unser Nachbar verschenkt Süßigkeiten an Kinder

14 Antworten

Erkläre ihm, warum du nicht willst, dass deine Kinder Süßigkeiten von Fremden annehmen. Das muss er akzeptieren, sonst geät er in Verdacht, die Kinder ködern zu wollen. Sprich auch mit den Eltern der anderen Kinder, vielleicht wissen die noch gar nicht, dass ihre Kinder süßes von Fremden bekommen.

wieso fremd? es ist der Nachbar!

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Wenn die eigenen Nachbarn schon zu Fremden werden, von denen man bloß nichts annehmen darf, dann wirds gefährlich. Nicht weil der Nachbar gefährlich ist, sondern die eigene Paranoia.

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@oliberlin

Kinder sollen von "nichtautorisierten" Personen nichts annehmen. Diese nicht von den Eltern Beauftragten Menschen erlaube ich mir, "Fremde" zu nennen. Wie wir wissen, locken auch "gute Onkels" Kinder mit Süßigkeiten vom Spielplatz. Darum verbieten Eltern den Kindern, etwas von Fremden anzunehmen. Um die Kinder nicht in Loyalitätkonfilkte zu bringen, sollte der Nachbar Respekt haben und die Süßigkeitenzustecken einfach unterlassen.

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@Schuhu

Vorsicht würde ich immer begrüßen.

Aber genauso vorsichtig wäre ich auch mit Beschuldigungen wie die, dass jemand Kinder so "ködern" will, wenn man sonst keinen Grund hat, jemanden zu verdächtigen. So kann man auch einem Menschen, der es eigentlich nur gut meint, ganz schnell den Ruf zerstören. Ich finde alleine etwas, das bloß vage in diese Richtung geht, ist eine wirklich schlimme Unterstellung.

Ich kann die Sorge verstehen, aber so ein Verdacht spricht sich schnell rum.

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@Mirajane

Wenn der Nachbar sich, trotz bitten der Fragestellerin, weiter darauf versteift, den Kindern Süßigkeiten zu geben, wird er Gründe haben. Di müssen ja nicht sexueller Natur sein. Vielleicht möchte er beliebt bei den Kindern sein. Aber Kinder - aus welchen Gründen - an sich zu binden suchen, darf ich doch "ködern" nennen. Und mehr steht in meinem Beitrag nicht drin. Also, nicht mich falscher Verdächtigung verdächtigen!

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@Schuhu

Sie hat ihn noch um nichts gebeten, oder? Wo steht das?

Es ist auch eine Unterstellung zu sagen, dass er die Kinder auf irgendeine Weise "an sich binden will", oder etwa nicht? Ich meine auch nur, dass der bodenlose Gedanke in die Richtung schon gefährlich ist.

Wenn ich nett zu jemandem bin, will ich damit auch nicht zwangsweise eine Bindung zu dieser Person herstellen. Ist das nicht weit hergeholt?

Nennen kann das jeder wie er will. So steht mir auch frei zu sagen, dass ich das nicht gut finde. Ich verdächtige dich auch nicht einer direkten Anschuldigung. Ich frage mich nur, woher sofort Dinge wie "ködern" oder "auch gute Onkels locken Kinder so vom Spielplatz" kommen. In welche Richtung das deutet, erübrigt sich meiner Auffassung nach.

Sie hat ihn nicht gebeten, er versteift sich nicht darauf— hätte sie ihn schon darauf angesprochen und er würde das dennoch nicht einstellen, könnte ich das verstehen. So aber nicht. Da möchte ich ohne triftigen Grund noch keine Ecke weiter an was Schlimmeres denken.

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@Mirajane

Ich beziehe mich auf meine Antwort, die du vielleicht nicht allzu aufmerksam gelesen hasen. Darin steht es deutlich:

"Erkläre ihm, warum du nicht willst, dass deine Kinder Süßigkeiten von Fremden annehmen. Das muss er akzeptieren, sonst gerät er in Verdacht, die Kinder ködern zu wollen."

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@Schuhu

Ja, und ich sagte auch nur, dass das und der Anhang danach klingen als hätte er womöglich unlautere Motive, obwohl weiter nichts geschehen ist und man vorsichtig damit sein sollte wie man sich erklärt.

Wie gesagt, hat sie ihn ja auch noch gar nicht angesprochen.

Es ist auch nicht so als würde der Nachbar darauf bestehen.

Wenn der Nachbar sich, trotz bitten der Fragestellerin, weiter darauf versteift, den Kindern Süßigkeiten zu geben, wird er Gründe haben. Di müssen ja nicht sexueller Natur sein. Vielleicht möchte er beliebt bei den Kindern sein. Aber Kinder - aus welchen Gründen - an sich zu binden suchen, darf ich doch "ködern" nennen.

Das ist teils nicht wahr und weitergedacht als gewusst. Es gibt auch keinen Grund zur Annahme, dass das so kommen wird, nicht? So fängt's an. Es wird mehr hinzugedichtet als da ist, der nächste fügt noch was hinzu und prompt wird er schief angeschaut, obwohl er vielleicht nichts Böses wollte. Darum ging es mir.

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@Mirajane

Leider verstehst du mich nicht. Und daraus entwickelst du die Theorie, dass ich, wie so viele böse Menschen, Gerüchte über unbescholtene Bürger initiiere. Wie du auf das schmale Brett kommst, weiß ich nicht und es wird durch die Wiederholung nicht einsichtiger. Du weißt sicher, dass das "Wenn" in meinem Satz nicht zeitlich gemeint ist, sondern die Möglichkeit bezeichnet, von der ich ja schon in meiner Antwort sprahch. Im übrigern denkst du auch weiter als dass du etwas weißt:

So fängt's an. Es wird mehr hinzugedichtet als da ist, der nächste fügt noch was hinzu und prompt wird er schief angeschaut, obwohl er vielleicht nichts Böses wollte.

...aber bei dir ist das sicher was ganz anderes!

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@Schuhu

Ahhh okay. Weißt du was? Ich hab tatsächlich dein "wenn" falsch verstanden, da hast du recht. Das hatte für mich irgendwie anders geklungen? Dann entschuldige ich mich hiermit bei dir. Mir tut auch leid, wenn du dich vor den Kopf gestoßen gefühlt hast. Und ich hoffe, dass du mir nochmal verzeihst.

Ich finde wirklich schlimm, wenn man etwas auf Grund einer bloßen Vermutung andeutet und in Kauf nimmt, dass über jemand anderen schlecht gesprochen wird, obwohl man sich dessen nicht sicher ist.

Aber das ist hier ja gar nicht der Fall.

Daher nochmal— bitte entschuldige vielmals!

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@Mirajane

Entschuldigung angenommen, so schlimm wars ja nicht. Und mit deinem einwand, dass eine Vorverurteilung eine miese Sache ist, hast du ja Recht. Da haben sich mal zwei, die gerne Recht haben wollen, ein kleines Gefecht geliefert und am Ende beide Recht gehabt.

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Ich weiß manchmal nicht, wo man die Grenze zieht zwischen gesundem und krankhaftem Misstrauen. Ein Erwachsener, der Kindern Süßigkeiten gibt, muss nichts Böses im Sinn haben. Vielleicht will er ihnen nur etwas Gutes tun? Die Sorge und der Wille die Kinder zu schützen, also lieber einmal zu vorsichtig als zu nachlässig zu sein, kann ich aber auch nachvollziehen.

Wieso suchst du keinen Mittelweg?

Den Kleinen sagst du, sie sollen keine Süßigkeiten von Fremden annehmen. Und deinen Nachbarn "weihst du ein", und sagst ihm, dass du deinen Kindern Vorsicht beibringen willst und er sich nicht wundern soll, wenn sie ablehnen. Er soll die Kinder am besten noch für ihr kluges Verhalten loben— und er selbst wird dadurch Verständnis aufbringen und keine Süßigkeiten mehr verteilen, und zwar ohne dass du irgendeinen persönlichen Verdacht gegen ihn aussprichst, den du nicht zurücknehmen kannst.

So lässt du auch gleichzeitig sowohl die Kinder wissen, dass du über die Süßigkeiten Bescheid weißt als auch besagten Nachbarn. Was ja auch wieder nicht unwichtig ist. Und du verletzt so niemandes Ansehen und wahrst doch Sicherheit.

Also ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das nicht zu überfürsorglich ist. Aber es ist ja deine Entscheidung, ob du eingreifst oder nicht. Und ich für mich fände es gut, wenn du dabei auch an den Nachbarn denkst, der wahrscheinlich nur nett sein will.

Dass er Süßigkeiten an andere Kinder verschenkt sollte man meiner Meinung nach nicht unterbinden. Was die eigenen Kinder betrifft, würde ich einfach mit dem Mann und den Kindern reden. Die meisten Menschen beissen nicht ;)

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