Sind 50-60 Fehltage in 1,5 Jahren Ausbildung krass?

16 Antworten

50-60 fehltage... rechnen wir mal...

das Jahr hat 52 Wochen, mit jew 5 arbeitstagen

davon fallen 12 Wochen die Schultage raus (Ferien)

allerdings hat der Azubi ca 5 -6 Wochen Urlaub... also los:

52x 5 Tage wären theoretisch 260 arbeitstage

jetzt fallen 40x 1,5 Tage durch die Berufsschule aus... sind summa summarum 60, bleiben 200tage an denen der Azubi arbeiten gehen könnte übrig

jetzt müssen noch die 30-35 Tage Urlaub und ca 10 Feiertage abgezogen werden, bleiben also unter‘m strich 155-160 mögliche Arbeitstage pro Kalenderjahr

wenn man das nun auf 1,5 Jahre hochrechnet, kommt man auf ca 240 Arbeitstage ... wenn man davon 60 Tage fehlt, ist das 1/4 der bisherigen Ausbildungszeit ...

über die Qualität der Ausbildung möchte ich jetzt kein Urteil abgeben, aber ich möchte behaupten, das dieser Betrieb dich selbst nach erfolgreicher Prüfung NICHT übernehmen wird...

ja das kann man ungefähr so rechnen außer das ich an den Tagen wo ich keine Schule hab natürlich arbeiten gehen muss also sind es so 170-180 Tage im jahr

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@Frangenmaster71

Die habe ich berücksichtigt ...

jetzt fallen 40x 1,5 Tage durch die Berufsschule aus... sind summa summarum 60, bleiben 200tage an denen der Azubi arbeiten gehen könnte übrig
jetzt müssen noch die 30-35 Tage Urlaub und ca 10 Feiertage abgezogen werden, bleiben also unter‘m strich 155-160 mögliche Arbeitstage pro Kalenderjahr 
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@Frangenmaster71

1/4 seiner Ausbildung gefehlt zu haben? Und das nicht durch EINEN Krankenschein resultierend aus einer Krankheit oder Unfall?

also durch diverse 08/15 AU‘s?

das ist def. Krass

du bist quasi der Alptraum jedes ausbildungsbetriebs ...

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@Vampire321

Auf den Punkt gebracht! Schade für den Azubi, der diese Ausbildung GERNE und mit Einsatz und Durchhaltevermögen gemacht hätte... :-(

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Dann geht es in die Verlängerung.

Freiwilliger Antrag auf Verlängerung

Aufgrund einer Krankheit hast du viel Stoff versäumt und fühlst dich für die Prüfung nicht ausreichend vorbereitet? Dann kannst du einen Antrag auf Verlängerung bei der zuständigen Kammer stellen. Das steht im Berufsbildungsgesetz in §8. Erkundige dich auf der Website der Kammer oder im persönlichen Gespräch, wie du hier vorgehen musst. Hole am besten auch deinen Ausbilder mit ins Boot, denn er wird von der Kammer angehört werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Zulassung trotz Fehltagen

Du hast einiges an Unterricht und Arbeitszeit verpasst, willst aber trotzdem deinen Abschluss wie geplant machen? Dann kannst du auf eine Ausnahmeregelung hoffen. Gute Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb sind ein großer Vorteil, auch dein Ausbilder kann ein gutes Wort für dich einlegen. Reiche bei der zuständigen Kammer auch einen Notenzwischenstand von deinem Klassenlehrer ein, wenn du damit glänzen kannst. Zusammen mit deinem ordentlich geführten Berichtsheft ist es so möglich, nachzuweisen, dass du die erforderlichen Inhalte trotz Krankheit gelernt hast. Dann lässt dich die Kammer eventuell trotz hoher Fehlzeiten zur Prüfung zu.

Wir wünschen dir jedenfalls, ob mit Verlängerung oder ohne, einen erfolgreichen Abschluss deiner Lehrzeit.

https://www.your-spleens.de/in-der-ausbildung/infos-fuer-azubis/zu-oft-krank-wann-geht-die-ausbildung-in-die-verlaengerung/

aber da ist doch freiwillig

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Das ist verdammt viel das würde zb bedeuten das deine Ausbildung sich um 6 Monate verlängert.

_Rechne mal damit das du gekündigt wirst und du deine gesamte zeit da sinnlos warst.

Mache es richtig oder gar nicht. normalerweise rechnet der Arbeitgeber mit ca 20 Krankheitstagen im Jahr!

Das wa du tust wird dir schon bei der Zulassung zur Prüfung ein Verhängnis werden.

Kommt das raus wirst du fristlos gefeuert erkläre dass Dan mal das dem Arbeitsamt.

Kumpel von mir hat das gleiche gemacht wie du. Die haben ihn übrigens schön kurz vor den Abschlussprüfungen gekündigt. Also klar können die dich kündigen

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Bei zu vielen Fehltagen wirst du möglicherweise nicht zur Prüfung zugelassen, und die Ausbildung wird verlängert, damit du den Abschluss erlangen kannst.

Zeit zum Entspannen nennt sich "Feierabend", "Wochenende", "Urlaub". Weiß nicht, ob dir diese Begriffe etwas sagen... aber sie lassen sich googeln.

Das, was du machst, ist blau machen. Wenn es irgendwann doch auffliegt, hast du die Zeit der Ausbildung trotzdem verschwendet, weil sie dann wohl kaum milde lächelnd darüber hinwegsehen werden. Du erweist dich damit nicht als verlässlich und noch dazu hältst du deinen Arbeitgeber für doof. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mindestens bereits einen Verdacht haben. Also nur zu - liefere ihnen noch mehr Material...

Da ich den Job nicht mag, will ich von mir aus zu 100% nicht übernommen werden. Und da ich immer ein Attest vorzeige bin ich ja auch ofiziell krank geschrieben. Ich könnte auch 2 Tage ohne Attest fehlen aber das mache ich nie.

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@Frangenmaster71

Die Ausbildung abschließen willst du aber und da wird es wohl auch Prüfungen geben... zudem gibt es auch schlicht die Möglichkeit, dir zu kündigen. Und manche Arbeitgeber möchten gerne ein Arbeitszeugnis des vorigen Arbeitgebers sehen. Was meinst du, wie deines wohl ausfallen würde?

Zeit, erwachsen zu werden...

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@Allyluna

ja aber die kaufens mir ja ab da wird jawohl kaum was negativen drinstehen. Ich habe für das 2 Ausbildungsjahr einen extra Geldbonus bekommen weil ich mich so gut anstelle.Also kann mir keiner erzählen das die da dann was schlechtes reinschreiben.Und die Prüfung ist zu 80% schulzeugs

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@Frangenmaster71

Du, es ist deine Entscheidung - aber dass du immer verlässlich da bist, werden sie kaum schreiben (können) und wenn mal einer drauf kommt, sich deine Krankentage und deren Verteilung genauer anzuschauen, werden spätestens dann Zweifel aufkommen.

Der Geldbonus kann auch als Anreiz gedacht gewesen sein, dass du dich nicht so oft hängen lässt und fehlst... hat wohl nicht geklappt - auch das werden sie dann merken.

Wie gesagt, den AG unterschätzen und für doof halten, ist nie eine gute Idee.

Egal, ob mit Attest und guten Ausreden oder ohne, deine Fehltage werden aus denen der anderen herausragen, da beißt keine Maus den Faden ab. Das fällt nun mal auf. Und selbst wenn du tatsächlich so oft krank wärst, wie du vorgibst, könnten sie dich deshalb kündigen. Es gibt nämlich die Möglichkeit, krankheitsbedingt zu kündigen. Da du fortschreitend und dauerhaft immer wieder krank bist, lässt sich nach einer Weile sehr gut begründen, dass wohl keine dauerhafte Besserung der Lage in Sicht ist. Sie haben dir Anreize geschaffen und dich gelobt - auch dadurch wurde es nicht besser. Das alles unterstreicht die schlechte Prognose für die Zukunft, die u.a. für eine krankheitsbedingte Kündigung nötig ist.

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