Unterschied Lastschrift u. Verrechnungsscheck?

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4 Antworten

Beides sind Geldübertragungsverfahren. Bei Verrechnungsscheck veranlasst der Zahler das Verfahren. Bei SEPA-Lastschrift veranlasst der Empfänger das Verfahren.

Verrechnungsscheck: Spezielles Formular für Einmalüberweisung, das der Empfänger bei seiner Bank einreichen und auf sein Konto gut schreiben lassen kann. Keine direkte Barauszahlung. Nach Gutschrift kann man natürlich vom Konto abheben. Der Zahler stellt den Scheck aus. Der Empfänger kann zeitungebunden einreichen.

SEPA Lastschriftverfahren: Der Empfänger veranlasst den Einzug zu Lasten dem Zahlers. Das Verfahren ist für regelmäßig-wiederkehrende Einzugsverfahren geeignet (z.B. Vereinsbeiträge, regelmäßige Stromrechnung usw.). Der Empfänger macht zu diesem Verfahren einen speziellen Vertrag mit seiner Bank und erhält über die Bundesbank eine Kennnummer, die immer anzugeben ist. Er selbst vergibt zusätzlich eine Kennnummer für den Bezogenen, die auf den Rechnungen angegeben werden muss incl. des Einzugsdatums (entfällt z.B. bei Vereinen, wenn ein gleicher Vereinsbeitrag zu einem in der Satzung festgelegten Stichtag eingezogen wird). Der Bezogene kann 8 Wochen widerrufen, wenn etwas nicht stimmt. Er muss aber dafür sorgen, dass sein Konto zum angekündigten Einzugsdatum gedeckt ist, sonst können Strafgebühren bei Wiedereinzug aufgeschlagen werden.

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Kommentar von MarcoSCGamer
11.01.2016, 16:01

Danke für die tolle gute Antwort, der "einletungstext" ist kurz/verständlich...  Beantwortet die frage genau/gut. Die Erklärung des jeweiligen ist auch sehr gut, danke, 

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Würde dir empfehlen mal zu deiner hausbank gehen.
Den wenn du vorhast lastschriften zuveranlassen, müssen da noch Verträge mit der Bank geschlossen werden

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Kommentar von MarcoSCGamer
11.01.2016, 00:29

Muss das für den wirtschaftsunterricht wissen (in der schule).

Finde iwie keinen Unterschied, oder ich steh iwie auf m Schlauch.

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Wesentl.Unterschied ist, dass ein Verrechnungsscheck eine einmalige Geldübertragung bewirkt, die Lastschrift/Sepa dagegen dauerhaft zeitersparend regelmäßige Zahlungen bewirkt (bspw. für Steuern, Miete, Strom, Wasser, Heizung, Telefon, Zeitung uvm.).

Der Leistende hat zudem mehrere Wochen (8?) die Gelegenheit, s.E. fälschliche Abbuchungen zu widerrufen und auch die Lastschriftgenehmigung selber gilt bis man sie gegenüber dem Empfänger widerruft.

Grds.- der Empfänger bekommt bei beiden Varianten "ein Stück Papier" und bringt es zu seiner Bank.

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Kommentar von DerPeter12345
11.01.2016, 17:48

Würde ich nicht so unterschreiben. Eine Lastschrift ist eine einmalige Zahlung. Nicht zu verwechseln mit einem Dauerauftrag oder einer Einzugsermächtigung.

Bei einem Dauerauftrag wird jeweils an einem Bestimmten tag ein betrag überwiesen. Bei einer Einzugsermächtigung kann der betrag variieren, zum beispiel eine Handyrechnung...

Zudem bekommt der Empfänger bei einer Lastschrift kein Zettel in die hand. Er fordert das geld an und bekommt es auf sein Konto.

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Eine Lastschrift bedeutet einer Firma zu "erlauben", einen bestimmten betrag von deinem Konto abzubuchen. 

Ein Verrechnungsscheck wird von einer Person/Firma usgestellt. Diesen kann man bei der Bank einlösen. Dann wird das geld sozusagen von Senderkonto auf das Empfngerkonto "verschoben". Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

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