Soll ich ein Auslandsjahr machen oder nicht😊?

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9 Antworten

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Hi:)

an deiner stelle würde ich auf jedenfall die chance nutzen und das auslandsjahr machen. denn so ein jahr verbessert nicht nur dein englisch sonder um einiges mehr:)

Ein jahr mehr oder weniger in der schule macht ja auch nicht viel aus, und ein jahr in einer amerikanischen familie und in einer highschool ist eine tolle erfahrung! Ich selber habe mich auch für ein Jahr in Amerika beworben und habe auch gemischte gefühle. aber ich denke man sollte es wagen, denn man kann nur positives daraus ziehen.

Du könntest dich um ein Stipendium bewerben und sosnt halt etwas nebenher jobben. Dann ist es vielleicht für deine eltern möglich:) Ich selbst bewerbe mich im moment auch für ein stipendium.

Ich wünsche dir auf jeden fall viel erfolg mit deinem Auslandsjahr und hoffe das es klappt:)

Alles liebe

Hey!

Also
eigentlich spricht ja nichts gegen ein Auslandsjahr denn wie du es
schon gesagt hast, könntest du innerhalb dieser 12 Monate recht viel
lernen. Was das Sprachliche angeht wirst du tatsÀchlich nach diesen
Monaten sehr gut englisch sprechen können, doch ich bin mir nicht
wirklich sicher ob dir dieses Auslandsjahr helfen könnte deine Zukunft
zu planen. Du bereist ein neues Land(Kontinent), gehst dort zu Schule
etc. Ob dir das dann spÀter bei der Berufswahl was bringt, kann ich dir
nicht sagen, das liegt nĂ€mlich an dir. Ich wĂŒrde dir raten zwei Jahre zu
warten und dein Abi zu machen, bevor du verreist. Der Grund ist ganz
einfach.

 - Nach diesem Auslandsjahr mĂŒsstest du die Klasse wiederholen. Du wĂŒrdest sozusagen zwei Jahre verlieren. Lohnt sich das? I dont know.
- Du
könntest arbeiten gehen und jeden Monat etwas Geld zurĂŒcklegen. Eine
Freundin von mir hat genau das gemacht und am Ende hatte sie genug Geld
fĂŒr die Reise und fĂŒr sich selbst. NatĂŒrlich haben ihre Eltern noch
etwas dazu beigesteuert, doch das meiste kam tatsÀchlich von ihr.

- Nach
dem Abi wirst du genug Zeit haben um die Welt zu bereisen, glaub mir!
Viele die bereits mit 18 studieren schmeißen nach wenigen Monaten das
Studium hin weil sie das GefĂŒhl haben zu wenig Freizeit im ihren Leben
gehabt zu haben. Das Auslandsjahr wÀre eine gute Möglichkeit dich etwas
von den unzÀhligen geschrieben Arbeiten zu entspannen und neue,
internationale Freunde kennenzulernen.

Da ich selbst keine Erfahrung habe, kann ich dir leider nicht sagen wie man das alles organisiert. Eine Freundin
jedoch hat bereits ein Jahr, wenn nicht sogar eineinhalb Jahre vor
abreise angefangen ihr Auslandsjahr zu organisieren. Mehr kann ich dir
dazu aber nicht sagen.

LG

Hallo, ich hĂ€tte da einen Tipp fĂŒr dich. Falls dir ein Auslandsjahr in Amerika zu teuer ist oder du deine Schule nicht unterbrechen willst, informieren dich einmal bezĂŒglich

EFD (EuropÀischer Freiwilligendienst) bzw. auch oft EVS (European Voluntary Service) im Englischen genannt.

+ quasi kostenlos

+ Eine Organisation kĂŒmmert sich fĂŒr dich um EIGENE Unterkunft (kann auch WG sein, aber keine Gastfamilie oder sonstiges i.d.R.)

+ oft im Sozialen Bereich

+ Verschiedene Zeitspannen möglich.


Also die Vorteile wÀren, du kannst erst einmal die Schule beenden, zahlst theoretisch nichts (es gibt freiwillige BeitrÀge, die man an die Organisation leisten KANN, aber nicht muss). Du bekommst dort deine Miete aus EU-Geldern bezahlt und kriegst obendrauf noch Verpflegungsgeld sowie Taschengeld. I.d.R. reicht alles zusammen, um genug Verpflegung zu haben und obendrauf kann man auch mal ausgehen oder etwas verreisen.
Die Dauer ist unterschiedlich, geht bis zu einem Jahr.
Es ist vor allem in europĂ€ischen LĂ€ndern möglich, aber teilweise auch außerhalb der EU.

Persönlich sehe ich noch Vorteile darin, dass du nicht bei einer Gastfamilie wohnst, sondern selbst deinen Haushalt fĂŒhrst. Da kannst du gut lernen, Verantwortung zu ĂŒbernehmen und etwas ĂŒber den Tellerant zu schauen.

Du bekommst einen Einblick in Soziale Arbeit bzw. in die TĂ€tigkeit wo du eben hereingesteckt wirst (Du kannst dich selbst auf Projekte in unterschiedlichen LĂ€ndern bewerben).

Du lernst zwangslÀufig eine andere Sprache (bekommst auch Sprachunterricht) und eine andere Kultur kennen.
Da du auch selbst dort lebst, einkaufst, arbeitest etc. wirst du auch ein Teil der Gesellschaft, bekommst einen wirklich tieferen Einblick in die kulturellen Gepflogenheiten und das Leben in dem Land.

Du hast immer Ansprechpartner, die dich bei allen möglichen Problemen sofort unterstĂŒtzen. Auch eine/n Mentor/in bekommst du vor Ort zugewiesen, welche dich bei allen Möglichen Dingen privat oder mit dem Projekt verbunden unterstĂŒtzt, sofern du möchtest.

Du kannst/musst an diversen Seminaren mit vielen anderen Freiwilligen aus der ganzen Welt teilnehmen (in Deutschland, dann auch im Zielland) - alles natĂŒrlich bezahlt und kann sehr hilfreich sein.

Eine Organisation ist zum Beispiel VIA e.V.

Über diese Organisation hatte ich auch vor zwei Jahren einen Freiwilligendienst gemacht und ich muss sagen (bin schon etwas Ă€lter) - es war die schönste Zeit meines Lebens und gerade die jungen Leute haben sich auch sehr viel weiter entwickelt in dieser Zeit.
Kann es also wirklich nur empfehlen :)



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