Stimmt es das Kleinwagen nicht für viele km gebaut sind?

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14 Antworten

Motoren und Getriebe sind bei den meisten Kleinwagen ähnlich langlebig ----------> zumindest bei älteren Modellen, wo es mehr Hubraum gab wie einen 1,6-Liter (womit ich spontan ältere Colt oder Lancer assoziiere, da gab's m.E. auch noch einen 1,8-Liter Benziner).. diese kleinen Einlitermotoren heutiger Kleinwagen halten das jedoch bei weitem nicht mehr aus & bei VW Fahrzeugen wäre ich sowieso vorsichtig, da sind ja etliche Problemzonen sehr gut bekannt.

Noch ein Problem das m.E. speziell billigere kleine Autos betrifft: Viele Kleinwagen werden halt nicht so wirklich gepflegt, was deren Lebensdauer natürlich reduziert.. der typische 5er BMW um auf das Beispiel einzugehen, wird von seinen (eher zahlungskräftigen) Haltern viel eher in Fachwerkstätten gebracht als irgendein billiger Kleinwagen. Preiswerte Kleinwagen werdn oft von Leuten gefahren, denen Autos ziemlich egal sind & entsprechend sehen die Kisten nach 'nen paar Jahre dann auch aus.. ich seh' das an dem kleinen Toyota meiner Tante, der täglich zur Arbeit geprügelt wird, jetzt so ca. 6 Jahre alt sein muss & vom Zustand her im Allgemeinen deutlich schlechter dasteht als mein dreimal so alter Mercedes dem es nie an irgendwas fehlen muss.

stimmt schon, allerdings liegt das nicht nur daran, dass beim kleinwagen an der qulaität gespart wird, sondern vor allem daran, dass die kleinen motörchen ganz anders gegeißelt werden (müssen) wenn ich mit meinem E420 morgens los fahre, muss ich nicht viel gas geben, damit er sich bewegt. außerdem verteilt sich die last auf 8 zylinder. bei so einer kleinen rappelkiste, nehmen wir mal den smart, muss sich der motor erheblich mehr anstrengen. außerdme verteilt sich die ganze last nur auf 3 zylinder.

da ist es wohl logisch, dass das nicht so lange hält...

lg, Anna

Das kommt nur auf die Pflege und Wartung an da kann ein 5er nach 40,000 platt und reif für die Presse sein und ein Smart mit 775,000 Km noch läuft wie am ersten Tag  . Früher war das so nach dem Krieg wo Butter und Brot gebaut wurden aber heute ist normal die Qualität so hoch das es nur auf den Besitzer ankommt wie er mit dem Ding umgeht und verbasteln steht da ganz oben an den Weg zum Schrott  und die sehen dann alle aus wie Clownsautos aus den Zirkus keine Ausnahme  den ganzen tieferlegen und Spoiler hier und da  zum totlachen diese Kisten . Und so laut das ein Junbojet  nicht mehr zu hören ist da auch der Fahrer taub ist wie eine Nuss und auch so viele Hirnzellen hat  . 

Hallo!

Ja, das stimmt, aus folgenden Gründen:

  • Mit einem Kleinwagen werden idR nicht sehr viele Kilometer gefahren, da es typische Pendlerfahrzeuge und/oder Kurzstreckenfahrzeuge sind. Oft werden sie auch nur als Zweit- oder Drittfahrzeug eingesetzt, mit dementsprechend geringer Kilometerleistung.
  • Daher werden Kleinwagen für geringere Laufleistungen konzipiert, auch schon aus finanziellen Gründen, da das Fahrzeug ja auch preiswert in der Anschaffung und kostengünstig im Unterhalt sein soll.

Also der Vergleich mit zB einem 5er BMW  hinkt deshalb erheblich und es können die Autos nicht sinnvoll verglichen werden.

LG Bernd

Das ist durchaus zutreffend. Die Hersteller orientieren sich daran, welche Nutzung typischerweise von einem Fahrzeug einer bestimmten Kategorie anzunehmen ist. Kleinwagen werden von den allermeisten Nutzern nicht dazu verwendet, täglich hunderte von Kilometern auf der Autobahn abzureißen. Nur die wenigsten Kleinwagenbesitzer ereichen 300.000 Kilometer, einfach weil sie im Schnitt vielleicht so um die 10.000 pro Jahr fahren und dann 30 Jahre dafür brauchen würden - ein Auto auf diese Lebenszeit auszulegen, wäre aber immens teuer, und dafür ist gerade in dieser Kategorie, in der hoher Preisdruck herrscht, einfach kein Budget vorhanden. Es wäre also unsinnig, für die wenigen Kleinwagenfahrer mit hohen Laufleistungen viel Geld in Langlebigkeit zu investieren, wenn dann die Käufer in Scharen zur billigeren Konkurrenz laufen.

Ganz anders sieht es in Fahrzeugkategorien aus, in denen man häufig von hohen Laufleistungen ausgehen muss - das betrifft vor allem den gewerblichen Betrieb und geht spätestens in der oberen Mittelklasse los. Die typischen Vertreterautos vom Schlag eines VW Passat oder auch Taxis reißen pro Jahr häufig 50.000 Kilometer und mehr ab (und werden im Normalfall nach spätestens drei Jahren abgestoßen). Da können in diesen drei Jahren locker 150.000 oder auch mal 250.000 Kilometer zusammenkommen, und das muss die Kiste ziemlich problemlos packen, sonst wird der Fuhrparkleiter eines Unternehmens mit 100 oder 500 Fahrzeugen ganz schnell stinkig und wechselt zur Konkurrenz - und das tut dem Hersteller erheblich mehr weh als der eine oder andere Privatkäufer, dessen Polo nach 120.000 die Grätsche macht. Gleichzeitig ist in dieser Klasse auch mehr Luft im Budget, um konstruktiv langlebigere Lösungen realisieren zu können.

Der Knackpunkt in der Fragestellung ist das "beim gleichem Behandeln" - genau das ist in der Praxis (durchschnittlich gesehen) eben nicht der Fall.

In meiner Nachbarschaft fährt ein Honda Logo mit ca. 330.000 KM und auch ein Mitsubishi Colt mit 270.000 KM. Liegt also nicht an der Größe des Fahrzeuges sondern am Fahrer. Wird er regelmäßig gewartet und gepflegt hält er nun mal länger, und wird er nicht gescheucht wie ein Weltmeister sicher auch. Das Problem ist auch, je älter die Autos sind, desto weniger wir regelmäßig gewartet. da spart man an der falschen Stelle.

hey

natürlich sind kleinwagen mehr für städte und kurze wege gebaut aber das hat nichts mit den Kilometern zu tun die sie schaffen können das hängt natürlich von der pflege etc ab

ein verranster 5er schafts nich so lang wie gepflegter twingo  xD

naja da die autofirmen sich auch ständig bessern werden und tolleranzen auch immer geringer werden welche für alle autos zählen sind denk ich mal alle autos ungefähr gleich bis auf ihre krankheiten etc

Gibt auch smart mit über 500tkm. Ich würde sagen es kommt auf den Hersteller an. Bei Mercedes, Lexus, Toyota sind hohe Laufleistungen eher die Regel als die Ausnahme.

Würde ich nicht pauschalisieren. Ich habe schon sehr gepflegte Renault Twingo und Opel Corsa mit 300.000 km und mehr auf der Uhr gesehen. Es kommt in erster Linie auf die Behandlung und die Nutzungsart an.

Das ist völliger schwschsinn klar hängt es auch vom hersteller ab aber auch kleineagen können viel fahren. Wie zb mein alter Seat Ibiza der knapp 500000 drauf hatte und ich ihn dann noch weitet verkauft habe oder Audi die Aussage kleinwagen kann nicht ist schwachsinn. Man sollte jedoch genau gucken welchen man nimmt da es immer schwarze schaafe gibt genau wie bei großen Luxuskarren

Bei Billigprodukten der VW reihe beispielsweise VW Fox und VW Up stimmt das. Beim VW Up wurde vorsätzlich ein "Wegwerfmotor" verbaut. Bei diesem Motor ist es nicht möglich einen Wechsel der Zylidnerkopfdichtung vorzunehmen. Somit muss bei einem defekt von ventilen oder Zylidnerkopfdichtung ein komplett neuer Motor gekauft werden.

Wenn man gut drauf aufpasst, kann man mit jedem viele KM fahren ^^

Nein, das stimmt nicht!

nein, das ist ein Gerücht.

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