Pferdetransport 800 km wie am besten?

8 Antworten

Hallo, das ist ja jetzt schon 6 Jahre her, ich habe das gleiche Problem und bin immer noch unsicher...wie war es denn jetzt für euch am besten, wie habt ihr das pferd transportiert?

hoi,

fliegen.

hapag machts möglich. und es gibt noch einige andere cargo-unternehmen, die wirklich gut sind.

fürs pferd wärs der wenigste stress und soweit ich weiss, könntest du bei einem inlandsflug sogar selbst beim pferd bleiben.

oder per bahn... auch da kann man beim pferd bleiben.

lg, pony

Plane eine Übernachtung ein. Du kannst mit Hänger ja nur maximal 100kmh fahren. Das heißt, du bist 12 Std. unterwegs. Da mußt du eine Übernachtung machen. Dem Pferd macht das doch Nichts aus.Oder kennt es das Verladen nicht?

Das ist schon eine ganz schön weite Strecke. Vor allem mit Anhänger.

Wenn sich das einrichten lässt, plant eine Übernachtung ein. So 400 bis 500 km sind für Pferde in der Regel kein Problem am Stück.

Als ich mein erstes Pferd damals aus Holstein abgeholt hatte (Jährling), ist es auch sofort knapp 450 km mitgefahren ohne Probleme. Mit meinem anderen Pferd bin ich auch schon 500km am Stück gefahren zum Trainingsurlaub. Beide haben es sehr gut überstanden.

Probleme können sich meiner Ansicht nach nur ergeben, wenn das Pferd ein Problem hat, auf dem Anhänger zu pinkeln. Das kann sehr unangenehm werden für alle Beteiligten. Kennt man ja von sich selbst, wenn man dringend muss und grad nicht kann, dann fängt man an unruhig zu werden und hin und her zu tippeln....deswegen ein Stop auf der Mitte wo sich dann alle ordentlich die Füße vertreten können ist sicherlich eine gute Idee.

Für die Fahrt ordentlich Heu in den Anhänger packen und Späne-falls das Pferd doch pinkeln sollte- damits dann nicht unter den Bauch spritzt, das finden viele sehr unangenehm. Und vielleicht so jede 1 bis 1,5 Stunden mal nen kleinen Halt einlegen und gucken ob alles ok ist, ggf was zu trinken anbieten, wobei ich noch keinen erlebt hab, der so wirklich was getrunken hat während der Fahrt.

Eine Bekannte von mir hat ihren alten Wallach immer auf nem Rastplatz abgeladen zum Pinkeln, davon würde ich aber dringend abraten. Wenn das Pferd dann nicht mehr auf den Anhänger möchte, hat keiner was davon.

An deiner Stelle würde ich auch eine Übernachtung mit einplanen. Sicherlich bedeutet das auch Stress, aber eine Strecke von 800 km fährt man nicht mal eben mit Gespann in 6 Stunden.

Ich würde eine Übernachtung mit einplanen nach circa 500 km. Wenn euch auf dem Weg ein langer Stau in die Quere kommt wird es schnell unangenehm und dauer noch viel länger. Dann findet man nicht mal eben einen Platz fürs Pferd in der Nacht. Das Pferd steht ja schließlich hinten die ganze Zeit auf dem Hänger, kann sich nicht hinlegen oder sowas.

Habe meine Stute auch aus dem Norden geholt. Bei mir waren es aber "NUR" 450 Km fahrt. Die haben wir an einem Tag wohl geschafft und hatten zum GLück kein Stau. Haben trotzdem zwischendruch 2 Pausen gemacht um nach dem Rechten zu schauen und Wasser anzubieten (es waren an diesem Tag gute 28 Grad im Schatten).

Falls ihr dennoch mit Pferd den ganzen Weg an einem Tag fahren wollt, dann fahrt bitte einen Tag vorher hin und übernachtet dort. So könnt ihr direkt morgens ganz Früh mit dem Pferd aufbrechen in die neue Heimat.

die belastung für den fahrer ist auch nicht zu unterschätzen. für eine solche strecke sollten sich unbedingt zwei fahrer abwechseln.

ein berufsfahrer darf maximal neun stunden am tag - und der ist dran gewöhnt.

im gedanken ans pferd lässt man schnell die grenzen der eigenen belastungsfähigkeit ausser acht...

horrorbilder von unfällen mit pferdetransporten gibts genug - meist von falschem ehrgeiz des autofahrers verursacht... stundenlange autobahnfahrt mit anhänger ist echt heavy... und dann noch mit pferd hinten drin... puuuh...

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