Steinplatten auf bestehender Betondecke

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Es ist gar nicht so kompliziert. Wichtig ist die Untergrundbehandlung des Betons. Alle hafthemmenden Teile oder Verunreinigungen entfernen. Am Besten mir hohem Wasserdruck (z.B. Kärcher). Den Beton leicht anfeuchten vor der Verlegung, damit der Beton nicht das Wasser aus dem Mörtel zieht. Dann eine Haftbrücke mit hartem Besen einbürsten. Haftbrücken müssen aus einem PCC-Material bestehen (Polymerzusatz). Den Verlegemörtel (ebenfalls PCC), Körnung 0-1 oder 0-0,5 mm, frisch in frisch in der Haftbrücke verlegen. In den frischen Mörtel (PCC klebt auch) die Platten eindrücken - natürlich eben mit Wasserwaage usw. Nach Erhärten Fugen mit frostsicherem Mörtel ausfüllen. PCC-Haftbrücke und PCC-Mörtel gibt es bei verschiedenen Herstellern (PAGEL; MC; SIKA u.a.) Gefälle wäre gut. GNagel

hab da einschlägige erfahrung,verlege die neuen platten auf splitt,dünne schicht,hält bei mir schon 15 jahre.hatte zuvor auch welche in mörtelbett,nur ärger bei frost,jetzt ist ruhe und wasser fließt problemlos ab

D.h. auf den Beton noch Split? Wie dick muss der denn rauf? Da müsste dann ja auch noch eine EInfassung rum, vermute ich, damit das am Rand nicht wegrutscht. Dann läuft aber das Wasser nicht mehr ab...?

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@YeOldHinnerk

ich hab da mit unterlegscheiben am rand verzinktes winkeleisen als halt angedübelt,unter den platten ist ungefähr ein cm feiner splitt,so kann das wasser ablaufen

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Hallo,

Dann solltest Du zunächst einmal schauen, wieviel Platz Du für einen Aufbau nach oben hin noch hättest. Sofern der Beton noch nicht gerissen und relativ eben ist wären auf der Terasse z.B. frostfeste Fliesen mit geeignetem Fliesenkleber als Belag denkbar. ( Wäre dann ungefähr 10 - 20 mm zusätzliche Aufbauhöhe )

Da solltest Du also zumindest schon mal ausmessen, wie hoch Du auf dem Beton max. aufbauen könntest und dabei minimale Anpassungsarbeit hättest .

mfg

Parhalia

Aufbauhöhe ist ok, genauer: Es wären wohl bis zu 5cm "Luft" nach oben.

Eben ist das ganze nicht so sehr: 1. Die BEtondecke um die Gartenlaube herum ist ok. Dh. nicht gerissen, aber leicht abschüssig nach aussen (wg. Abfluss Regenwasser). 2. Der Weg ist abschüssig und enthält auch noch eine Stufe. Ausserdem ist der Beton entlang des Weges gerissen.

Was wäre für Natursteine zu verwenden, wie angedacht?

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@YeOldHinnerk

Prinzipiell ja, weil Du ja bereits einen tragfähigen Untergrund in Form Deines Betongrundes hast. Ich bin aber auch nur Laie, aber wenn Das Fundament an der Terrasse absolut intakt ist, wären Natursteinfliesen zumindest hier schon mal gut anwendbar. 5 cm. sind da schon mal ein guter Spielraum. Das vorhandene Gefälle ist ebenfalls von Vorteil.

Als Laie will ich mir allerdings nicht unbesehen anmaßen, den Beton am Weg als tragfähigen Untergrund beurteilen zu wollen.

Ich habe es mir zwar noch selber nicht näher angesehen, aber evtl. möchtest Du hier schon mal nach grundlegenden Möglichkeiten schauen:

http://www.wieland-naturstein.de/natursteinfliesen.html

Es lohnt sich aber für Dich, einen Fachmann vor Ort näher zu befragen.

  • Beste Wahl für die Terrasse
  • Beste Wahl für den Weg

Zum Fachmann kannst Du ja diverse und aussagekräftige Bilder hinsichtlich der Gegebenheiten und möglicher Vorschäden am Beton mitnehmen. Das gibt Dir ein sinvolles Fragefundament hinsichtlich Belagwahl ( also welcher Naturstein ), Vorbereitung des Untergrundes und passender Kleber für den wetterfesten Natursteinbelag.

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ich habe leider keine Erfahrungen, weiß aber dass das geht. google mal: polygonalplatten verlegen

Sorry, das ist die Art von Antwort, die ich NICHT brauche.

Es geht hier um einen Sonderfall - man beachte die bestehende Betondecke.

Wer das in seiner Antwort nicht berücksichtigt, kann sich die Antwort sparen.

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@YeOldHinnerk

sage mal, bist du bescheuert oder was? Ich mache mir die Arbeit für dich das zu googlen weil du dazu nicht in der Lage bist, und du gibst solch einen Kommentar ab??? Die Polygonalplatten werden u.a. auf Betonterassen verlegt - also wo ist dein Problem?

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@alphonso

Ok, also erstmal sorry, wollte Dir nicht zu nahe treten.

Aber zurück zum Thema: Natürlich habe ich sowas bereits gegoogelt. Und da sieht man, dass die Sache eben bei bestehenden Betondecken schwierig wird - zumal bei Natursteinen, die natürlich ales andere als eben sind.

Deswegen suche ja explizit jemanden mit Erfahrung und nicht jemanden, der mich auch Google verweist.

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@YeOldHinnerk

die Platten werden in ein dickes Mörtelbett gelegt - also nix mit Fliesenkleber und Zahnspachtel. Von daher lassen sich auch die Unebenheiten ausgleichen.

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Hi,

Grundsätzlich hast du damit recht, dass eine Verlegung im Mörtelbett funktioniert. Dabei stehen unterschiedliche Verfahren und unterschiedliche Verlegeverfahren wie das Buttering-Coating Verfahren zur Verfügung.

Aber auch ein betonloses Verlegungsverfahren von Terassenplatten ist möglich mit Hilfe von Plattenlagern und Stelzenlagern. Vielleicht hilft dir folgende Info weiter: Naturstein Platten verlegen

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