Suche eine Geschichte zum Thema/Schwerpunkt Teilen und Helfen?!

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4 Antworten

Denk dir eine geschichte aus, wie z.B. die folgende:

Jetzt im Herbst vereinbaren die Kinder (genauer:Anzahl ? welche , Jungs? Mädchen?) morgenfrüh zum Kastaniensammeln zu gehen.

Aber : Ein Kind (welches...?!) kann nicht mitgehen, es hat nachts zuvor große Bauchschmerzen bekommen. Die anderen gehen und sameln Kastanien.

Am nächsten Tag sollen im Kiga Tiere mit Streichholzern + Kastanien gebastelt werden.

Die Kinder beschließen am übernächsten Tag, als das erkrankte Kind gesund wieder in den Kiga geht, diesem Kind auch von den Kastanien abzugeben(TEILEN) und ihm zu erklären(HELFEN), wie es mit den Streichhölzen in die Kastanien piecksen muss, damit es ein schönes Tierchen gibt usw.

Das Gute an dieser Geschichte: Du kannst mit den Kids anschließend das gleiche machen mit kastanien und Basteln

Viel Erfolg.

danke, gute Idee. Da könnte man dann als weiterführung auch noch Kastanientiere basteln :) Danke nochmal.

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Wie wäre es mit der Legende vom Heiligen St.Martin > Mantelteilung,... Da am 11.11. sowieso St.Martin gefeiert wird, passt das im Moment in doppelter Hinsicht. Zu diesem Thema gibt es BB, Lieder, Kreis- und Rollenspiele,...

diese geschichte erzählt leider meine Pädagogin am Vortag schon also ist das doof. Aber trotzdem danke :)

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Die vier Lichter des Hirten Simon Teil 1

Zweitausend Jahre ist es nun schon her, da hütete der Hirte Simon im fernen Land Galiläa die Schafe. Es war ein grauer Tag. Schwere Nebel lagen über dem Boden. Abdon, der Mann, dem die Schafe gehörten, schaute vergeblich nach strahlender Sonne aus. So schickte er die Hirten Jakob und Simon auf eine höher gelegene Wiese. Dort, über dem Nebel sollten sie die Schafe weiden.

Der kleine Simon drängte sich an Jakob. Im Nebel war es ihm unheimlich. Er war noch jung, erst neun Jahre alt. Der Hirt Jakob aber war groß und stark. Schützend legte er Simon seinen Arm um die Schultern. Da sprang ein schneeweißes Lamm herbei. Es blökte ängstlich.

Jakob nahm das Lamm und legte es Simon in die Arme. Er sagte:“Hier, du darfst unser kleinstes Lamm tragen. Hüte es gut!“Simon freute sich und ließ das Lamm nicht aus den Augen. Nachts durfte es sogar unter seinem Mantel schlafen. Das gab beiden Wärme und Zutrauen. – Als die Wiesen abgegrast waren, mussten die Hirten zu einer neuen Weide ziehen.

Simon wollte beim Zusammentreiben der Schafherde helfen. Doch Jakob sagte: „Du und das Lamm, ihr ruht euch aus, bis ich die Schafe beisammen habe.“Simon ließ sich unter einem Olivenbaum nieder und schloss müde die Augen. Das Lamm kuschelte sich dicht an ihn. Als Simon nach tiefem Schlaf wieder aufwachte, erschrak er: Das Lamm das eben noch neben ihm gelegen hatte, war nicht mehr da.

Simon sprang hoch. Er rief nach dem Lamm. Er lockte es und suchte überall. Vergeblich. Jakob sage vorwurfsvoll: „Komm, wir müssen die Herde heimtreiben!“

Traurig trottete Simon neben der Herde einher. Wo war das Lamm? Was war ihm zugestoßen? Abdon war sehr verärgert, als Simon erzählte, wie sein Lamm verloren gegangen war. Wütend sagte er zu Simon: „Geschlafen hast du, statt aufzupassen! Du machst dich sofort auf den Weg, das Lamm zu suchen. Und wage es nicht, ohne mein Lamm wiederzukommen!“

Jakob machte sich sorgen, den kleinen Simon so ganz allein gehen zu lassen. Er holte aus seiner Kammer eine Laterne mit vier Lichtern, die er einst von einem Wanderer bekommen hatte mit den Worten: „Sie werden dem im Dunkel leuchten, der in Not ist.“

Nun gab Jakob die Laterne an Simon weiter und sagte: „Paß´ auf die vier Lichter auf, dann werden sie dir auf dem Weg leuchten!“Simon nahm die Laterne mit den vier Lichtern.

Zuversichtlich machte er sich auf den Weg, um sein Lamm zu suchen. Die ganze Nacht hatte Simon die Hügel abgesucht, aber eine Spur von seinem Lamm entdeckt. Auch den ganzen folgenden Tag suchte er. Schon ging die Sonne unter. Sollte er überhaupt noch weiter suchen? War nicht alles sinnlos? Beinahe gab er die Hoffnung auf.

Da, regte sich nicht etwas hinter dem Felsen? War es vielleicht sein Lamm? Voll Freude und Hoffnung lockte Simon: „Lamm, kleines Lamm, komm doch!“–Da brummte eine tiefe Männerstimme: „Was suchst du? Ein Lamm?“Vor Simon stand plötzlich ein großer Mann.

Simon erschrak und wollte davonlaufen. Doch der Mann sagte: „Vor mir brauchst du nicht davonzulaufen. Wenn du ein Lamm suchst, dann findest du es im Olivenhain. Ich habe es gesehen. Es ist klein und schneeweiß.“Da freute sich Simon: „Das ist mein Lamm! Du hast es gefunden. Danke! Kann ich dir irgendwie helfen?“Da sagte der Mann leise: „Helfen? Mir kann niemand helfen. Mein Weg liegt im Dunkeln.“ „Im Dunkeln? Nein!“rief Simon und hielt dem Mann eines seiner Lichter hin. „Nimm das Licht! Es wird deinen Weg hell machen. Was soll ich mit vier Lichtern, wenn du keines hast? Drei Lichter sind genug für mich.“Da wunderte sich der Mann. Er nahm das Licht und sagte: „Danke, du bist der erste, der freundlich zu mir ist.“Und im Weggehen sagte er leise: „Ich bin doch ein Dieb.“

Die Nacht war hereingebrochen. Simon lief zu den Olivenbäumen, um endlich sein Lamm zu finden. Aber es war nirgends zu sehen. Hat es sich versteckt? Aber wo?

Dort in der Höhle, da regte sich etwas. Simon rannte hin. War es sein Lamm? Nein, es war ein Wolf! Schon schnappte er nach seinem Mantel. Simon erschrak und zitterte vor Angst. Doch der Wolf winselte und leckte eine Pfote. Da sah Simon eine blutende Wunde an seiner Pfote.

Seine Angst war verflogen. Schnell riss er ein Stück Stoff ab und verband vorsichtig die Pfote des Wolfs. Dann sagte er: „Nun bleib brav liegen, damit die Wunde heilen kann!“Simon wollte weitergehen, um ein Lamm zu suchen. Doch der Wolf zerrte an seinem Mantel und sah ihn an. Simon streichelte den Wolf und sagte: „Ja, ich soll bei dir belieben, aber das kann ich nicht. Ich muss mein Lamm suchen. Vielleicht bracht es meine Hilfe, wie du.“Nach kurzem Überlegen stellte er eines der drei Lichter neben dem Wolf: „Hier, Wolf, hast du ein Licht. Es wird dich wärmen. Zwei Lichter sind genug für mich. Jakob wird es begreifen.“Dann machte er sich weiter auf den Weg, um sein Lamm zu suchen, und der Wolf blickte ihn dankbar nach.

Die vier Lichter des Hirten Simon Teil 2

Nachdem er lange umhergeirrt war, traf er bei Tagesanbruch einen Bettler auf der Straße. Er rief: „Eine Gabe, nur eine kleine Gabe!“Simon blieb stehen und sagte: „Ich habe doch selber nichts. Ich bin nur der Hirte Simon. Mein Lamm ist mir weggelaufen. Hast du es vielleicht gesehen?“Der Bettler antwortete: „Nein, ich sehe nur Hunger und Not. Ich lebe mit dem Ärmsten weit draußen in einer finsteren, kalten Höhle.“Da sagte Simon zu ihm: „Nimm wenigstens dieses Licht von mir. Es wird euch etwas Wärme und Licht geben. Mehr habe ich nicht.“Der alte Bettler nahm das Licht und stand auf: „Danke! Hoffentlich findest du bald dein Lamm.“

Vergeblich hatte Simon herumgefragt. Keiner hatte sein Lamm gesehen. Sein letztes Licht leuchtete auch nur noch schwach. Die Nacht brach herein, und er war müde.

Da hörte Simon einen fröhlichen Gesang, und woher kam dieser wundersame Duft? Simon schaute um sich und entdeckte einen Stall, in dem Licht leuchtete. Er ging darauf zu und trat zögernd ein. Da schimmerte etwas weiß Halbdunkel.

Es war sein Lamm, ein verlorenes Lamm! Eine freundliche Stimme sagte: „Tritt näher!“Da sah Simon das Kind. Es lag auf Stroh und ganz dicht bei ihm sein schneeweißes Lamm. Da kniete Simon nieder und schenkte dem Kind sein letztes kleines Licht. Die Flamme glühte nur noch schwach. Aber seltsam: Wie von unsichtbarer Hand entzündet flammte das Licht wieder auf. Sein Leuchten breitete sich aus und erfüllte den ärmlichen Raum mit festlichem Glanz.

Im Himmel strahlten die Sterne heller und heller und der frohe Gesang klang weit hinaus –bis zu den Hirten auf dem Feld ...

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@LuziansMami

die Geschichte ist wirklich super. Ich werde sie wahrscheinlich kürzen aber sonst wirklich toll. Danke :)

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Lieder oder Sprüche gehen auch :) bitte , danke :)

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