Pro und contra bei einer abtreibung

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt genug Informationen für denjenigen der der sie wirklich finden will. Allerdings ist die Wahrheit über Abtreibung sehr unbequem und es braucht eine Gewisse Portion Mut den Tatsachen ins Auge zu blicken .

Das ist auch der Grund warum meine Letzte Antwort hier gelöscht worden ist .

  • Studie von **Mika Gissler ** 1996 erschienen im renommierten BMJ (Britisch medical journal )

  • Vom kanadischen Kinderpsychiater Robert Nej erschienen im renommierten American Journal of Drug and Alcohol .

  • Fergusson aus Neuseeland erschienen 2006 im* Journal of Child Psychology and psychatry*.

Apropos Informationen und "unbequeme Wahrheit":

In den Jahren 2008 und 2009 wurden drei umfassende Analysen der neueren wissenschaftlichen Untersuchungen über das psychische Befinden von Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch durchgeführt. Alle drei kamen zum Schluss, dass die qualitativ besten Studien die These widerlegen, wonach ein Schwangerschaftsabbruch psychische Probleme verursache. Vielmehr unterscheiden sich Frauen, die abgetrieben haben in ihrer psychischen Gesundheit nicht von Frauen, die eine ungeplante Schwangerschaft austrugen. American Psychological Association APA "Report of the APA task force on mental health and abortion", 5.7.2008 Brenda Major et al. "Abortion and Mental Health - Evaluating the Evidence". American Psychologist, 64, No. 9, 863–890 (2009) Charles Vignetta E. et al. "Abortion and long-term mental health outcomes: a systematic review of the evidence". Contraception 78 (2008) 436-450

2011 wurde eine Studie publiziert, die auf dem dänischen Gesundheitsregister basiert, das sämtliche Gesundheitsdaten der Bevölkerung erfasst. Die Daten von 85'000 Frauen, welche zwischen 1995 und 2007 eine Schwangerschaft abbrechen liessen, zeigten auf, dass sich nach dem Abbruch nicht mehr dieser Frauen in psychiatrische Behandlung begaben als vorher. Schlussfolgerung der AutorInnen: Die Hypothese, ein Schwangerschaftsabbruch erhöhe das Risiko für psychische Störungen, lässt sich nicht belegen. Munk-Olsen T. et al. "Induced First-Trimester Abortion and Risk of Mental Disorder", N.Engl.J.Med 2011;364:332-9

Studie von Mika Gissler: Die Abtreibungsgegner haben diese Studie fehlinterpretiert und für ihre Zwecke missbraucht. Erstens ist die Zahl der Selbsttötungen nach einer Abtreibung sehr klein. Zweitens sagt die Studie überhaupt nichts aus über den sozialen Hintergrund der Frauen, bzw. die Gründe der Selbsttötungen. Die Schlussfolgerung der AutorInnen: "Das erhöhte Selbstmordrisiko nach Schwangerschaftsabbruch weist entweder auf gemeinsame Risikofaktoren [für SA und Selbsttötung] oder auf schädliche Auswirkungen des SA auf die psychische Gesundheit hin." In einer Publikation von 1997 konkretisieren sie: "Das erhöhte Risiko eines gewaltsamen Todes (Unfall, Selbstmord, Mord) von Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch, im Vergleich zu anderen Frauen, stand wahrscheinlich im Zusammenhang mit ihrem sozialen Umfeld und ihrem Lebensstil".

Wegen ihrer Mängel wurde die Studie von Gissler in der Analyse der Johns Hopkins Universität als dürftig eingestuft. Mängel weist auch die Studie von Fergusson auf. Philip Ney (sein richtiger Name) ist ein christlicher anti-Abtreibungs-Fundamentalist und gehört zum Kreis des fragwürdigen Elliot Institute. Eher abstrus - siehe http://www.messengers2.com/

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@annemarie37

@Annemarie

Abstrus ist wohl eher, das du die Hopkins Universität, die** Hochburg der** Abtreibungslobyysten ,als** unabhängige Instanz deklarierst** .

Es ist alles eine Frage des Standpunktes ......Es ist nur natürlich das Ney... Christ ist ,wie die meisten anderen lebensrechtler auch , (Fergusson übrigens nicht er ist sogar ** Abtreibungsbefürworter** !)

Denn die Liebe zum nächsten zeichnet das Christum aus . Gerade weil sie auf dem Fundament der Wahrheit stehen lassen sie sich nicht wie der Rest der Welt einlullen...von Lügen und geschönter Sprache der schönen neuen Welt .

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@waldfrosch

Die Liebe zum Nächsten zeichnet das Christentum aus?

Blanker Hohn für all die Menschen die von den Christen ganz und gar nicht geliebt werden/wurden.

Andersgläubige, oder gar Nichtgläubige zum Beispiel, Homosexuelle, geschiedene Eheleute und all die Menschen deren Leben im Namen des Christentums genommen wurden...

Es gibt sehr viele gute Menschen unter den Christen, diese Menschen sind aber nicht wegen ihres Glaubens gut, sondern weil sie gut erzogen und sozialisiert worden sind.

Es gibt genauso viele gute und schlechte Menschen in jeder anderen Glaubens- (oder Nichtglaubens-) Gemeinschaft!

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@Kayahi

@Kayahi

.."bis der Ungeist das Mikrophon beherrscht....!"

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@Kayahi

@Kayahi

Ich wette, du hast in deinem ganzen Leben noch nie einen einzigen Christen kennengelernt , (ausser vielleicht dem Papier nach ), denn du plazierst hier dauernd sämtliche Vorurteile die über Christen in Europa kursieren . Langweilig !

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@waldfrosch

Ich habe sogar sehr viele Christen kennengelernt.

Und genau deshalb stimme ich den Vorurteilen eben nicht zu.

Ich zitiere mich mal selbst:

Es gibt sehr viele gute Menschen unter den Christen, diese Menschen sind aber nicht wegen ihres Glaubens gut, sondern weil sie gut erzogen und sozialisiert worden sind. Es gibt genauso viele gute und schlechte Menschen in jeder anderen Glaubens- (oder Nichtglaubens-) Gemeinschaft!<<

Alles Andere was ich über die aktuellen Probleme, sowie die Historie des Christentums geschreiben habe, sind Fakten die wohl kaum bestreitbar sind.

Diese machen aber meiner Meinung nach nicht den Christen an sich aus, denn ich kenne sehr viele Christen die allesamt um einiges liberaler und toleranter sind als ihr Kirchenoberhaupt.

Übrigens war ich selbst auf katholischen Schulen, im Kirchenchor, habe mich in kirchlichen Einrichtungen ehrenamtlich engagiert und ich war regelmäßig in der Kinderkirche. Ich habe also selbst eine christliche Prägung, ich bin bloß nicht getauft.

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@Kayahi
  • Das ist ein totaler Widerspruch !

  • Die Tatsache das du in der Klosterschule warst beweisst nicht das du Christen begegnet bist ,ich selbst arbeite in einem Haus voller Priester und die wenigsten sind Christen zu nennen .

  • Aber diese Diskussion hatten wir schon einmal ..und sie macht** keinen**** Sinn.**

Dein Unglaube ist dein Problem ,nicht meines

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Entschuldigung ,Korrektur : ** Dr.Philip Ney**

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da gibt es kein pro und kontra, jedes leben hat auch ein recht zu leben alles andere ist mord, wenn eine frau ungewollt schwanger wird sollte sie das kind auch austragen, wenn sie mit dem kind nicht klar kommt soll sie es für die adoption frei geben und anderen eltern helfen die keine kinder bekommen können

Huh - da treibt mich einiges auf die Palme.

Richtig: eigentlich gibt es kein pro und kontra. Weil nur die ungewollt schwangere Frau allein berechtigt ist, zu entscheiden, ob sie austrägt oder nicht.

Falsch:

  • Ein Embryo hat noch kein Recht auf Leben. Menschenrechte beginnen mit der Geburt.

  • Abtreibung ist nicht Mord. Gemäss Entscheid des Bundesgerichtshofes werden Handlungen erst ab dem Beginn der Geburt als Tötungsdelikte (Mord, Kindstötung) bewertet. Abtreibung ist also NICHT Mord.

  • Adoption ist da um elternlosen Kindern zu Eltern zu verhelfen, nicht um kinderlosen Paaren ein Kind zu verschaffen. Frauen sind keine Gratis-Leihmütter.

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...sagt ein Mann...meiner Meinung nach sollte sich das männliche Geschlecht mal ganz aus dieser Diskussion zurückziehen, da es euch höchstens indirekt betrifft!!!

....mal ganz abgesehen davon ist eine Adoption nicht so unproblematisch, wie du es grade darstellst. ich speche da aus Erfahrung, da ich selbst adoptiert bin...

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Da gehts wieder mal los mit extremen Kommentaren. Die Frage ist auch falsch gestellt.

Argumente "pro Abtreibung"? Niemand findet Abtreibung eine super Idee. Aber es geht um Grundrechte der Frau: ihr Leben, ihre Gesundheit, ihr Recht auf Selbstbestimmung, ihre Gewissensfreiheit, ihr Recht frei zu entscheiden ob und wann sie bereit ist, die grosse Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen. All das ist nur gewährleistet, wenn Frauen Zugang haben zum legalen, fachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbruch.

Die Frage müsste also lauten: "pro und kontra straffreien Schwangerschaftsabbruch" oder pro und kontra das Recht auf einen freien Entscheid.

Das Verbot des Schwangerschaftsabbruchs führt zu illegalen, gefährlichen Abtreibungen mit manchmal grauenhaften Folgen bis zu Todesfällen. Das Verbot verletzt die Grundrechte der Frau (MERKE: ein Embryo hat noch keine Grundrechte, Menschenrechte beginnen mit der Geburt). Es ist nichts anderes als Bevormundung, Unterdrückung, Gebärzwang und Leibeigenschaft.

@Annemarie

  • So einfach wie du es darstellst ist es nicht !

  • Es ist nicht einzusehen warum ein Embryo kein Recht auf leben haben soll.

  • Menschenrechte die den Tod anderer Menschen kosten sind fragwürdige Menschen Rechte .

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@waldfrosch

Es mag tatsächlich für viele nicht einzusehen sein, dass ein Embryo noch kein Mensch ist und daher keine Rechte hat, es ist aber ganz einfach Fakt.

Es mag auch für einige schwer zu verstehen sein, dass geborenes Leben, das denkt und fühlt (die schwangere Frau) Vorrang hat gegenüber einem grade erst beginnenden Leben, ohne jegliches Bewusstsein, es ist aber ganz einfach Fakt.

Es ist schwer nachzuvollziehen, dass nicht jeder die gleiche Meinung hat und dass man deshalb oft Kompromisse schließen und tolerant sein muss, es ist aber ganz einfach Fakt.

So "einfach" ist das

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Deine Kommentare sind in der Tat sehr extrem !

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@waldfrosch

Ob ein Embryo bereits menschliches Leben ist oder nicht, das ist interpretationssache und wird durch die Weltanschauung bestimmt. Deshalb kann man pauschal auch nicht Argumente pro und contra Entscheidungsfreiheit in Sachen Abtreibung aufführen. Ein Christ wie Waldfrosch wird es in jedem Fall anders sehen als z.B. ein Atheist. Es gibt hier kein Falsch und Richtig.

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