Pro und Contra für/gegen die Existenz Gottes?

18 Antworten

Immer wieder lustig!

Schon I. Kant hat aus Gründen des Verstandes argumentativ bewiesen, dass ein (ethischer) Gott nicht existent ist, dass aber der Mensch ihn aus Gründen der Vernunft a priori (= beweislos von Vorneherein) annehmen muss! Das Ziel des Verstandes ist die Gewissheit. Auf diese Weise entwickelte er seinen so genannten kategorischen Imperativ.

Gott, etwas Göttliches, ist folglich nur emotional argumentativ beweisbar. Das Ziel des Gefühls ist die Geborgenheit. Daraufhin zielen die Religionen mit der Verkündung der umfassenden Menschenliebe! Verstandsmäßige Gewissheit, die es aufgrund des ewigen Veränderns und deshalb Nicht-Erreichens der Wahrheit nicht geben kann, führt sogar höchst rationale Menschen mit größtem Wissen zu ihrem eigenen Erstaunen zum Glauben an einen Gott ... auch wenn dieser "nur" der "Ablaufplan des Universums" sei, eben dann weniger ethisch als mehr physikalisch.

Wenn man überlegt was der Ursprung des Glauben an Gott ist, also dass es damals z.B. als eine Erklärung für Ereignisse gesehen wurde, da einfach die Bildung noch nicht so weit war (Wenn es gewittert hat war war Gott wütend), ist die Vorstellung, dass es einen Gott geben sollte für mich extrem unrealistisch.

Der Mensch erschuf (erschafft) Gott nach seinem Bild

Jeder nach seiner geistigen Vorstellung, religiösen Prägung oder aus innerer Vorstellung und Erfahrung als: > persönliches Wesen - höhere Macht - die Natur - das Universum - die Stille - die Leere - das Licht - die Liebe - das allumfassende Nichts - reine Energie - .... und vieles mehr.

Dazu benötigt man nicht viel, denn es ist einwandfrei belegt, dass Götter nicht existieren.

Götter sind IMMER Erfindungen von Menschen. Zu jeder Gottheit gibt es Menschen, die diese konzipiert haben. Es sind PRODUKTE von Religionen. Außerhalb von Religionen findet sich nichts über Götter.

Götter sind keine Wesen, sondern KONZEPTE, bestehend aus Regeln, Weltbild, Moral etc.

Ob es dagegen (ein) Wesen gibt, das als Auslöser des Urknalls oder anderer mächtiger Dinge verantwortlich zu zeichnen ist, dass kann niemand sagen. Es ist sehr unwahrscheinlich und es gibt darauf keine Hinweise. Solch ein Wesen wäre allerdings kein Gott, sondern etwas bis heute nicht definiertes.

Es ist unmöglich, einen Gott zu widerlegen oder zu beweisen.

Was einwandfrei belegt?

Solch ein Wesen wäre allerdings kein Gott, sondern etwas bis heute nicht definiertes.

Wieso wäre es kein Gott? wär' doch deistisch

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Ein Pro gibt es zur allgemeinen Abwechslung nur in den Schulen und Kirchen. folgendes Contra, schon einst vom antiken Griechen namens Kelsos ins "Feld" geführt, sei erneut angemerkt: "Die Natur braucht keinen Werkmeister, sie genügt sich selbst."

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

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