shotokan karate, boxen?

8 Antworten

Karate, meiner Meinung nach. Das mache ich nur daran fest, dass man im Karate viele Elemente der Kampfkunst (also Schläge, Tritte, Griffe, Würfe) vereint. Ich selbst trainiere Karate, und auch hier gibt es viele Möglichkeiten (natürlich abhängig vom jweiligen Dojo) die Kunst im Training anzuwenden, um effektiv auf eine Straßenkampfsituation vorbereitet zu sein. Man muss allerdings erinnern: Entscheidend ist nicht die Kampkunst, sondern der Sportler.

Ich Tippe auch auf den Karateka, habe selber denn 1.Dan und schlage im Training nicht nur in die Luft sondern auch auf songenannte Hanfbretter oder ähnliches. Ein Karateka kann außerdem mehr Kombinationen hintereinander machen, mit Fuß oder Hand. Jedoch wenn der Boxer einmal richtig trifft wars das :D Nukite is nun wierklich nicht etwas für so nen Kampf aber auch sehr efektiv wenn man damit genau ins Dreieck trifft und geben Jens recht das es darauf ankommt wie gut deine Finger trainiert sind ;)

Es gibt keine perfekte Technik. Jede Art sich zu verteidigen ist auf seine Art und Weise gut. Kampfkunst existiert um sich zu verteidigen. Es dient nicht dem Angriff. Mein Favorit ist Kung Fu. Das ist keine Kampfkunst, sondern eine Lebenseinstellung. Wie auch immer ein weiser Krieger ist bemüht stets den Konflikt zu vermeiden. Um auf deine Gedanken zu antworten- Wenn dein Feind schwach ist mußt du Ihn stärken. Um deinen Feind zu zerstören mußt du Ihm zuerst das Gefühl geben mächtig zu sein.

Mir gefällt Deine Einstellung, aber damit wirst du keinen echten Strassenkampf gewinnen. Es dauert meist nur Sekunden...

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Wie du schon selber festgestellt hast, ist es der Kämpfer, auf den es ankommt. Ich beschäftige mich selber seit über 30 Jahren mit Kampfkünsten und habe einen langen Weg als Türsteher und Personenschützer hinter mir. Die meisten Auseinandersetzungen wurden von mir wohl eher mit Boxtechniken beendet. Kurze Leber-oder Nierenhaken, oder nen klassischer Uppercut, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Eher selten Lowkicks gegen Fußspann oder Knie. Dazu kommen in beengten Räumlichkeiten Kopfsöße und eher Judotechniken.

Eine Frage, die von der Technik her nicht so leicht zu beantworten ist. Ich kann dir höchsten meine ganz persönlichen Erfahrungen anbieten, wenn es darum geht, einen Gegner einzuschätzen, dessen Technik du erkennen kannst. Viele Sportler asiatischer Kampfsportarten sehen in ihrer Kampfkunst auch einen Weg der Disziplinierung und einen geistigen Aspekt. Das wirst du bei den meisten Boxern kaum finden. Klar, Boxen hat auch einen hohen Fitnesswert, aber die Jungs, die mit diesem Können auf der Strasse kämpfen gehen, die wollen auch gewinnen ! Meiner Erfahrung nach die gefährlichsten Gegner, auch schon aus dem Grund, da sie Treffer und Schmerzen in einer Auseinandersetzung gewohnt sind. Wenn mich einer fragt, wie lerne ich am schnellsten wirklich zu kämpfen, dann sag ich immer, geh boxen. Da lernst du auch sehr schnell am eigenen Leib, wie ein Treffer wirkt.

Sehr gute Antwort, da merkt man das du Ahnung hast wovon du sprichst!

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Kommt drauf an wie groß der Karateka ist. Der Vorteil von Karate sind die Fuß- und Beintechniken. Wenn der Karateka diese ganz geschickt einsetzt und dabei auch noch überdurchschnittlich Groß ist, dann ist Karate klar das bessere Werkzeug. Die Armtechniken sind heutzutage nicht mehr ganz so zeitgemäß - da ist Boxen natürlicher. Aber deswegen hat sich ja Kickboxen herausgebildet, um die Vorteile beider Systeme zu vereinen.

Woher ich das weiß:Hobby

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