Sind Frauen in 50: 50 Beziehungen mit dem Partner strenger und trennen sich leichter?
Fall in meinem Bekanntenkreis. Paar fast elf Jahre zusammen, ein Kind, nicht verheiratet, beide leben zusammen.
Mann geht auf die 40 zu, kommt in eine kleine Krise, verliebt sich in die junge Kollegin, braucht Zeit zum nachdenken, ob er alles noch so will. Alle haben gedacht, dass die Frau ihm diese Zeit gibt und er hat wohl auch damit gerchnet, dass sie um ihn und ihre Familie kämpft.
Stattdessen beendet sie die Beziehung sofort und rennt zum Anwalt, um ihn direkt aus der Wohnung zu bekommen, die ausgesprochene Trennung nimmt sie auch nicht mehr zurück. Als Begründung wurde "war eh 50:50, ich musste voll arbeiten und er wollte nie heiraten, wird kein Verlust sein, wenn er weg ist" angeführt.
Wenn man sieht, was sich abhängige Frauen oder Frauen, für die der Mann zahlt alles gefallen alssen, stellt sich schon die Frage, ob Frauen 50:50 Beziehungen weniger wert sin.
Was meint ihr, was sind eure Erfahrungen zu dem Thema?
5 Antworten
Soll eine Beziehung für dich also besser ein Gefängnis sein, nur damit du die Kontrolle über die Frau hast?
Wenn das deine Vorstellung ist, dann lebst du im falschen Land. Solche Beziehungskonstellationen sind vorbei. Auch wenn eine Frau Finanziell abhängig ist, kann man sich auf Dauer nicht darauf verlassen, dass sie bleibt .. es dauert vielleicht länger, aber am Ende trifft es dich genauso hart.
Die Frau kann sich eben jederzeit einen neuen Mann angeln, der Geld hat und sie bei der Scheidung sogar unterstützt…dann bist du Geschichte 🤷🏻♀️. Frauen haben da ihre Strategien… Selbst wenn der Mann alles zahlt, kann die Frau ihn trotzdem verlassen, sobald sie das Gefühl hat, dass er sie respektlos behandelt oder die Beziehung für sie keinen Sinn mehr macht.
Jedenfalls Beziehungen, die auf Abhängigkeit oder reiner Konformität beruhen, sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Sie enden oft dramatisch und schmerzhaft. In unserem Zeitalter der Vernetzung ist so etwas ohnehin kaum noch möglich: Menschen reden, hinterfragen und machen sich immer mehr Gedanken.
Wenn dir diese „Freiheit“ nicht passt, dann musst du in religiöse Länder ziehen, wo Gehorsam und Gruppenzwang stärker sind. Dort werden Frauen oft so erzogen, dass sie kaum Interessen haben dürfen und nur noch als Kinderkriegerinnen und Hausfrauen funktionieren… während der Mann die volle Kontrolle hat und die Frau nur „Ja und Amen“ sagen darf.
Wenn das für dich „wertvoll“ sein soll, dann hast du ein anderes Problem. Am Ende lebst du mit einer Puppe zusammen, die dir früher oder später genauso auf die Nerven gehen wird. Du kannst fremdgehen und sie behandeln, wie es dir passt .. sie wird es aushalten, weil sie kein Rückgrat hat.
Zur eigentlichen Frage:
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Frau in diesem Fall einfach schon die Nase voll hatte. Viele Paare denken zu wenig darüber nach, ob Kinder wirklich eine gute Idee sind. Männer sind darin nicht besser beide Seiten unterschätzen, dass solche Entscheidungen das gesamte Leben verändern.
Man sollte sich so etwas nicht nur zweimal, sondern viermal überlegen. Am besten bevor man schon fünf Jahre zusammen ist. Gerade in einer Zeit, in der sichere Jobs und klare Zukunftsvorstellungen der Vergangenheit angehören, wiegt jede Entscheidung noch schwerer. Wer das ignoriert, landet unweigerlich im Dauerstress.
Egal ob Mann oder Frau…
LG
Sandy
Fall in meinem Bekanntenkreis. Paar fast elf Jahre zusammen, ein Kind, nicht verheiratet, beide leben zusammen.
Da fing das Problem an. Ein nicht eheliches Kind. Nun muss sie mit weniger Unterhalt rechnen. Vielleicht braucht sie denn auch nicht, dann kann man sich ja trennen. Nicht immer so Kletten. Außerdem sind die Leute heuer eh arg dünnhäutig, die kämpfen nicht mehr um eine verlorene Beziehung. Der Mann funktioniert nicht mehr, also muss er ausgetauscht werden Zahlen muss der Mann aber dennoch für dieses Kind. Das war im Mittelalter anders.
Im deutschen Recht des Mittelalters waren uneheliche Kinder familien- und rechtlos, es galt das sogenannte Bastardrecht: Das Vermögen eines Unehelichen fiel bei seinem Tod an den Landesherrn. Erst nach dem Ende des Mittelalters bekamen die Unehelichen immer mehr Rechte. Der Begriff Bastard indes hielt sich noch bis weit ins 20. Jahrhundert.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/weniger-unterhalt-fuer-unverheiratete-muetter-100.html
Er mus genau wie jeder verheiratete Mann Unterhalt zahlen denn das Familiengericht bewertet das zusammenleben wie ein eheänliches Verhältnis, läuft genau so ab als wären sie verheirtatet gewesen und wenn sie weniger verdient hat bekommt sie sogar auch noch Unterhalt, nicht nur das Kind
fkkoldie46
Ja auf jeden Fall. Das ist ja der Unterschied zwischen heute und damals. Frauen müssen weder um die Liebe des Partners kämpfen, noch in unglücklichen Beziehungen ausharren, um ihre Versorgung sicherzustellen.
50:50 ist nicht das Problem.
Das er sich verknallt hat ist nicht das Problem - es ist nur das Sahnehäubchen!
Die Beziehung wird schon lange vorher nicht mehr funktioniert haben und JETZT reichts ihr einfach endgültig.