Statistik: Was sind diskrete und was sind stetige Daten?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So ungefähr, wie du es ausdrückst, ist es wohl richtig. Ich würde es nur etwas anders ausdrücken:

Diskrete Datenwerte sind Werte, die in einer schon im Voraus bekannten endlichen Menge liegen. Sogenannt "stetige" Daten sind Daten, die zwar innerhalb eines gewissen Intervalls liegen können, darin aber (im Prinzip) beliebige reelle Werte annehmen können.

Da aber auch Werte von sogenannt "stetigen" Variablen in der Praxis normalerweise durch Dezimalzahlen mit einer begrenzten Anzahl an Nachkommastellen angegeben werden, müsste man strenggenommen auch solche vermeintlich "stetigen" Datenwerte als diskret betrachten.

Bei Nominalskalen ist die Diskretheit evident, da ja keine Aussage über einen "Abstand" zweier Elemente der Skala möglich ist. Ebenso bei Ordinalskalen, bei der nur eine Reihenfolge festgelegt ist.

Verhältnis- und Intervallskalen können aber durchaus diskret sein - es geht ja nur darum, dass Differenzen und ggf. Quotienten sinnvoll bildbar sind. Bekannte Beispiele diskreter Differenzskalen sind die Energieniveaus der Elektronen in Atomen. Durch Festlegung des Nullpunkts auf die jeweilige Energie bei unendlicher Entfernung wird daraus auch eine Verhältnisskala.

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