Tiere im Büro

9 Antworten

Du könntest mit der Kollegin reden und sie freundlich auffordern, den Hund so zu halten, dass Du nicht belästigst wirst. Gleichzeitig kannst Du ihr die Kosten für die Reinigung in Rechnung stellen. Funktioniert das nicht, sprich mit dem Chef.

Du könntest deiner Kollegin einen Pott Kaffee auf den Tisch stellen und sagen: Wir müssen reden; es gibt da ein Problem...

Und dann sagst du, dass es dir nicht gefällt vom Hund belästigt zu werden.

Allerdings: dass der Hund sabbert, sollte nicht dein Problem sein solange er dir den Sabber nicht auf dem Schreibtisch und an dir verteilt! Ich kann nicht glauben, dass jemand einen "stinkenden" Hund mit ins Büro bringt - was du als Gestank einstufst, ist für andere Menschen und/oder Hunde ein angesagtes Parfüm...

Wenn der Hund dir Schaden zufügt, und sei es nur verschmutzte Kleidung, hast du selbstverständlich Anspruch darauf. dass die Reinigungskosten übernommen werden...

Beinahe vermute ich, du fühlst dich übergangen weil du nicht mitbestimmen durftest ob ein Hund mit ins Büro kommen darf... Oder vielleicht hast du Angst vor Hunden? Oder vielleicht magst du die Kollegin auch einfach nicht leiden?

Miteinander reden hilft aber am allerbesten...

Alles Gute!

Das Gespräch mit der Kollegin suchen und wenn das nicht hilft, den Chef hinzu ziehen. Klar, hat er es erlaubt aber er muss auch dafür Sorge tragen, dass der Hund die Abläufe nicht stört. Und wenn du dich nicht mehr wohl fühlst und deine Arbeit nicht mehr anständig machen kannst, weil du dich beläüstigt fühlst, ist das nicht förderlich für das Betriebsklima.

Grundsätzlich ist ein Hund im Büro ja ne feine Sache, aber es sollte schon jeder damit einverstanden sein.

Am besten ist immer reden, deutlich werden wenn es sein muss aber nicht persönlich. Wenn der Kollege nicht reagiert und kein Kompromiss möglich ist - z.B. was den Aufenthaltsort des Hundes in Büro angeht (Hof?, Garten? Lagerflächen?) - dann würde ich den Betriebsrat einschalten. Das würde ich dem Kollegen aber auch im persönlichen Gespräch vorher sagen dass du keinen anderen Weg mehr siehst. Und erst als letztes an die "Chefs" wenden. Ich kenne die Verhältnisse ja nicht und wie die Kultur bei euch ist. Alternativ kann vielleicht die Bitte um ein Gespräch mit dem Kollegen und dem Vorgesetzten der bessere Weg sein.

Hallo, ich wage zu behaupten, dass eine Firma, in der ein Hund ins Büro darf, so klein ist, dass kein Betriebsrat vorhanden ist. Ausserdem dürfte das nicht so wirklich in den Kompetenzbereich des BR fallen. Gruß, Kerstin

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@bignose

Kühne These, wir haben Leute die ab und an ihren Hund mitbringen und wir sind ca. 9.000 Leute....

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@mixkoeln

Oh, wo ist das? Ich schreibe sofort eine Bewerbung :-) Ach nee, ich seh in deinem Namen was mit Köln, nicht gerade meine Richtung... Aber das ist schon eher eine Ausnahme. Alle großen Firmen, die ich kenne, haben undurchdringliche Eingangsbereiche, bei manchen darf man nicht mal sein teures Fahrrad mit reinnehmen.

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Hallo,

es war vielleicht nicht so diplomatisch von deinem Chef, dich nicht vorher zu fragen, ob du einverstanden bist. Daher hast du nun möglicherweise erst mal so eine - öhm - Trotzhaltung aufgebaut, kann das sein? Magst du grundsätzlich keine Hunde, oder nur diesen speziellen nicht? Benimmt er sich so, dass du dich irgendwie belästigt fühlst?

Den Tipp, mit deiner Kollegin zu sprechen, kann ich nur wiederholen (ich gehe mal davon aus, dass es nicht eigentlich Animositäten zwischen euch sind, die dich sauer machen). Sie muss natürlich dafür sorgen, dass der Hund, wenn du das nicht möchtest, nicht in deine Nähe kommt. Eigentlich haben Hunde ein feines Gespür dafür, wenn jemand sie nicht mag, und im Gegensatz zu Katzen biedern sie sich bei demjenigen nicht an, sondern gehen ihm aus dem Weg.

Dass er 'stinkt'... nun ja, wir Hundehalter sehen das etwas anders, denn wenn ein Hund gesund ist, regelmäßig gebürstet wird und vernünftiges Futter bekommt, dann riecht er und stinkt nicht ;-) Ab und zu lüften hilft.

Vielleicht versuchst du einfach, deine Einstellung zu dem Tier ein wenig zu ändern? Du musst ihn ja nicht fest ins Herz schließen, aber vielleicht ist das wirklich ein ganz netter, liebenswerter Kerl, und im Laufe der Zeit lernst du ihn zu akzeptieren? Vielleicht kannst du gemeinsam mit deiner Kollegin mal mittags mit dem Hund spazieren gehen, das kann sogar Spaß machen. Also versuche am besten erst mal, die Spannung rauszunehmen, mit deiner Kollegin zu sprechen und zu klären, unter welchen Umständen du die Anwesenheit des Hundes in Ordnung findest. Es würde mich wundern, wenn sie kein Verständnis hätte, denn manchmal ist es wirklich nur Gedankenlosigkeit, dass man Dinge macht, die man selber für ok hält, ohne zu bedenken, dass das für einen anderen unangenehm ist. Sollte sie sich wider Erwarten stur stellen, dann wirst du um ein Gespräch mit deinem Chef nicht herumkommen.

Gruß, Kerstin

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