Wann ist ein Atomkern stabil/instabil?

3 Antworten

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Da habe ich mich aber durch einen langen Artikel gekämpft. Ist für einen wie mich , gar nicht leicht zu verstehen.

Hier zumindest mal der entscheidende Satz, wann ein Atomkern STABIL ist:

Ein Atomkern ist dann stabil und kann nicht weiter ohne Fremdeinwirkung zerfallen, wenn es keine Zerfallsart gibt, die zu einem energetisch niedrigeren Zustand führen würde.

Genau nachzulesen im Zusammenhang hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktivit%C3%A4t

Bei instabilen Atomkernen ist das Gleichgewicht zwischen den für den Atomkern relevanten Elementarkräften gestört, so dass es zu Abstoßungen von Protonen, Neutronen oder Alphateilchen, zur Umwandlung von Protonen in Neutronen oder umgekehrt kommt oder ein K-Elektron durch ein Proton eingefangen wird.

wenn die schwache wechselwirkung größer wird als die starke wechselwirkung. btw. wandelt er sich nicht in ein anderes element um wenn nur gamma strahlung frei wird. die starke wechselwirkung hält den atomkern zusammen und hat sehrt geringe reichweite, ist aber enorm stark, die schwache lässt ihn zerfallen, ist recht schwach, hat aber eine hohe reichweite. das heisst: je größer der kern, desto wahrscheinlicher ist es, dass er radioaktiv ist.

Nicht nur die schwache WW spielt eine Rolle für den Zerfall eines Kerns, sondern noch viel mehr die elektrostatische Abstoßung der Protonen im Kern.

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Wie erklärst du den Zerfall eines Tritiumkerns?

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@thufir1971

durch die schwache wechselwirkung die ein down quark in ein up quark umwandeln kann.

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Beim Beta(+)zerfall ist in der Regel die elektromagnetische Abstoßung der zu zahlreichen Protonen stark gegenüber der Starken Wechselwirkung.

Beim Beta(-)zerfall ("zu viele Neutronen") trägt die Schwache WW ihr Teil bei, die auch isolierte Neutronen zerfallen lässt.

Nachzulesen unter anderem hier:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Radioaktiver_Zerfall.html

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