Verzweifelt wegen Studium.... Normal?

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14 Antworten

ich würde die nachhilfe abwarten, um zu sehen wie es sich damit entwickelt.

wenn du erst mit dem studium angefangen hast, dann kannst du jetzt nochmal mit dem stoff von vorn anfangen, den stoff systematisch wiederholen. mit nachhilfe sollte das besser klappen als mit kommilitonen.

aufgeben solltest du an der stelle nicht. das semester dauert noch einige zeit. die solltest du nutzen zum nacharbeiten und dabei findet sich dann eine entscheidung.

die 4 versuche solltest du als chance sehen: oftmals gibts keine 4 versuche, da hat man nur 1-2.

Ich hab auch vor kurem mit einem Physik Studium begonnen. Mir ergeht es ähnlich, Experimentalphysik finde ich ganz akzeptabel, Theoretische Physik geht auch noch. LA ist der größte mist :D. Ich kenne 2, die das in ihrer Übungsgruppe alles ausführlich erklärt bekommen haben, und deshalb die Aufgaben relativ gut lösen können. Ich kann mich auch trotz ihrer Erläuterungen nur schwer an die "Logik" gewöhnen. Aber selbst die zwei raffen in der Vorlesung nichts. Das scheint normal zu sein, man muss nur die ersten Wochen überwinden!

Bin mittlerweile Bachelor in Physik .... die ersten Semester in Mathe sind einfach eeeeeklig! Das ist wirklich "normal". Das aller aller wichtigste ist aber, dass du NIEMALS anfangen solltest zu denken, "aaaach, das ist jetzt nicht so schlimm, wenn ich das nicht kann - ich bin sowieso voll schlecht und ob ich jetzt ne 4,0 oder 3,7 bekomme, ist egal" Einmal so angefangen zu denken und du kannst die Klausuren knicken - DU musst auf DICH setzen. Was andere schaffen, kannst du auch - du bist vllt. nur noch nicht in dieser Art zu denken angekommen.

Mein Rat: Geh in die Sprechstunden und trau dich einfach alles zu fragen (den Übungsleitern ist es völlig egal, ob du gut oder schlecht bist) Evtl. kritische Frage an dich: Lernst du was in der Kleingruppe oder trefft ihr euch nur? (nicht böse gemeint, aber man denkt manchmal, dass man gearbeitet hätte, aber in Wirklichkeit hat man nur gebabbelt) Im Zweifelsfall einfach mal eine andere Gruppe "ausprobieren" - und Übungen rechnen bzw. Beweise mit dem Übungsleiter durchsprechen.

Viel Erfolg!

Ich kenne viele, denen es ähnlich geht bzw. ergangen ist, gerade in den Naturwissenschaften. Da wird am Anfang ein irrsinniges Lernpensum erwartet, bei dem man sich manchmal fragt, ob die Unis nur aussieben wollen.

Was ich aus deinem Beitrag noch gar nicht raushören konnte: Macht dir das Studium denn Spaß? Interessieren dich die Inhalte? Freust du dich schon auf Kurse aus höheren Semestern, die dann vllt ein bisschen spezieller sind? und kannst du dir vorstellen, später als Physiker zu arbeiten?

Viel wichtiger als Fachwissen oder Talent ist die Begeisterung für ein Fach. Wenn Physik hundertprozentig dein Ding ist und du das unbedingt machen willst (nicht aus Stolz oder Ehrgeiz, sondern aus Liebe zum Fach), dann wirst du das schaffen. Es ist sehr viel Arbeit, du wirst unglaublich viel lernen müssen und du wirst auch vermutlich die ein oder andere Pleite kassieren müssen, aber es wird dir gelingen. Dieser Kampf lohnt sich aber nur dann, wenn du Physik aus den richtigen Gründen studierst- gute Gründe sind Interesse, Leidenschaft und Freude am Fach, schlechte Gründe sind "mir fällt nix anderes ein", "jetzt wo ich schon mal angefangen habe, will ichs auch zu Ende machen", "ich will später einen sicheren, gut bezahlten Job und dafür nehme ich auch in Kauf, wenn das Fach nicht mein Favorit ist"... mit solchen Gründen wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann an deinem Pensum scheitern und auf die Schnauze fliegen. Dann lieber gleich ehrlich mit dir sein, dir eingestehen, dass es vllt doch nicht dein Fach ist, und nochmal wechseln. Mein Bruder hat auch ein naturwissenschaftliches Fach gemacht- er ist am Ende seines ersten Semesters durch alle sieben Klausuren gerasselt und hat danach aufgegeben. Jetzt studiert er Psychologie, ist viel zufriedener damit und sehr glücklich, dass es letztlich mit seinem ersten Fach nicht geklappt hat, weil es ihm gar nicht wirklich gefallen hat. Auch du solltest dir also Gedanken über deine Motivation machen und ob Physik den Arbeitsaufwand wirklich wert ist. Wenn du mit ganzem Herzen ja sagen kannst, dann kriegst du das auch hin!

Ja, das ist leider bei diesem Werdegang nicht verwunderlich. Allen Respekt für den bisherigen Erfolg, aber Physik zu studieren ist nicht einfach. Es ist vor allem Mathe, was dir auch in den nächsten Semestern sehr (!) zu schaffen machen wird. Da ist mit Nachhilfe nicht viel zu machen.

Muss es denn wirklich Physik sein?? Wie kann man auf so etwas kommen, wenn man es nicht bis zur Abiturprüfung hatte? Mathe Grundkurs ist nur ein Witz. Mathe an der Uni ist deutlich härter und ganz anders. Lass dich von der Studienberatung besser beraten.

Das hilft aber auch nicht. Laut Studienberatung hätte ich nicht Ing. werden dürfen.

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Ich denke, dass die gerade am Anfang ziemlich sieben möchten und auch testen wollen, wer wirklich geeignet ist. Und da ist Mathe bei vielen ein Problem, egal um welchen Studiengang es geht. Lass Dir Zeit, den Stoff aufzuarbeiten, und wenn Du ein Semester länger brauchst, ist das doch auch kein Beinbruch. Mach auf jeden Fall weiter, in Gruppen lernen ist oft sinnvoller als alleine!

Sieh zu, dass du die Grundlagen nachholst, die dir fehlen, später wird es nicht leichter! Solltest du am Anfang alles trotz Mühe nur mit 4en bestehen (oder einige Wiederholungsprüfungen machen müssen), solltest du vielleicht darüber nachdenken, ob du das wirklich weiterführen willst. Es ist keine Schande ein Studium abzubrechen, wenn es einfach nicht passt. Bei uns sind auch ganz viele an Mathe gescheitert (Chemie).

Würde nicht so schnell aufgeben, auch wenn zu beginn nichts klappt. man kann nicht alles verstehen, man wird sich auch nie alles merken können. Das einzige was man tun muss, ist nicht aufgeben!

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@Dollmminode

Ich sag mal so, bei Mathe braucht man ein gewisses logisches Grundverständnis, allgemein im Physikstudium damit eben auch. Es wird richtig schwierig werden, ich bin gut mit einem Physikstudenten befreundet. Wenn man dann nach 4, 5 oder 6 Semestern erst feststellt, dass man das nicht packt, hat man die Dauer eines kompletten Bachelorstudiums schnell mal vertrödelt.

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Schwer zu sagen... es ist definitiv normal, dass viele am Anfang ihres Studiums (gerade in Mathevorlesungen) aus eienr Vorlesung rausgehen und kein Wort verstanden haben. Studium bedeutet eben auch Selbstverantwortung, und dann muss man sich eben selbst darum kümmern, das nachzubereiten (aber das tust du ja scheinbar bereits).

Natürlich ist es auch nichts unbekanntes, dass Physik eine recht hohe Abbrecherquote hat.

Ich würde einfach weiter versuchen dabei zu bleiben, alles gründlich nacharbeiten und dann wirst du spätestens am Ende des ersten Semesters merken, ob es klappt, oder ob das Studium vielleicht doch ne Nummer zu viel ist

Dir kann vielleicht helfen, nochmal die Mathegrundlagen aus der Schule aufzufrischen - dies sollte zwar eigentlich in den Vorlesungen gemacht werden, aber halt für gewöhnlich etwas schneller als gewohnt

Dran bleiben, wenn Du es wirklich willst! Mathe ist in den Naturwissenschaften immer heftig an der Uni und nicht mit dem bißchen Schulmathe vergleichbar.

Wenn's nur Mathe ist, dann mach Dir keine Sorgen. Wenn es an mehreren Stellen hapert, dann überleg Dir mal Deine Pläne. Beachte: Du kannst ja auch Vorlesungen einfach so besuchen, wenn Dich was interessiert - schließlich sind sie öffentlich! Man muß nicht unbedingt das Studium auch tatsächlich studieren.

Welche Themen machen Dir denn Kopfzerbrechen? Vielleicht findest Du was unter youtube, zum Beispiel mit Joern Loviscach.

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Ja keine Sorge, mein Bruder hat auch vor einem Jahr begonnen zu studieren und hatte keine Ahnung ;) und dann hat er einfach das Studium gewechselt. Ich glaub es geht jedem Studenten so am Anfang, dass man nicht weiß was man wirklich will. Das erzählen mir meine Eltern auch jedes mal dass sie am Anfang 1 Jahr planlos waren und dann haben sie erfolgreich studiert und eine Arbeit und alles gefunden. Also kein Stress :)

Wieso? Wir haben sogar welche die haben das Abitur garnicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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@Papalap

Dann bist du vielleicht einfach nicht der Typ für das Studium. Schau dich mal wegen anderen Studienrichtungen um, vielleicht findest du ja was das dir leichter fällt und dass dich mehr interessiert ;)

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Ja, mir ging es ähnlich...ich bin mit der Fachhochschulreife in Chemie angenommen worden und Mathe ist für mich auch ziemlich schwer....aber mir macht Chemie einfach Spaß, deshalb versuche ich auf verschiedenen Wegen, mir den Stoff anzueignen, Internet ist da ne große Hilfe...(mathehile24.de ist ziemlich gut)

Allerdings sollte man schon vorher wissen, dass es grade in Physik viel ums Rechnen geht, eigentlich hauptsächlich....Deshalb solltest du dir jetzt klar darüber werden, ob dir dieses Fach WIRKLICH gefällt, wen ja, dann musst du das mit Mathe irgendwie hinkriegen, fang am besten mit den ganz einfachen Schulbüchern an, das hilft oft.

Falls du jedoch merkst, dass dir dass in Wirklichkeit doch gar keinen Spaß macht, und du dir nicht vorstellen kannst, dass dein Leben lang zu machen, dann solltest du das Fach wechseln, denn ums rechnen wirst du auf keinen Fall herumkommen, Physik definiert sich schließlich nur über Formeln.....

Viel Glück :)

Eventuell kannst du es nachholen. Du musst halt die Übungsaufgaben machen. 4 Versuche sind doch gut! Wir hatten nur 3. Sieh zu dass du dich fix an die Aufgaben gewöhnst, das geht dann schon. Erstmal die Mathematikgrundlagen überstehen. Bei uns wurden die (auch von mir) gerade so bestanden. Mathe1 hatte ich damals mit 4,0 echt Schwein gehabt weil es mir auch so ging wie dir. Mathe 2 (das wars dann bei uns) immerhin schon mit 3,0 obwohl ich 20% Aufgaben übersehen hatte. Dass fast alle in so einem Studium aufgaben, ist normal. Wir waren 28 Mann, am Ende des Studiums 7! Das ist eine Viertelung! Lass dich nicht von den Anderen da mit reinreißen. Das stärkt nicht die Moral sondern unterdrückt sie massiv. Ich hab deswegen damals auch einmal die Fachrichtung gewechselt (von Wirtschaftsingenieurwesen 3. Sem. zu Mechatronik). Schau dass du nie mehr als 3-4 Prüfungen nachziehst, bei mir waren es Zeitweise sogar bis zu 10 und ich habe es dennoch "nachholen" können. Aber das ist gefährlich. Spätestens wenn du im 3. Semester schon 7 oder mehr Klausuren nachschleppst solltest du über einen Wechsel nachdenken, sonst verschwendest du Zeit und Nerven. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg!

Gerade im Physikstudium ist es (fast) normal, dass Studienanfänger dort massive Probleme mit der Mathematik haben, falls sie ihr Abi in Mathe nicht gerade mit 15 Punkten absolviert hatten. ;-))

Es wird sehr viel vorausgesetzt und zusätzlich ist die im Studium vermittelte und benötigte Mathematik etwas "anders", als sie in der Schule gelehrt wurde.

Mit den von Dir erwähnten Schritten bist Du schon auf dem richtigen Weg und ich wünsche Dir viel Erfolg damit.

Halt durch!

Kenn ich auch! Heißer Tipp: Eine andere UNI suchen, an der ein Prof lehrt, der es auch kann! Hat ein Kollege mit genau Deiner Karriere auch gemacht und es zum Dr, gebracht! War in TU Clausthal und im nahen Göttingen wurden viele Scheine gemacht, die man in Clausthal nicht schaffte!

"Im Abi habe ich Physik nicht gehabt und Mathe leider nur Grundkurs"

Und du studierst Physik?

Gute Wahl...

räusper

Ein Studium sollte immer aufgrund der eigenen Fähigkeiten gewählt werden. Alles andere geht meistens in die Hose. Und Physik ohne Mathe ist unmöglich.

Fähigkeiten sind nicht alles. Die Hauptsache ist eigentlich das Interesse und der Spaß an der Sache, alles andere kann man sich mit viel Disziplin reinprügeln.

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@4tt4X

Hier handelt es sich aber um einen Menschen, der von der Komplexität des Studiums überrumpelt wurde. Mit anderen Worten: hier hat sich jemand vorher nicht richtig informiert.

Man setzt sich immer erst in ein paar Vorlesungen rein und hört sich an, wie das alles so abläuft, bevor man sich immatrikuliert (bzw. überhaupt erst bewirbt). Hätte der User das gemacht, hätte er gewusst, was er noch alles nachzuholen hat, bevor er mit dem Studium beginnen kann.

Es stimmt zwar, dass Fähigkeiten nicht alles sind und man sich alles selbst beibringen kann, aber hier ist jemand ins Becken gesprungen, der noch nicht schwimmen kann. Sowas ist immer die falsche Vorgehensweise, wenn der Erfolg kein "vielleicht" sein soll.

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@GFSantaClaus12

das wurden auch Leute, die einen einser Abischnitt haben und Physik sowie Mathe LK im Abi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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@4tt4X

Spaß und Können sind zwei Paar Stiefel. In Mathe und Physik alles Nachholen scheitert an der 24-Stunden-Schranke. Wenn der Tag um ist, ist nichts mehr zu machen. Am nächsten Tag geht es nämlich weiter. Da sind Grenzen des Machbaren schnell erreicht.

Hier hilft nur eine intensive Beratung.

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