Umgestürzter Baum von Feuerwehr gekappt - wie teuer ist das?

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Wird sehr kompliziert und hängt auch von den Feuerwehrgesetzen Deines Bundeslandes ab.

Umgestürzte Bäume auf Privatgrundstücken gehen die Feuerwehr nichts an, sondern sind Sache des Eigentümers.

Als Eigentümer bist Du aber für die Bäume auf Deinem Grundstück verantwortlich und hast dafür zu sorgen, dass Niemand dadurch gefährdet wurde.

Hier wurde offenbar der öffentlich Raum durch Deinen Baum so stark gefährdet dass die Feuerwehr einschreiten musste. Dies führt letztlich dazu, dass Du für die Kosten des Beseitigung aufkommen musst, weil die Beseitigung Deine Aufgabe gewesen wäre.

Für das angerückte Feuerwehr gibt es einen Stundensatz und für jeden Feuerwehrmann ebenfalls. Findet sich im Regelfall in der örtlichen Entschädigungssatzung.

Ich habe das letzte Mal keine Rechnung bekommen. Für den gestrigen Baumsturz werde ich es noch sehen.

Ich weiß leider die Höhe einer eventuellen Rechnung nicht.

Aber prüfe auch mal die Versicherungsbedingungen Deiner Wohngebäudeversicherung. Es gibt Versicherungen, wo solche Kosten mit abgedeckt sind. Ich habe heute schon mal gleich meine Versicherung informiert, falls da eine Rechnung kommen sollte.

Bei uns kostet das pro Mann 20.- Euro /Std. , für das Fahrzeug 130,- Euro pauschal. 

Wer kann unabhängig und adäquat die Standsicherheit von Bäumen auf meinem Grundstück beurteilen??

Wir haben ein großes Grundstück, darauf unter anderem zwei große, hohe Lärchen.

An sich würden wir sie gerne stehen lassen, da sie noch von meinen Großeltern gepflanzt wurden und mittlerweile etwa 60 Jahre alt sind - also auch ein emotionaler Faktor.

Bisher war auch eine potentielle theoretische Kippgefährdung bei Wind - wenn sie denn bestehen sollte - unproblematisch, da sie zu großen Teilen in alle Richtungen auf unserem Grundstück gelandet wären, wo sie – wenn überhaupt – überschaubaren Schaden angerichtet hätten oder auf einem unbebauten, ungenutzten, verwilderten Nachbargrundstück.

Seit einem knappen Jahr wird das Nachbargrundstück nun aber auch bebaut, so dass ich natürlich auch für die neuen Nachbarn eine potentielle Gefährdung ausschließen möchte – gleichzeitig aber auch nicht unnötig die Bäume einfach pro forma fällen möchte.

Vor einigen Jahren hatten wir bereits eine Baumfäll-Firma vor Ort, die einige Bäume auf dem Grundstück beseitigt hat. Diese bescheinigte zwar eine (angebliche) Kippgefährdung, jedoch hatte man den Eindruck, dass diese Firma das für jeden Baum aussprach (es war wirklich fast jeder Baum auf dem Grundstück…), so dass der eindeutige Eindruck entstand, dass es primär darum ging einen weiteren Baum fällen und abrechnen zu können. Die Firma war sehr unsympathisch, hat viel auf dem Grundstück kaputt gemacht und auf keinen Fall den Eindruck einer Verlässlichkeit erweckt.

Da die Bäume nach außen keinen Eindruck von Krankheit, Schwäche oder sonstiger Veränderung zeigen, haben wir sie damals einfach stehen lassen und bisher auch keine Probleme damit gehabt.

Aus der oben genannten Konstellation heraus denke ich nun natürlich darüber nach, wen ich unabhängig die Bäume begutachten lassen kann. Ich will da keinen Baumpfleger drauf schauen lassen, der nur die €-Zeichen in den Augen hat, weil er für einen jeden gefällten Baum abrechnen kann, sondern jemanden, der das wirklich adäquat und unbefangen beurteilt.

An welches Gewerbe muss ich mich denn da wenden?! Vor allen Dingen, weil ich natürlich hinterher auch ganz gerne eine Bestätigung schriftlicher Form hätte, dass die Bäume begutachtet wurden. Weiß jemand wie häufig man Bäume begutachten lassen muss, damit es als adäquate Fürsorge gilt?

Vielen Dank!

T3Fahrer

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