mit ihrem eigenen Leben sind, nicht mit mir. Und das wird es immer geben, wenn es nicht deine Familie ist, dann ist es dein Chef, der dich runtermachen muss, weil du mehr erreicht hast, als er.

Ich habe mich 3 Jahre lang wertlos gefühlt, mich durch ein Studium gequält, das mir nichts bedeutete, nur, weil ich meine Familie stolz machen wollte und nach ihrer Anerkennung gelechzt habe. Und natürlich ist mir das nie gelungen. Also habe ich mir gedacht: Scheiß drauf. Scheiß auf alle. Scheiß besonders auf diese Familie. Ich bin ab jetzt das Einzige, das wichtig ist. Und dann habe ich mein Studium gewechselt in ein Fach, das mir mehr Erfüllung und Liebe zurückgibt, als ich jemals von meiner Familie bekommen habe. Etwas, das sich sinnvoll anfühlt und etwas, das ich zum ersten Mal in meinem Leben nur für mich selbst allein mache.

Das Leben fühlt sich plötzlich anders an. So gut wie nie. Und ich weiß, dass es schwierig ist, vor allem, wenn man noch mit der Familie zusammenwohnt oder viel Zeit mit ihr verbringt, so wie ich. Aber nur in direkter, täglicher Konfrontation lernt man jeden Tag besser, mit solchen Menschen umzugehen, sie zu belächeln, wenn sie dich wieder runtermachen wollen. Ich kann dir nur dasselbe nahelegen und wünsche dir das Beste auf deinem Weg!

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@Anonymous330

Vielen lieben Dank für den Einblick in Dein vergangenes Leben!

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Wenn Du nicht an einer Universität studieren willst, ist es völlig irrelevant, dass Du Fachabitur hast.

Du kannst Dich damit bei jedem Unternehmen um einen Ausbildungsplatz bewerben, und mich irritiert, wenn Du das noch nicht gemacht hast, falls Du kein Studium begonnen hast.

Ein Schulabschluss ist nur der erste Schritt.

Wenn die Beziehung zu Deiner Mutter so schwierig ist, würde ich an Deiner Stelle alle Hebel in Bewegung setzen, so schnell wie möglich finanziell unabhängig zu werden, um ausziehen zu können.

Ein Studentenwohnheim oder ein Wohnheim für berufstätige Frauen sind zwei günstige Möglichkeiten, schon während der Ausbildung nicht mehr zuhause zu wohnen.

Außerdem hast Du Anspruch auf Barunterhalt von beiden Elternteilen, wenn Du während der Ausbildung/des Studiums alleine wohnst.

Giwalato

Ich war mir bei meiner Auswahl des Studiums noch nicht zu 100% sicher. Zudem wollte ich mir auch einfach ein Jahr Pause gönnen.

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Zieh einfach aus, so schnell wie möglich...villt in eine WG, damit du Mietkosten sparen kannst. Aber zurück zum Punkt, deine Mutter tut dir nicht gut. Ändere dein Leben.

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