Umwerfer am Fahrrad in mittleren Gängen justieren?

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3 Antworten

Mit dem Umwerfer meinst Du wirklich den Umwerfer (also für die Kettenblätter vorne)?

Grundeinstellung

  1. Beide Schalthebel auf Position 1 stellen und die Pedale drehen. Dabei sollte vorne die Kette auf dem kleinsten Kettenblatt, hinten auf dem größten Ritzel laufen.  
  2. Den Umwerfer an der Low-Schraube soweit einstellen, dass die Kette links grade schleiffrei läuft. Dabei darauf achten, dass die Kettenleitbleche parallel zu den Kettenblättern stehen.Auch sollte das Schaltseil des Umwerfers nicht durchhängen. Ansonsten mit der Justierschraube am Schalthebel etwas straffer stellen.
  3. Nun beide Schalthebel in die letzte Position schalten und die Pedale dabei drehen. Die Kette ist folglich vorne auf dem größten Blatt und hinten auf dem kleinsten Ritzel.Schaltet die Kette vorne nicht auf das größte Blatt, dann an die High-Schraube des Umwerfers etwas raus drehen, damit der Umwerfer nach aussen wandern kann. Den Umwerfer entsprechend so einstellen, dass er rechts grade schleiffrei läuft.

Wenn das alles funktioniert hat, dann sollte auch das mittlere Kettenblatt schleiffrei mit den hinteren Gängen laufen. Die inneren und äußeren Kettenblätter hingegen laufen nicht schleiffrei bei extrem schräger Kettenlinie (also: vorne + hinten kleinstes Kettenblatt/Ritzel und umgekehrt).

Wenn es nicht funktioniert, ist der Umwerfer vertikal falsch montiert, nicht parrallel oder die Kettenleitbleche sind verbogen.

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Normalerweise hast du am Schalthebel für jedes Kettenblatt mehrere Stellungen. Sonst wird es nicht funktionieren.

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Ohne Ahnung rate ich von Selbstversuchen ab. Ein guter Fahrradhändler mit Werkstatt stellt dir die Schaltung für kleines Geld optimal ein.

Ich hatte selbst mal so 'ne tolle Kettenschaltung in Versandhausqualität:

Hoher Gang, getrampelt wie ein Weltmeister.... ratsch, Kette abgesprungen.           3 x oben, 3 x unten - Bruchlandung in der Bushaltestelle. Glaube mir, diese Erfahrung willst Du nicht mit mir teilen.

Jedenfalls lag's nicht an der Umlenkung der Kette, sondern daran, dass der hintere Zahnkranz zu weit auf die Nabe geschraubt war. Die Kette konnte nie gerade aufliegen, weshalb sie dann vorwiegend in Nabennähe absprang.

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