Pro Contra Freier wille?

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4 Antworten

Pro "freier Wille" ist Jean Paul Sartre: Der Mensch ist zur Freiheit verdammt.

Allerdings, sowohl die Position Schopenhauers wie die Sartres ist eng mit ihrer sehr speziellen Philosophie verbunden, bei Sartre streng materialistisch, bei Schopenhauer indisch esoterisch angehaucht. Es ist auch falsch, Schopenhauers Urkraft WILLE mit unserem menschlichen Willen zu verwechseln und erst recht als triebgesteuert aufzufassen. Das sind meiner Meinung nach bereits starke Fehldeutungen. Schopenhauers Deutung von "freiem Willen" richtet sich vor allem gegen seinen Kontrahenten und Oberidealisten Georg Wilhelm Friedrich Hegel und dessen Auffassung des Menschen als vor allem geistigem Wesen im Anteil am Weltgeist.

Beim Thema "freier Wille" stellt sich immer die Frage, wie Freiheit aufgefasst wird, d.h. welche Metaphysik dahinter steht. Wird der Mensch zumindest als Zwitter, sprich Teil der Natur und Teil einer geistigen Welt oder gar als in der Natur gefangender Geist (gnostische Auffassungen) aufgefasst oder nur als Teil der Natur (Materialismus) mit kultureller Entwicklung. Daraus ergeben sich gewaltige Unterschiede. Weder für Epikur noch für Sartre gibt es eine vollkommene Freiheit sondern immer nur eine relative Freiheit innerhalb der natürlichen Einbindung.

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Freier Wille - Sicher Stille - Eigen/Seeles/Spraches Stimme

Befreiter Wille - Gesicht der Stille - Die Sicht/die Macht des Stilles Flieders Flügelsstimme

Flügel Wille - Krug der Stille - Seele/Selbst/des Feuers Spraches Stilles Stimme freies Wille

Der Freie Wille setzt sich meiner Vorstellung nach zusammen aus der Logik (Verstand) und der Kreativität (Vernunft). Jedoch hat das "Verzeih" keinen "freien Platz in einem vollen Kopf", das Herz sollte der Vernunft und dem Verstand obliegen, nur so lässt sich der Freie Wille zu etwas "besserem wachsen".

Der Freie Wille - die Befreiung des Wille - und letzendlich die "Beflügelung" des eigenen Wille

Ich sehe den "Freien Wille" als die Sicherheit "einer Würde eines Menschen" jedoch sei der "Beflügelte Wille" sogleich die Freiheit "einer Würde eines Menschen". Hier kommt ein kleine Widerspruch auf, Freiheit oder Sicherheit?

Die Würde eines Menschen sei unantastbar, jedoch sei die "Stimme eines Herzens" die Unantastbarkeit selbst? Man darf einen Menschen also weder in die Freiheit noch in die Sicherheit "zwingend führen", denn so wäre die Würde eines Menschen wohl "angegriffen". Ein Mensch sollte den Willen "frei wie sicher" selbst gestalten, ob dieser Mensch nun in Freiheit oder in Sicherheit leben möchte, denn ich glaube beides lässt sich nicht als "etwas Absolutes vereinen".

Sagen wir die Freiheit ist Rot und die Sicherheit ist Blau, wer will sich da schon mit einer dieser Farben "auf Ewig trauen", wenn man Farben doch "praktisch" vermischen kann? Die Freiheit ist der Schlüssel, die Sicherheit das Tor, der "eigene Wille" formt den Schlüssel um jenes Tor wie eine Haustür zu öffnen widergleich ein Fenster zu verschließen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, ohne den "freien Wille" wäre sowas wie Evolution nur kaum vorstellbar. Ohne ein Positiv steht alles Negativ fest wie ein Fixpunkt und genauso umgekehrt.

Der Freie Wille kann also meiner Meinung nach weder Gut noch Schlecht sein, denn ohne Wille keine Freihheit und ohne Freiheit auch keine Sicherheit"en".

Einen lieben Gruß und ich hoffe ich konnte dir mit meinem Geschwafel zumindest ein paar hilfreiche Denkansätze liefern, andernfalls hoffe ich man kann das ganze Geschriebene einfach "überlesen", den freien Willen selbst eine Meinung zu wählen obliegt wohl einem jeden Leser, daher bitte ich um etwas Nachsicht und entschuldige mich für das "Elendsleid meiner Schwafelei". ;PPP


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Hallo. Das mit Schopenhauer ist schonmal total richtig :). An deiner Stelle würde ich aber nicht Kant, sondern Hobbes oder einen anderen Anhänger des Kompatibilismus (Frankfurt,Bieri, etc.) für die Pro-Seite nehmen. Eine Person handelt so, wie sie es will und könnte, wenn sie es wollte auch anders handeln. 

Hoffe ich konnte helfen,

LG

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Da wir alle wisserntlich oder unwissentlich in unser Weltbild eingesperrt sind, haben wir keinen "freien Willen".

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