Vorstellungsgespräch: Warum wollen nicht mehr studieren sondern eine Ausbildung machen?

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5 Antworten

Studium bedeutet auch erstmal 5-6 Jahre mit kaum Geld auskommen! Mit einem 3 Durchschnitt hast du wenig Chancen auf einen Studien Platz! Eine Ausbildung dauert nur 3 Jahre und dann verdienst du dein eigenes Geld! Nur weil du studierst ist es keine Garantie auf einen Job! Meine Schwester hat 6 Jahre Biologie studiert +3 Jahre für Ihren Doktor, das heißt man braucht echt lange und ein Job danach ist nie sicher!

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Kommentar von PeterFrank85
12.10.2016, 18:46

Aber ein Bachelor Studium dauert auch nur 3 Jahre (6 Semester)

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Kommentar von Peppi26
12.10.2016, 18:48

Ach so ok! Aber es ist deine Entscheidung ob du studieren willst oder nicht! Wenn du dich damit wohler fühlst ist es doch besser!

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Du kannst durchaus sagen, dass du inzwischen weißt, dass du lieber praktisch arbeiten möchtest und das jetzt während dem arbeiten bei deiner jetzigen Firma gemerkt hast.

Wenn du es noch ausführen willst kannst du ja noch sagen, dass du dich mit einem Studenten unterhalten hast oder sogar in einer Vorlesung gewesen bist (wenn es halt stimmt) und dich das in deiner Entscheidung bestärkt hat. Wenn es etwas gibt, was dich wirklich darin bestärkt hat ^^, ansonsten lass es lieber weg.

Sag auf gar keinen Fall, dass du Angst davor hast oder eher schlechte Noten hast!

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Sage doch einfach das du lieber etwas praktisches machen möchtest, zwar findest du auch die Theorie sehr interessant, aber bei einen Studium kommt dir das Praktische zu kurz, lieber möchtest du dann noch den Meister/Techniker machen.

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Hallo,

Stellen wir uns vor jemand kommt von der Realschule und bewirbt sich ebenfalls auf die Ausbildung zum Industriemechaniker. Bei ihm wird keiner fragen warum er nicht "studiert" hat.

Klar kann er ja nicht, da Hochschulreife fehlt. Sie werden fragen wieso er diese Ausbildung machen will und was er dafür mitbring.

Jemandem der 2 Jahre weiter zur Schule gegangen ist für einen höheren Bildungsabschluss (Fachhochschulreife) wird dann aber vorgeworfen "warum machen sie Ausbildung statt zu studieren".

Aber zu deiner Frage, ich denke man könnte folgendes antworten:

Erste Antwort: die allgemeine Entwertung der Bildungsabschlüsse im Bezug auf Ausbildung:

Wo früher Hauptschule, Realschule als formale Vorraussetzung gereicht hat ist nun Fachhochschulreife oder allgemeines Abitur erwünscht. Deswegen habe ich einen höheren Bildungsabschluss erlangt.

Zweite Antwort: Ich wollte mich zunächt nicht auf eine Option festlegen und habe daher einen höheren Abschluss angestrebt. Mit dieser kann man später immer noch zwischen Ausbildung oder sogar Studium wählen.

Dritte Antwort: Derzeit gehen sehr viele Leute in Richtung Studium. Und klassische Ausbildungen bleiben außen vor. Zudem wählen sie Fächer die sie kaum für den späteren Beruf qualifizieren.

Der Markt für Akademiker wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich sehr gesättigt sein und mit einer vernünftigen Ausbildung habe ich bessere Chancen und Einkommensmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Vierte Antwort: Ich strebe an zügig durch die Ausbildung zu gehen und wenn möglich auf 2 1/2 Jahre zu verkürzen. Ich denke das mir die Erlangung der Fachhochschulreife dabei sehr helfen wird (Lernmethoden, Lernwille, ...) und auch später im Berufsleben nützlich sein wird.

Wenn ich danach doch noch studieren will, kann ich mich immer noch an der Hochschule bewerben.  Zudem habe ich damit einen Plan B, d.h. Anstellung als Facharbeiter in der Industrie mit vernünftigem Gehalt.

Fünfte Antwort: Ich wollte schon immer praktisch Arbeiten und einen Beruf lernen. Aber ich wollte auch einen etwas höheren Schulabschluss erlangen. Da ich diesen nun habe kann ich weiter Richtung Ausbildung gehen.

Es ist ja nicht so dass du mehrmals sitzen geblieben bist und mit Mühe und Not das letzte Jahr geschafft hast. Und nun das Studium nicht mehr möglich ist zu du als letzen Ausweg neben Aushilfsjobs auf "normale" Ausbildung zurückgreifen musst. Diese Antwort wäre wohl eine die man nicht bringen sollte im Vorstellungsgespräch.

In dem Sinne, alles Gute .

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Ich bin auch der Ansicht, dass du einfach sagen solltest, dass du ein eher praktisch veranlagter Mensch bist, der einfach mehr Freude daran hat, wirklich etwas zu tun anstatt sich im Hörsaal berieseln zu lassen, auch wenn du es nicht endgültig ausschließen würdest.

Desweiteren gewinnt man durch diese Praxis natürlich viel mehr Erfahrungen.

LG

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