Vergibt Gott den Menschen die Amok liefen? Wenn man Jahre lang gemobbt wird und beleidigt wird. Eines Tages wird man ja verrückt. Wenn man durchdreht...?

20 Antworten

Wenn man schon durchdreht dann kann man sich nicht mehr kontrollieren.

Nein sich kontrollieren kann man sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr, sollte man aber immer.

vergibt Gott denen Menschen die von der Gesellschaft ausgestoßen werden und als Mörder enden?

Es besteht ein Unterschied daran ob ich irgendwann ausraste und jemand zusammenschlage aus Wut und Hass in mir oder ob ich mit einer Waffe in die Schule renne und auf mehrere Menschen schieße auch auf welche die garnicht mich gemobbt haben. Amokläufer sollte man nicht direkt als Psychisch Krank abstempeln sondern auch als Kriminell, es ist aber allgemein ein ganz schwieriges Thema.

Sicherlich. Aber trotzdem rechtfertigt nichts einen Amoklauf. Bevor man das tut, sollte man sich in Therapie begeben oder sogar in eine Klinik. Rachewünsche sind zwar menschlich verständlich, aber dennoch nicht zu dulden.Außerdem gehen bei einem Amoklauf immer auch Menschen drauf, die nun wirklich keine Schuld haben.

Selbst die widrigsten Umstände sind mit Gott aushaltbar wie tagtäglich zig inhaftierte, gefolterte und ermordete Christen beweisen.

Also nein. Gott vergibt nur, wenn man zeitlebens zu ihm umkehrt und sich von ihm erneuern lässt. Wer jedoch als Mörder stirbt, der kommt dahin, wo alle Mörder hinkommen. In die Hölle.

Falls du in so einer Situation sein solltest, dann erstatte lieber Anzeige als zu morden.

Räche dich nicht selbst. Wenn du ob deines erlittenen Mobbing demütig zum HERRN betest, wird ER es für dich erledigen. "Mein ist die Rache" spricht der HERR. Denke nur mal an Elisa, den eine große Schar kleiner Knaben ob seiner Glatze mobbten. 2. Könige 2,23-24. Auf Elisas Bitte hin tötete der HERR diese 42 Knäblein auf besonders grausame Weise durch 2 Bären und rächte so die Schmach des Elisa. Du kannst also felsenfest darauf vertrauen, dass Gott auch dich genauso rächen wird, denn er ist gütig.

2. Könige 2, 23-25 "Von Jericho ging Elisa wieder nach Bethel. Als er zur Stadt hinaufwanderte, lief ihm eine Horde kleiner Jungen entgegen. Sie machten sich über ihn lustig und riefen im Chor: 'Glatzkopf, fang uns doch! Glatzkopf, fang uns doch!' Elisa blieb stehen, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald heraus, fielen über die Kinder her und zerrissen zweiundvierzig von ihnen. Elisa wanderte weiter zum Berg Karmel, und von dort kehrte er schließlich nach Samaria zurück."

Jesus hat zu dem Verbrecher, der neben ihm gekreuzigt wurde und der zum Glauben fand, gesagt: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lukas 23,42)

Was dieser Verbrecher getan hat, um von den römischen Behörden gekreuzigt zu werden, ist nicht bekannt. Die Härte der Bestrafung könnte aber darauf hindeuten, dass er Menschen umgebracht hat, vielleicht als Aufständiger. Das ist aber nur eine Vermutung.

Die Bibel lehrt aber, dass jede Sünde vergeben werden kann: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." (1. Johannes 1,9)

Außerdem hat Jesus davon gesprochen, dass wir "Buße" tun sollen. Buße hat nichts mit Bußwerken zu tun, sondern bedeutet "Änderung der Gesinnung". Man soll also versuchen, die Sünden nicht mehr zu begehen und sein Verhalten zu verbessern.

Wer also an Gott glaubt und um Vergebung seiner Sünden bittet, bekommt das ewige Leben (Himmel, Paradies) geschenkt, weil Gott gnädig und barmherzig ist.

Nach der Bibel ist das der einzige Weg in den Himmel. Durch unsere vermeintlich guten Werke können wir nicht zu Gott gelangen, da wir alle Sünder sind. Jeder Menschen sündigt in Taten, Worten und Gedanken: "Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns." (1. Johannes 1,10)

Gott ist rein, heilig und gerecht und kann deshalb keine einzige Sünde tolerieren. Eigentlich kann niemand zu Gott kommen und alle wären verloren. Deshalb hat Gott einen Ausweg erschaffen und ist selbst in Jesus Christus Mensch geworden, um als einziger nach einem völlig sündlosen Leben stellvertretend für unsere Sünden am Kreuz zu sterben: "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt." (1. Johannes 2,2)

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." (Johannes 3,16) 

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." (Römer 6,23) 

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