"Vielen Dank für Ihr Verständnis." Nervt Euch das auch so, oder übertreibe ich?

15 Antworten

Ich halte das damit wie beispielsweise mit den Danksagungsanzeigen in der Tageszeitung, zum Beispiel nach einer Hochzeit. "Für die zahlreichen Glückwünsche und Geschenke bedanken sich..."
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Wenn ich nicht gratuliert und auch nichts geschenkt habe, dann fühle ich mich gar nicht erst angesprochen.
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Wenn ich also ein Schreiben mit der o. g. Floskel erhalte und kein Verständnis dafür habe, dann gilt mir auch nicht der Dank des Absenders - fertig.
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Und wenn mich der Absender gar nicht anspricht, dann brauche ich mich auch nicht darüber zu ärgern.

Bei mir ist das ganz unterschiedlich: Wenn ich selbst Verständnis habe, also den Grund irgendeiner Beeinträchtigung einsehe, ist das nach meiner subjektiven Empfindung ok. Das ist dann sozusagen eine Vorwegnahme dessen, was ich sowieso empfinde.
Im umgekehrten Fall könnte ich auch mal in die Luft gehen. ;) Es liegt also wie so oft an der Situation, in der mir dieser Satz begegnet, inkl. persönlicher Befindlichkeit.

Naja, das sollte man nicht so eng sehen. Die meisten Leute schreiben ja auch in Bewerbungen Für Ihre Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bedanke ich mich blablabla..., obwohl sie bereits im voraus wissen, dass sie gar keine Einladung bekommen werden.

Für manche Baustellen und vor allem welche, bei denen ich keinen Fortschritt erkennen kann, habe ich nicht das erwünschte Verständnis :-(

Oft kann allerdings wirklich nicht gebaut werden, zum Beispiel wenn die Witterung nicht stimmt oder Asphalt trocknen muss usw. Und häufig sind auch die finanziellen Mittel knapp, sodass es zu Verzögerungen kommt.

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Hat bei mir mal ein Lieferant unter seine Mail geschrieben. Dem habe ich aber mal mein Unverständnis gemailt. Hat nichts genutzt, er konnte trotzdem nicht schneller liefern.

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