Vegetarier - warum esst Ihr kein Fleisch?

Das Ergebnis basiert auf 41 Abstimmungen

es ist von allem etwas dabei 54%
aus ethisch/moralischen Gründen 41%
es schmeckt mir schlicht nicht 2%
aus gesundheitlichen Gründen 2%
aus ökonomischen Gründen 0%
aus religiösen Gründen 0%

30 Antworten

es ist von allem etwas dabei

neben den ethischen und noralischen bedenken, gibt es überhaupt keinen grund dafür. heutzutage muss man tiere nicht mehr "als vorrat" halten, um z.b schlechte ernten zu überbrücken. wie so vieles in unserer modernen gesellschaft ist auch die ernährung aus dem ruder gelaufen. - ich bin seit über 20 jahren vegetarier (fast veganer) und genieße schmackhafteres essen als viele fleischesser.

es ist von allem etwas dabei

Fleischlosigkeit ist kein Dogma für mich. Ab und zu esse ich auch ein wenig - aber extrem selten. Fleisch schmeckt mir nicht so besonders, ich vertrage es auch nicht so gut und ich finde die Massentierhaltung unmöglich.

So halte ich es auch, bin nicht militant oder so..!

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aus ethisch/moralischen Gründen

Ich finde einfach, dass es nicht richtig ist, ein Lebewesen für Nahrungsgewinnung so zu quälen. Würde es keine Massentierhaltung, Tiertransporte etc. geben, wer weiß, vielleicht würde ich dann noch Fleisch essen. Aber so kann ich das für mich nicht verantworten.

aus ethisch/moralischen Gründen

Ein Leben ist nur in würdevoller Art und Weise lebenswert. Keiner der weiß wie die meisten Tiere heute gehalten, behandelt und geschlachtet werden sollte Fleisch ohne Gewissensbisse essen können. Ich frage mich seit Jahren wie viele Leute, trotz diesem allgemein bekannten Wissen, im Supermarkt Fleisch zu Dumpingpreisen kaufen und dieses verzehren können. Kann ein Tier schmecken, das noch nie Tageslicht gesehen, das mit 1000 anderen auf engstem Raum leben muss, das täglich gemestet wird...und schließlich auf grausame Art getötet wird? Natürlich gibt es Biofleisch, aber es ist den meisten zu teuer, leider! Natürlich hat mir manches Fleisch geschmeckt als ich mir gewisser Tatsachen nicht bewusst war, aber jetzt kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen Fleisch zu essen.

es ist von allem etwas dabei

Ich bin noch auf dem Weg Vegetarier zu werden. Begonnen hat es mit dem durch einen Auslandsaufenthalt bedingten geringeren Fleischkonsum (Preis und Umfeld). Dazu kam ein eigenes besseres Wohlbefinden und die Suche nach den Ursachen für die in der Familie befindlichen Krebsfälle. Fleisch aß ich nur noch etwa zweimal pro Woche. Ein Jahr später aß ich dann nur noch am Wochenende Fleisch. Die Frage nach dem menschlichen Leben und dem Leiden durch Krankheit besteht weiter, und bei der Suche danach drängt sich die Frage nach der Würde der Tiere ebenso auf. Auch die Beobachtung, wie ein Kleinkind (jetzt etwa 2 Jahre) sich so sehr über Tiere freuen kann und gleichzeitig gar nicht weiß, was es ißt, wenn es die Wurst in sich stopft, stimmt nachdenklich. Wollte es Tiere wirklich essen? Nun befinde ich mich wohl an der Schwelle zum vollen Verzicht. Gesundheit, Leben, Würde, Umweltschutz sind sich in Gedanken entwickelnde Größen, die bewegen. Die letzten Tiere waren Karpfen und Ente zu den Festtagen. Aber auch die wurden, obwohl ihnen ein besseres Leben als dem Supermarkt-Schlachttier beschieden war, nicht mehr mit gutem Gewissen verzehrt. Tradition und Gewohnheit sind kein Freischein für Ignoranz!

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