Bankscheck oder Verrechnungsscheck - Wo ist der Unterschied?

4 Antworten

Bei einem Bankscheck geht die Firma hin zu der Bank und legt den Scheck dort am Schalter vor und bekommt direkt dafuer Bargeld. Bei einem Verrechnungsscheck muss die Firma ein Formular ausfuellen und sie bekommt dann das Geld auf ihrem Firmenkonto gutgeschrieben. Es ist immer besser, wenn man einen Verrechnungsscheck aussteltt, denn dann kann man nachweisen, wer das Geld tatsaechlich bekommen hat.

Die billigere Variante Bankscheck wäre voll ausreichend.

Du könntest Dich euf Wikipedia schlau machen, was es mit Schecks so auf sich hat. Und dann überlegen, ob Du vielleicht was missverstanden hast bei dem Verrechnungsscheck zu 30 Euro. Oder ob Du Dein Konto bei der falschen Bank hast - ich bekomme die Vordrucke für Verrechnungsschecks gratis.

Sinnvollerweise rufst Du am Montag bei der Bank an.

Den Wikipedia-Artikel habe ich schon gelesen - oder zumindest überflogen.
Welches jetzt die "übliche" Form ist, wurde mir daraus aber nicht ersichtlich.

Scheckvordrucke für Deutschland in Euro kriege ich bei der Bank auch umsonst, aber Auslands-Schecks in Fremdwährung?
Da gibt es doch gar keine Vordrucke, oder habe ich da was missverstanden?

Hab' jetzt auch bei ner anderen Bank geschaut, wo ich ein Online-Konto habe, die verlangen 10€.
Da weiß ich allerdings nicht, wie der Bestellvorgang abläuft (per Telefon? Mail?).
Hab' jetzt mal den Kundenservice kontaktiert, mal schauen...

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@KatzenKratzBaum

Scheckvordrucke für Deutschland in Euro kriege ich bei der Bank auch umsonst, aber Auslands-Schecks in Fremdwährung?

Niemand hindert Dich, statt 120 EUR dort 100 GBP einzutragen. Und schon hast Du einen Scheck in Fremdwährung. War in der Zeit, als es noch keine Euro gab, ein übliches Verfahren.

Die Frage ist aber, ob der Zahlungsempfänger damit glücklich wird, oder ob er nicht einen auf eine englische Bank gezogenen Scheck gefordert hat. Der Unterschied für den Empfänger besteht in den Gebühren, die ihm seine englische Bank für das Einlösen des Schecks berechnet (typischerweise inländische Schecks kostenlos, ausländische mehr als 10 Euro).

Da Du wohl kein Konto in England hast, kommst Du an einen "auf eine englische Bank gezogenen" Scheck nur durch Vermittlung Deiner Bank, falls diese Dienstleistung gemeint ist, wären die 30 Euro Gebühr erklärlich.

Vermutlich wäre Bargeld-Auszahlung via z.B. Western Union zum halben Preis zu haben, und Bargeld-Versand per Einschreiben zwar riskanter, aber auch billiger.

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Hi,

nicht "Bankscheck" sondern Barscheck

Im Preisverzeichnis steht "Bankscheck"...?

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@KatzenKratzBaum

Ich habe gerade mal bei meiner zweiten Bank (Online-Bank) geschaut, dort gibt es "Schecks" und "Barschecks".

Welcher wäre denn davon der richtige?

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@KatzenKratzBaum

Mit Scheck ist dann wohl Verrechnungsscheck gemeint - das wäre der richtige. Der Barscheck kann dem Empfänger auch bar ausgezahlt werden, der Verrechnungsscheck kann nur einem Konto gutgeschrieben werden.

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@herja

Nun ja, da ein Scheck ohne besonderem Vermerk bar ausgezahlt werden kann, darf man hier unterstellen, dass ein Bankscheck ein Barscheck ist.

Würde ich jetzt mal so reininterpretieren.

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"Bankscheck" ist in diesem Zusammenhang schon vollkommen richtig. Es handelt sich dabei um einen Scheck, welchen die Bank ausstellt, nicht der Bankkunde. Somit ist die Bank selbst zahlungspflichtig und nicht der Fragesteller. Der Fragesteller begleicht Gebühr und Scheckbetrag bei Ausstellung des Schecks an seine Bank, diese stellt den Scheck aus und sendet ihn an den Geldempfänger. Ein ausländischer Handelspartner hat eben mehr Vertrauen in einen Scheck von der Deutschen Bank als in einen Scheck von Peter Müller.

Siehe dazu http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/2255/bankscheck-v7.html

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