Wann muss ich runterschalten und bei wie viel km/h?

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13 Antworten

Es gibt durchaus Schaltempfehlungen für die 'normale' Fahrt auf der Ebene.
Aber in der Praxis musst Du Dich typischerweise den Gegebenheiten anpassen.
Also mal abgesehen von den nackten Zahlen: Warum schaltest Du hoch bzw. runter ?

Hoch schalten tut man, weil der Motor irgendwann nicht mehr schneller drehen kann, d.h. die Beschleunigung lässt nach, der Motor wird laut und (merkt man erst beim tanken) der Spritverbrauch geht hoch.
Runter schaltet man, weil der Motor irgendwann anfängt unrund zu laufen (ruckeln etc.) und - beim Druck aufs Gaspedal -- nicht (oder nicht ausreichend) beschleunigt.
Außerdem schaltet man zurück, wenn man die Motorbremse nutzen möchte.
Deren Wirkung ist - im Rahmen der zulässigen Drehzahl des Motors - abhängig vom gewählten Gang.Sofern der Fahrschulwagen einen Drehzahlmesser hat, behalte den mal im Blick ...

Also: Erstmal überlegen, in welcher Situation man ist.
Geht es um das 'Mitschwimmen' im Verkehr, kann und sollte man frühzeitig hoch schalten. Es reicht wenn die Motordrehzahl nur wenig über Leerlaufdrehzahl bleibt. Dann braucht man auch nur 'zart' Gas geben.
Fängt der Motor an zu ruckeln, besser einen Gang runter schalten.

Wenn man auf eine Autobahn auffährt, oder zum Überholen ansetze, sollte man vorher zurückschalten, damit der Motor maximalen Vortrieb liefert.
Aber auch hier nicht soweit, dass der Motor 'heult'. Denn das bedeutet in der Regel, dass keine Vortrieb mehr kommt. Dann einen Gang hoch schalten.
Spätestens wenn man merkt dass die Beschleunigung deutlich nachlässt in den nächsten Gang schalten.

Und zuletzt beim Bergabfahren:
Hier kann man einen Gang wählen, bei der der Motor möglichst hoch dreht aber ohne das es zu unkomfortabel laut im Fahrzeug wird und der Motor nicht überdreht.

Von er technischen Seite her ist die Kraftentwicklung des Motors abhängig von der Drehzahl. Sowohl bei sehr niedrigen Drehzahlen (im Bereich der Leerlaufdrehzahl) wie auch bei sehr hohen Drehzahlen entwickelt der Motor  keine Kraft d.h. der Wagen beschleunigt nicht. Das ist aber von Motor (Benzin oder Diesel und Hubraum) und der Getriebeabstufung (4 - 7 Gänge) abhängig.

Schlussendlich ist es eine Sache des 'Po'-Gefühls. Der starre Blick auf den Tacho ist in meinen Augen kontraproduktiv ...

 

Wen das nicht nach 5-8 Stunden drin ist wann wann schalten sollte ist die Prüfung in weite Ferne gerückt . Und das ist von Fahrzeug zu Fahrzeug anders selbst das gleiche Modell kann ganz anders sein . 

Man sollte in der Fahrschule viele verschiedene Marken und Motoren und Getriebe zur Auswahl haben das man sich so was nicht merken kann und soll und sich auf das Auto einstellen muss . was bei den einen passt kann bei dem andren ganz falsch sein und mit schweren Schäden am Fahrzeug enden . 

Hab selber auf Audi 80  Benziner Automatik  MB 200 D Schalter Fiat Ritmo Schalter MB190 D Automatik gelernt und fast zu jeder Stunde ein anders Auto gefahren . 

Da musste man es drin haben wann und nicht nach hoch und runterschalten rumgefragt .

Man soll es selber merken wen man schalten muss wen nicht dann soll man nur Automatik fahren da braucht man es nicht . 

Der Fahreindruck(Geschwindigkeitswahrnehmung) sollte das regeln und die jeweilige Motorisierung. Ein Motor darf nicht ruckeln dann muß runtergeschalten werden.

Wieviel Gänge nach unten ist so, bei normaler Verringerung wird ein Gang runter geschaltet. Bei einer abruppte Veringerung durchaus mehr. Wäre bei fast Stillstand sogar erst wie wieder anfahren im ersten Gang

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