Vegetarier - warum esst Ihr kein Fleisch?

Das Ergebnis basiert auf 42 Abstimmungen

es ist von allem etwas dabei 54%
aus ethisch/moralischen Gründen 40%
aus gesundheitlichen Gründen 2%
es schmeckt mir schlicht nicht 2%
aus religiösen Gründen 0%
aus ökonomischen Gründen 0%

27 Antworten

es ist von allem etwas dabei

neben den ethischen und moralischen bedenken, ist es heutzutage gar nicht mehr nötig, tiere als "Vorratskammer" für den Notfall (z.b. schlechten ernte) zu halten. wie so vieles in unserer Modernen zeit, ist auch die frage der Ernährung aus dem ruder gelaufen und wird heute eher von der wirtschaft diktiert, nach Maßgabe des grössten Profits. - ich ernähre mich seit über 30 jahren vegetarisch (fast vegan) und vermisse geschmacklich nichts - ganz im Gegensatz zu vielen Nicht-Vegetarieren, die oft sehr unzufrieden mit ihrer Ernährung und dem nicht selten mangelnden Genuss sind.

es ist von allem etwas dabei

Punkt nummer 2, 3 und 4 sind Umstände, weshalb ich Vegetarierin bin. Der für mich wichtigste Grund, Vegetarierin zu sein ist, weil es mir nicht schmeckt, oder besser gesagt, ich kann es nicht mehr schmecken. Fleisch schmeckt für mich nach garnichts und die konsistenz ist sehr gummiartig und diese kombination ist eigenartig und unangenehm. Außerdem habe ich eine Art unverträglichkeit gegen Fleisch das Bedeutet, dass mir Fleisch nicht gut bekommt und mir schnell schlecht und übel wird, wenn ich auch nur ein winziges Stückchen Fleisch esse. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.. :-D Die ethisch moralischen Gründe werden immer unbedeutender für mich, trotzdem denke ich, dass Massentierhaltung wirklich nicht nötig ist,

es ist von allem etwas dabei

Ich bin noch auf dem Weg Vegetarier zu werden. Begonnen hat es mit dem durch einen Auslandsaufenthalt bedingten geringeren Fleischkonsum (Preis und Umfeld). Dazu kam ein eigenes besseres Wohlbefinden und die Suche nach den Ursachen für die in der Familie befindlichen Krebsfälle. Fleisch aß ich nur noch etwa zweimal pro Woche. Ein Jahr später aß ich dann nur noch am Wochenende Fleisch. Die Frage nach dem menschlichen Leben und dem Leiden durch Krankheit besteht weiter, und bei der Suche danach drängt sich die Frage nach der Würde der Tiere ebenso auf. Auch die Beobachtung, wie ein Kleinkind (jetzt etwa 2 Jahre) sich so sehr über Tiere freuen kann und gleichzeitig gar nicht weiß, was es ißt, wenn es die Wurst in sich stopft, stimmt nachdenklich. Wollte es Tiere wirklich essen? Nun befinde ich mich wohl an der Schwelle zum vollen Verzicht. Gesundheit, Leben, Würde, Umweltschutz sind sich in Gedanken entwickelnde Größen, die bewegen. Die letzten Tiere waren Karpfen und Ente zu den Festtagen. Aber auch die wurden, obwohl ihnen ein besseres Leben als dem Supermarkt-Schlachttier beschieden war, nicht mehr mit gutem Gewissen verzehrt. Tradition und Gewohnheit sind kein Freischein für Ignoranz!

Was möchtest Du wissen?