Unterschiede zwischen Katze und Kater?

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Hallo jiva87,

wie bei allen anderen Tieren gibt es auch bei Hauskatzen geschlechtsspezifische Verhaltensweisen. Diese haben sich teilweise aufgrund der unterschiedlichen Lebensweisen von Katze oder Kater entwickelt, teilweise entstammen sie im weitesten Sinne dem Paarungsverhalten und der Welpenaufzucht. Diese Elemente beeinflussen die Wesenszüge unserer Hauskatzen.

Weibliche Katzen gelten als sehr reinlich. Verhaltensforscher haben nachgewiesen, dass Kater deutlich weniger Zeit mit Fellpflege verbringen als weibliche Hauskatzen (nicht lachen, ist so). An der Jungenaufzucht sind die Kater in der Regel nicht beteiligt. Meist genügen sie sich selbst. Oder sie werden Mitglied in einer sogenannten Katerbruderschaft, wo sie mehr oder weniger spielerisch ihre Kräfte messen. Dass sie von Menschen bewundert werden, ist selbstverständlich und wird so hingenommen.

Katzenmütter sorgen aufopferungsvoll für ihren Nachwuchs. Infolgedessen sind weibliche Hauskatzen äußerst fürsorglich. Dieses Verhalten richtet sich häufig auch auf ihre menschlichen Bezugspersonen. Das kann beispielsweise so aussehen, dass die Katze sich geduldig stundenlang zu Ihnen legt, wenn Sie sich einmal nicht wohl fühlen. Es kann aber auch ein wöchentliches Geschenk sein, nämlich das (aus ihrer Sicht) Kostbarste, was eine Katze zu verschenken hat: eine tote Maus vor der Schlafzimmertür. Manche Katzen putzen die Haare ihrer Menschen ausgiebig und liebevoll.

Da Hauskatzen als sehr hoch entwickelte Tiere bezeichnet werden können, spielt bei ihnen die Individualität eine große Rolle. Egal, ob Katze oder Kater: Ausnahmen sind fast so häufig wie die Regeln. Man findet also durchaus auch weibliche Haudegen, die wenig Zuwendung geben - und zarte, sensible Kater, die keiner Maus etwas zuleide tun. Und: Entgegen landläufiger Vorurteile gibt es sehr liebevolle Väter unter den Katern.

Lg, HasenMama87

Man sagt, dass die Katzen schmusiger sind als Kater. Das kann ich aber nicht bestätigen. ich habe 2 Kater Der eine ist ein macho, scheißt sich auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen, den Kopff will er nicht gestreichelt bekommen.

Aber der zweite sucht richtig die Schmeicheleinheiten und genießt sie auch. Wenn ich beim PC sitze, springt er auf meinen Schoß, legt sich ganz nah zu mir, schnurrt und genießt das Streicheln. Und er will immer Küsschen bekommen.

Kater sind ziemlich verträglich, wenn sie nach 5-wöchigem Herumtreiben zerzaust wieder "zu Hause" ankommen. Verträglich sind sie immer, wenn sie kastriert sind. Dann lassen sie sich sogar von ihrem Nachwuchs "ohrfeigen" ( der natürlich vor dem Kastrieren entstanden ist)

Außerdem haben sie einen dickeren Kopf als Katzen und sind auch körperlich massiger.

Katzen fahren schon mal die Krallen aus und fauchen, was wohl mit dem Beschützerinstinkt für ihre Jungen zu tun hat.

Kater sind oftmals größer als Katzen. Sie sind meistens auch anders gebaut. Wenn man eine Katze sieht ist sie oftmals schmaler als wenn man einen Kater sieht. Kommt natürlich auch darauf an wie viel sie zu fressen kriegen ;)

Katze - (Katze, Kater, Verhaltensweisen) Kater - (Katze, Kater, Verhaltensweisen)

Kater sind Einzelgänger.

auch nicht alle, kannten einen der immer ganz lieb den Onkel gespielt hat

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Auch die sollte man am besten mit einem zweiten Kater halten. In Wohnungshaltung sollte KEINE Katze alleine gehalten werden (ausser solche die man schon zu Einzelkatze gemacht hat!).

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