Pro und Contra für Fleisch in der Schulkantine?

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8 Antworten

Es sollte in einer Schule grundsätzlich gesundes Essen geben. Dazu zählt auch, dass es nicht jeden Tag Fleisch gibt. 1-2 mal für die 5 Tage ist mehr als ausreichend. Zu viel Fleisch ist ungesund. Des Weiteren gibt es in den meisten Schulkantinen bereits Speisepläne, die immer auch ein vegetarisches Gericht beinhalten zum einen aufgrund von Vegetariern aber auch aufgrund von Unverträglichkeiten oder sogar aus religiösen Gründen. Aber ich würde es nicht verbannen, weil es nicht richtig ist jemanden zu bevormunden. Man kann allerdings über die Fleischindustrie aufklären. Jeder sollte dann selbst entscheiden, was er isst. Allerdings sollte es nicht möglich sein 5 mal die Woche Fleisch zu essen. Das kann zu ernsthaften Krankheiten führen. Besonders Schweinefleisch ist ungesund.

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Gruppe a braucht ein anderes Argument, da es nicht nur Massentierhaltung gibt, sondern auch tierfreundliche Haltung.

Vegetarische Gerichte wohl eher deswegen, weil manche Schüler aus persönlichen, familiären oder religiösen Gründen kein Fleisch essen dürfen?

LG

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pro: die schüler sind noch jung und brauchen einige nährstoffe, die im fleisch enthalten sind. außerdem sollte man ihnen die wahl lassen. sie sind in einer sehr sensiblen phase der identitätsfindung und dazu gehört auch, dass sie nicht zum vegetarischen lebensstil gezwungen werden, sondern es wenn dann aus eigener entscheidung machen. es ist für jugendliche äußerst wichtig, in solchen dingen eigene meinungen zu bilden und diese auszuleben.

contra: wenn man kein fleisch anbieten würde, könnte man den jugendlichen schon früh beibringen, dass vegetarisches essen lecker schmeckt und es nicht so schwer ist auf fleisch zu verzichten wie einige denken. die jugendlichen würden mit mehr achtsamkeit aufwachsen und sensibler mit fleisch und tieren umgehen.

ich finde, man sollte den jugendlichen und kindern auf jeden fall die wahl lassen, welche variante sie wählen wollen. man könnte auch ausschließlich fleisch aus verantwortungsvollen quellen anbieten und dafür die preise für das fleischhaltige essen erhöhen, dann würden einige vlt lieber die vegetarische variante essen um geld zu sparen.

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Ich würde generell nur veggie anbieten, wegen der hygiene alleine schon & weil man veggie auch variieren kann.
Man kocht zB Spaghetti Nudeln und dazu gibts dann 2-3 saucen zur Auswahl, ne tagessuppe und evtl noch ein anderes Gericht wie zb salat.
Nöchstes mal gibts dann Gemüsepfanne mit brot oder Baguette, chili sin carne, eintopf, ofenkartoffeln oder Bratkartoffeln, Apfelmus + schupfnudeln / reiberdatschi / spätzle mit käse, schupfnudeln mit sauerkraut, nudelauflauf usw :)

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gibt keine Contra Argumente nur Pro:

Es ist nur Ideologische bevormundung

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich
nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region. Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser.
Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das
System der Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern
Menschen, die auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel
verzichten, die sich biologisch und regional ernähren. Aber auf dem
Trendmarkt Veganismus boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn  bis zum Soja-Hamburger.

geht zwar um Vegan trifft aber auf Vegetarisch genauso zu

Bis zu 70 Prozent der Äcker in China verseucht

Laut einer Studie sind die Äcker des Landes größtenteils mit Giften
und Herbiziden verseucht. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch.


https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article115177291/Bis-zu-70-Prozent-der-Aecker-in-China-verseucht.html

Daran wird der Verzicht auf Fleisch nichts ändern es wird eher schlimmer.

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.


feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.


http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.


https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

oder Spargel. Es dauert 3 Jahre bis er geerntet werden kann. Er hat wenig
Nährstoffe. Er besteht zu 95% aus Wasser. ABER es werden 22% der
Deutschen Nutzflächen dafür verschwendet. Ein Luxusgemüse.

Gleiches gilt für Salat. Hauptsächlich Wasser keine Nährstoffe aber verschwendestes Ackerland und Wasser.

Für Vegetarier/Veganer leiden und sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige Fleischverzicht/tierprodukteverzicht kein bischen.

Sinnvoll wäre also eine Mischkost mit Produkten von Hofläden,
Direktvermarktern regional. ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut
wurden sondern mit Tierischem Dünger. industriell hoch verarbeitete
Produkte meiden sondern Mahlzeiten selbst zubereiten.

warum siehste hier:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

Mit der regionalen, ökologisch nachhaltige Mischkost fördert man gute
Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige
Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man
verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger,
Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange
Transportwege...usw. usf. Vegetarier ist man bereits wenn man NUR auf Fleisch verzichtet somit nicht hilfreich. Man ist auf Pflanzen aus aller Welt angewisen da Deutschland nur 20% Obst und 40% Gemüse produziert gemessen am eigenbedarf. Es macht mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als diese Hipstertrand hinterher zu rennen.

gutes Material für Unterricht:

http://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/landwirtschaft-und-umweltschutz/


Das ist wie auf Socken verzichten weil in Bangladesch Skalvenartige Kleiderderfabriken existieren. Es verbessert weder an deren Arbeitsbedingungen etwas noch an deren Lebensqualität...

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Viel wichtiger ist bio und fairtrade. Eure Schule braucht erst einmal andere Zulieferer. Erst wenn das gut abläuft kann man umstellen. Aber egal ob Fleisch oder Milch und Käse, tot sind die Tiere direkt oder indirekt eh. Der ökologische Fußabdruck von Käse ist schlecht, schlechter als bei Fleisch teilweise. Daher finde ich folgendes wichtig: bio, faitrade, vegan. Wenn nicht vegan, dann wenigstens die ersten beiden Punkte. 

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Oder eben Fleisch, das nicht von der Massentierhaltung kommt ? Und vegetarisches anbieten. So hat jeder was davon. :)

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Wenn Du Massentierhaltung durch den Speisenplan vermeiden willst, darfst Du auch keine vegane Speisen anbieten, denn Milch und Eier kommen eben aus diesen Massentierhaltungen, deren Produzenten im Schlachthof enden. Also bleibt nur mit Fleisch / vegetarisch oder vegan

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Kommentar von SirKermit
02.03.2017, 17:31

"darfst Du auch keine vegane Speisen anbieten, denn Milch und Eier kommen eben aus diesen Massentierhaltungen,"

Du meintest vegetarische Speisen? Fipptehler?

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