Sattelempfehlung? :-)

7 Antworten

Diese Frage richte am besten an Deinen Sattler, wenn er das Pferd sieht. Denn Prestige beispielsweise baut sehr weitgehend veränderbare Sattelbäume. Wenn das Pferd aber sehr breit sein sollte, kommt Pestige mit seinen Bäumen an die Grenze. Der Sattler kennt das alles auswendig und kann Dir was raten. Dabei muss er neben dem Rücken Deines Pferdes auch Deine Anatomie berücksichtigen. Ich habe ein Modell, in dem ich persönlich sehr gut sitze, sowohl in der Variante, die für schmale Pferde gebaut ist als auch in der für breite. Andere hingegen können darin überhaupt nicht sitzen, weil ihr Becken, ihre Beinlängen zueinander und vieles mehr einfach nicht mit diesem Sattel harmonieren. Kauft man neu, hat man die Auswahl aus verschiedenen Sattelblattlängen etc., was da helfen kann, aber Du wirst bei Deinem Preisrahmen gebraucht kaufen müssen und dann nehmen, was es gibt.

Zum Preisrahmen würde ich Dir auch ans Herz legen, den nochmal zu kalkulieren. Ein Sattel ist im Idealfall eine Anschaffung für ein Pferdeleben. Im eigenen Sattel sitzt man täglich, nicht nur ein paarmal pro Woche. Der muss passen, sonst ärgert man sich ewig oder kauft mehrfach, was mit Sicherheit nicht billiger wird. Dann ist auch die Geschichte, dass für den Preisrahmen nicht mal alle Gebrauchtsättel zu bekommen sind, sondern Du wirst bei was sehr altem oder was billigem wie Kieffer landen - ja, früher war das eine hochwertige Marke, doch irgendwann haben die sich entschlossen, die Produktion nach China zu verlagern. Seitdem verwenden sie grottenschlechtes Leder, das schnell aufgearbeitet ist, nicht sehr angenehm zu sitzen und vor allem nicht sauber gegerbt. Die Bäume brechen nach paar Mal ändern (Vorsicht beim Gebrauchtkauf! Nicht, dass er genau bei Dir dann bricht), die Nahtführung ist so eine Katastrophe, dass der Sattler vielfach nicht helfen kann ohne neues Leder zu verarbeiten ... Schade, dass das so den Bach runter ging. Bequem waren sie mit persönlich noch nie, in der Baumtaille für mich immer zu breit gezogen. Andere fanden sie immer schon toll zu sitzen, das ist, wie gesagt, eine Frage der persönlichen Anatomie. Das gleiche mit der Fertigungsqualität gilt beispielsweise für dt saddlery, dessen Geschäftsführer ehemals bei Kieffer war und jetzt selbst in China produzieren lässt.

Ich denke, wenn Du völlig unvoreingenommen zu Deinem Sattler gehst, sucht er mit Dir nach etwas, was in Mitteleuropa produziert wurde, das ist immer sehr anständige Qualität und die meisten sind recht gut und vor allem oft veränderbar.

Was den Satteltyp angeht: Wir haben ein Pferd, das erst einen Dressursattel bekam und dann später einen Springsattel, weil der Dressursattel für sehr starke Steigungen nicht geeignet ist: Lässt bergab nicht genug Schulterfreiheit und beim langen Klettern aufwärts ist's für den Reiter füchterlich. Das zweite Pferd soll eh überwiegend draußen auf festen Böden gehen, der hat bis heute keinen Dressursattel, sondern nur den gleichen Springsattel wie unser erster. Dressurreiten muss man eh auch im Springsattel können - wie sollte man sonst lösen, gymnastizieren? Wenn Du die Dressur nur ihrem eigentlichen Zweck (Gymnastizierung des Pferdes) zuliebe betreibst, brauchst Du keinen Dessursattel. Ich kann alles, was mein Pferd unter mir zu zeigen in der Lage ist, im Springsattel genauso abrufen wie im Dressursattel. Ich muss etwas voraus denken im Springsattel im Vergleich zum Dressursattel, aber eine grobe Ahnung von dem, was man gleich reiten will, sollte man ja eh immer haben ;-) Vielseitigkeitssättel kann ich gar nicht leiden. Zum Klettern so schlecht geeignet wie ein Dressursattel und in der Dressur muss ich drin so reiten wie im Springsattel - die sind für mich nichts halbes und nichts ganzes. Wobei man mit der Bezeichnung vorsichtig sein muss, denn "Vielseitigkeitssattel" ist nicht gleich "Vielseitigkeitssattel". Einmal ist der Begriff benutzt für "einer für alles" und einmal wird er gebraucht für die Geländeprüfung der Vielseitigkeit, wo man durchaus einen Springsattel reiten sollte. Mein Passier Eventing wird von Passier unter Vielseitigkeitssattel geführt, ist aber vom Typus her absolut ein Springsattel - eben für die Geländeprüfung konzipiert, also eher für mächtige Sprünge und vor allem auch Auf- und Absprünge, wie man sie im Parcours nicht viel hat.

Wenn du selber Springreiterin bist, würde ich dir einen Springsattel empfehlen. Für das ab und an mal Dressurreiten könntest du dir vlt einen Dressursattel leihen, der sollte allerdings auch passen. Oder du legst dir deswegen noch einen Dressursattel an. Wenn du dir einen VS Sattel kaufst und ein Extra Springsattel, kannst du genauso gut einen Spring & Dressursattel kaufen. Wenn du aber wirklich kein Geld mehr für einen Dressursattel hast und nur 2mal im Monat eine Dressurstunde reitest, dann glaube ich, dass es mit dem Springsattel auch irgendwie klappt, aber sobald das Geld reicht, holst du dir dann auch einen Dressursattel, denn Springen tust du ja hauptsächlich, also ist der Springsattel fürs erste das Wichtigste. Marken gibt es Viele. Aber am besten wäre es dir einen anpassen zu lassen. Vielleicht findest du ja jemanden, der das für deine 500€ macht.

Ich wünsche dir Viel Glück bei deiner Sattelsuche weiterhin :)

Da frag mal bei einem Sattler, ob der etwas passendes Gebrauchtes hat. Ein guten Neuen gibts dafür nicht. Der Sattler muss eh anpassen, also lieber gleich anfragen. Für gutes Springen, braucht man übrigens viel Dressurarbeit. Tägliches Springen ist eher nicht angesagt. Du brauchst zwei Sättel, einen Dressur- und einen Springsattel. Oder gehst du nur Springwettbewerbe und E? Das geht auch mit einem Vielseitigkeitssattel.

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