Subwoofer and alten pioneer Verstärker?

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3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo DerAlex1999,

Habe einen pioneer A-757 verstärker

Ein guter Verstärker, kräftiges Netzteil, gehörte damals in die gehobene Mittelklasse an der Grenze zur Spitzenklasse. Vor und Endstufe kann aufgetrennt werden, deshalb ist der Amp für vieles zu gebrauchen, was an dieser Stelle ein- oder ausgekoppelt werden kann.

Klanglich ist der Amp so gut, dass er eigentlich als Verstärker für einen Sub viel zu Schade ist.

würde gerne meinen subwoofer der 2x4ohm eingänge hat(passiv) anschließen

Ist ohne Probleme möglich. Da das Subchassis zwei Schwingspulenwicklungen hat, musst du nur den linken und rechten Ausgang des Verstärkers an jeweils eine Wicklung anschließen.

Der Pioneer A-757 arbeitet an einer Last-Impedanz von 4 Ohm stabil, unter 4 Ohm sollte man unbedingt vermeiden. Somit wird die maximale Ausgangsleistung des Verstärkers optimal genutzt.

Ob es sinnvoll ist, gerade diesen Verstärker als Sub-Verstärker zu benutzen... wenn man keinen anderen hat, kann man ihn verwenden, er wird auch genügend Druck machen... ausprobieren und sich überraschen lassen.

Bei einer 2.1 HiFi-Anlage wäre der A-757 optimal zur Ansteuerung der Satelliten geeignet, das Sub-Signal lässt sich optimal an der auftrennbaren Schnittstelle zwischen Vor-und Endstufe auskoppeln, dann aktiv durch ein Tiefpassfilter leiten und damit eine Sub-Endstufe ansteuern.

das signal für den verstäker durchläuft vorher eine tiefpass Frequenzweiche

Kannst du so machen.

  • Hast du den Tiefpass 2-kanalig ausgeführt?
  • Feste Übergangsfrequenz oder veränderbar?
  • An welcher Stelle des Signalweges fügst du das TP-Filter ein?

Da ja die eigentliche Summenbildung im Sub-Chassis durch die beiden Wicklungen auf einem Schwingspulenträger stattfindet, benötigt man keine Addierstufe oder Summierer zur Bildung eines Mono-Sub-Signals.

Versuche nicht, mit Reihen- oder Parallelschaltung der Schwingspulen zu experimentieren, das Ergebnis ist im Falle einer Parallelschaltung tödlich für den Amp, eine Reihenschaltung verringert die Leistung.

Und komme bitte nicht auf die Idee, die verbauten Endstufen zu brücken. Der A-757 ist dafür nicht spezifiziert, ohne Schaltplan lässt sich nicht sagen. ob es geht, ein Versuch kann ihn killen.

Grüße, Dalko

Erstmal danke für diese ausführliche antwort :) ich habe ihn schon angeschlossen(beide eingänge an links und rechts jeweils) aber ich weiß nicht wie weit ich ihn aufdrehen sollte...hab stromaufnahme gemessen bei laustärke 0(also so leise wie es geht) dann drehte ich ihn auf er wurde natürlich lauter aber Stromaufnahme stieg nicht und irgendwann kommt diese schwelle wo er mehr strom aufnimmt und noch lauter wurde. Ich weiß aber nicht wie weit ich aufdrehen kann, können sie mir helfen?

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@DerAlex1999

Normalerweise verwendet man einen Tongenerator und ein Oszilloskop und nie einen Lautsprecher, sondern einen ohmschen Lastwiderstand, den ich mir für diesen Test angefertigt habe durch eine Zusammenschaltung mehrerer Hochlast-Widerstände, die auf einem großen Kühlkörper mit Gebläse montiert sind. Durch umstecken von Brücken kann ich den Widerstandswert zwischen 2, 4, 8 und 16 Ohm verändern.

Zuerst überprüfe ich, ob ein zugeführtes sinusförmiges Signal am Ausgang auch als Sinus erscheint, es darf also nicht verformt werden. Außerdem interessiert mich der Null-Durchgang. Das ist der Punkt, wo bei einer Gegentaktendstufe eine Hälfte zu sperren beginnt und die andere Hälfte zu arbeiten beginnt, je nach dem, ob die Halbwelle positiv oder negativ ist. Treten dabei kleine Stufen im Signal auf (die sogenannten Übernahmeverzerrungen), stimmt der Ruhestrom nicht.

Anschließend erhöhe ich die Aussteuerung und beobachte, ob das Signal stabil stehen bleibt oder sich plötzlich nach oben oder unten verschiebt. Das Würde bedeuten, dass Gleichspannung im Ausgangssignal vorhanden ist, was nie der Fall sein darf.

Als letztes drehe ich den Volumenregler langsam weiter auf bis zu dem Punkt, wo der Sinus in den Spitzen beschnitten wird. Das muss bei der negativen und positiven Halbwelle gleichzeitig auftreten. Gleichzeitig schaue ich mir den Wert der Eingangs-Wechselspannung an um zu sehen, wie hoch sie sein muss, um den Amp voll auszusteuern.

Damit steht fest, dass die Endstufe symmetrisch arbeitet und die Leistung berechne ich über den Wert des Lastwiderstandes und der gemessenen maximalen unverzerrten Ausgangsspannung.

Diesen Test mache ich generell nach einer Reparatur um zu sehen, ob sie erfolgreich war oder bei einer Funktionsüberprüfung eines unbekannten Verstärkers.

Wenn ich hierfür Lautsprecher als Last-Impedanz verwenden würde und es würde ein Fehler auftreten, würde das häufig zur Zerstörung des Lautsprechers führen... ein teures Vergnügen.

Einen Lautsprecher schließe ich generell erst an, wenn ich sicher bin, dass die Kiste läuft und niemand hinter mir steht, der mich gleich erschlagen könnte... und mit Gehörschutz ;-)

Warum misst du überhaupt? Willst du sehen, ob der Verstärker nach einer langen Zeit ohne Nutzung noch richtig funktioniert oder Schaden genommen hat? Dann reicht die Messung der Stromaufnahme nicht aus. Wenn du den Amp aber bereits mit einem Musiksignal überprüft hast und er sauber klingt, ist doch das Risiko mit einem angeschlossenen Sub minimal. Beobachte die Membran, sie darf nicht plötzlich zu pumpen beginnen... Gleichspannung!!

Tipp:

Falls du kein Oszilloskop besitzt... hast du einen PC mit gesteckter Soundkarte? Dann kannst du daraus ein gut funktionierendes Oszilloskop machen, Anleitungen findest du im Internet. Den Tongenerator hast du auch nicht? Kein Problem, das kann auch jeder PC mit entsprechender, kostenloser Software.

Wenn du hierzu Hilfe benötigst, kannst du dich gerne melden.

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Leider keine soundkarte und oszilloskop( deswegen frage ich ja auch wie hoch ich drehen kann :D )

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@DerAlex1999

da du keine brauchbare Messeinrichtung hast, kann ich nur sagen... mit viel Gefühl, einem guten Gehör und aktivierter Nase und zusätzlicher genauer Beobachtung der Membran den Punkt feststellen,

  • wo sich am Klang etwas verändert,
  • wo es etwas zu riechen gibt,
  • bei zu großer Wärmeentwicklung und
  • ob die Membran zu "pumpen" beginnt... das Pumpen bedeutet, dass zur großen Amplitude, die die Membran ja bei großer Ausgangsleistung der Endstufe machen muss, noch ein zusätzliches langsames "vor und zurück" der Membran hinzukommt. Das wäre ein Hinweis, dass die Endstufe nicht mehr stabil arbeitet, die Arbeitspunkte der Endstufentransistoren wegdriften und dadurch ein langsam schwankender Gleichstromanteil zum Ausgangssignal hinzukommt. Sofort ausschalten!!
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Und nochmals danke für diese weitere sehr ausführliche Antwort :)

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@DerAlex1999

Gerne, sind halt mehr als 50 Jahre Erfahrung mit Elektronik

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Und nochwas: der sub gibt nicht so schnell den geist auf :) der ist belastbar bis 1000w rms (hifonics mxz 12r)

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@DerAlex1999

und wenn etwas Gleichstrom dazu kommt, dann hilft dem Sub auch seine hohe Belastbarkeit nicht mehr, denn wenn dann die Schwingspule plötzlich gegen die hintere Polplatte des Sub-Chassis knallt, ist der Schwingspulenträger so deformiert wie ein Auto bei einem Crash mit Tempo 70 auf eine Betonwand... und wie das knallt, das vergisst du nie mehr in deinem Leben.

Deshalb immer vorsichtig sein... auf der anderen Seite macht das aber auch Spaß und ist sehr beeindruckend, dein Geldbeutel und deine Risikobereitschaft und Abenteuerlust werden dir schon das richtige raten.

Viel Spaß

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Ach ja...einen tongenerator hab ich schon auf dem handy :) also könnte ich so weit aufdrehen bis der subwoofermembran "pumpt"(wenn ich wüsste was das wär :( )

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@DerAlex1999

Mit viel Gefühl, Vorsicht... und wenn die Membran eine etwas andere Bewegung macht... ausschalten!! beginne mit 100 Hz und gehe dann langsam runter. Du solltest dir auch überlegen, wo du die untere Grenze ziehst. Ich würde bei 30 Hz eine Grenze ziehen.

Der A-757 hat übrigens ein gutes zuschaltbares Subsonic-Filter, welches du einschalten solltest. Der Amp geht trotz Filter immer noch tief genug hinunter.

Falls eine Störung auftritt, muss man sich die verbaute Endstufe genau ansehen und du kommst ohne Hilfe eines (Hobby)-Elektronikers mit entsprechendem Equipment nicht aus.

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Danke danke  :) mal sehen was der a757 noch so an Leistung bringt :)

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der verstärker tut das wa er soll, er verstärkt das signal

welche frequenzen ist ihm egal.

wenn das signal vorher unbearbeitet bleibt, kommt aus den subwoofern bauart bedingt ein dumpfer ton das ergebnis ist aber müll.

bei 4 ohm liefert der verstärker 140w ist für subwoofer relativ wenig.

die hütte damit auf den kopf stellen wirst du nicht können, vorher quittiert der verstärker.

kommt natürlich auf die chassis an.

Wissen sie ob der Verstärker brückbar ist? Möchte damit die maximal mögliche Leistung an den sub mit den 2x4 ohm Eingängen schicken(man kann den sub ja auf 8 ohm brücken oder 2 mal die 4ohm benutzen und direkt anschließen)

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@DerAlex1999

wenn ichbdas richtig lese hat der sub eine doppelschwing spule?

dann lass den alten römer auf 2x4 ohm Mono laufen.

das auf beiden spulen das selbe signal kommt.

Brückbare verstärker werden meist nur im car hifi bereich eingesetzt.

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Danke, und wenn ich das richtig verstehe einfach an zb Ausgang A oder B des vestärkers jeweils beide eigänge des woofers? :)

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Hinten auf dem Verstärker steht noch extra A,B 4-16ohm und A+B 8-16ohm

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@DerAlex1999

du wirst den verstärker zwischen a und b umschalten können aber nicht simultan.

deshalb steht in der manual auch 2x140w und nicht 4 mal

wenn die transistoren hin sind, sind sie hin.

den versuch würde ich unterlassen

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Also einfach ab z.B. A beide spulen anschließen?

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Meinen sie das so? Sry wenn ich nerve  nur so nebenbei😁

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@DerAlex1999

ja genau

die angabe habe ich gesehen, aber dann auch nur 8 ohm.

und ich finde auf die schnelle keine manual wo das drinn steht, deshalb bin ich mir nicht sicher ob das so gemeint ist.

aber die tatsache das der aub eine doppelschwingspule hat 2x4 ohm würde ich sie auch am verstärker so betreiben.

aber auf beiden kanälen mit dem selben signal sprich mono oder stereo mix

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Der lässt sich nicht auf mono umstellen glaub ich...sehe dafür keinen schalter oder so leider...

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@DerAlex1999

damit ist ja auch das signal gemeint mit dem du den verstärker füttert.

bauart bedingt ist es nicht ratsam die doppelschwingspule mit evt 2 verschiedenen signalen zu fahren.

d.h. Kein stereo signal in den verstärker

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Asooo danke :)

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wo findet man denn sowas? also: einen sub kannste an sowas nicht extra anschließen


Wie meinen sie das?

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Ich meine wie schließt man den Verstärker an den subwoofer an im sinne von ist der Verstärker brückbar

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Subwoofer an LFE angeschlossen aber Schalter steht auf "Normal" das Funktioniert... Was kann passieren?

(Kopiert von jemand anderes)

Mein Harman Kardon HKTS 16 Hifi Lautsprecher-Set beinhaltet einen HTKS210 Subwoofer, mit dem ich in letzter Zeit etwas Ärger hatte. Wenn der Subwoofer über den LFE-Kanal angeschlossen wurde und der Input-Schalter von „normal“ auf „LFE“ umgelegt wurde, begann der Subwoofer leise zu pfeifen. Nicht sehr hoch, nicht sehr laut, aber so, dass man extrem genervt wurde, wenn gerade keine Musik lief und der Subwoofer eingeschaltet war.

Meine erste Lösung war, den Subwoofer zwar über LFE angeschlossen zu lassen, aber den Input-Schalter auf „normal“ gestellt zu lassen. Das Signal kommt trotzdem an, wird aber durch einen zusätzlichen Tiefpass geleitet, der eigentlich für den normalen Input gedacht ist (der das volle Frequenzspektrum an den Subwoofer gibt). Das hat soweit funktioniert. Der Tiefpass hat das Pfeifen herausgefiltert.

Trotzdem hat mir diese Lösung auf Dauer nicht gefallen. Schließlich wird sich der Hersteller wohl etwas dabei gedacht haben, den Schalter einzubauen? Wenn es egal wäre, ob auch das LFE-Signal durch den Tiefpass geht oder nicht, hätte der Hersteller an der Stelle auf den Schalter verzichten können. Also gehe ich davon aus, dass es wohl einen Sinn haben wird, beim LFE-Signal den integrierten Tiefpass wegzulassen. Vielleicht erreicht man mit zugeschaltetem Tiefpass nicht die volle Qualität, die durch das LFE-Signal bereitgestellt wird? Ich weiß es nicht sicher. Ich bin kein Elektroniker oder Hifi-Experte. Jedenfalls hat es mir nicht gefallen, das Signal noch einmal unnötig durch einen Tiefpass zu schicken, der dann das Pfeifen aus Eigenproduktion wieder herausfiltert.

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