Pferd reisst sich los - Finger gebrochen

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Hatte das Problem bei meinem fast 4 jährigen Wallach auch! Ich kann ihn momentan (seit ein paar Monaten) nicht reiten oder viel bewegen weil der Reitplatz gefroren ist und gehe zur Zeit nur täglich mit ihm spazieren. Er hat deswegen natürlich starken Bewegungsdrang. Er probierte manchmal (wenn ich nicht aufpasste) weg zu rennen... :-( Dann habe ich angefangen mit Knotenhalfter zu führen, dass ich ihn besser halten kann wenn er laufen würde! Sobald ich gemerkt hatte, dass er laufen möchte, habe ich ihn sofort gezupft und schickte ihn ein paar Schritte rückwärts!! UND du musst darauf achten, dass du ihm nach vorne weg bestimmte Grenzen geben solltest. Wenn du merkst, dass er vor drängt musst du ihn sofort stoppen indem du mit dem Fürstrick vor ihm rasche Bewegungen machst oder das Seil vor ihm kreist! Seine Nase soll dich nicht viel überholen! (Du hast viel mehr Kontrolle und Zeit zu reagieren wenn er laufen möchte, wenn er etwas hinter dir läuft)! Bei mir half das eig. Sehr gut! Viel Glück!:-)

Hast du keinen Offen bzw. Aktivstall in deiner nähe? Ich denke das würde sich ganz schnell von alleine erledigen, wenn das Pferd glücklich und zufrieden ist. Wir haben 8 Pferd im Alter von 2 - 24 Jahre. Die sind immer ausgeglichen, selbst wenn sie lange stehen. Meine Freundin konnte Krankheitsbedingt länger nicht reiten, als sie dann wieder angefangen hat. Hätte man denken können das dass Pferd jeden Tag gearbeitet worden wäre. Weil die Pferde sich 24 Stunden am Tag so bewegen können wie sie wollen.

Bodenarbeit am Rope wäre eine Idee :) Hier lernt das Pferd sich auf dich zu konzentrieren und man kann auch viele Elemente mit hinein nehmen, ich kenne viele Pferde, denen macht Bodenarbeit richtig spaß! Am langen Rope (8m) kannst du ihn auch traben und kurz galoppieren lassen. Stangenarbeit, Hütchen, etc, da kann man alles einbauen :) Hier würde er auch lernen vor dir zu weichen wenn du es möchtet und dich nicht zu überholen. Hast du auch die Möglichkeit ihn mal laufen zu lassen wenn die Halle leer ist? Wirkt bei manchen Pferden wunder ;)

Sollte er "seine Tage" haben würde ich vllt wirklich eine Führkette mitnehmen. Schnalle sie korrekt ein und achte darauf, dass die Kette nicht zu weit unten sitzt damit du ihm nicht noch das Nasenbein brichst. Trotzdem würde ich noch ganz normal einen Strick ans Halfter machen und ihn damit führen. Somit hast du eine weiche und eine härtere Möglichkeit einzugreifen. Ist er brav führst du nur am strick, spielt er sich auf nimmst du die Führkette kürzer. Ist er wieder brav lässt du sie durchhängen und nimmst den Strick. So mache ich es oft bei Hengsten oder anderen aufmüpfigen Pferden oder auch bei Hunden. Die Pferde merken schnell dass es gesünder ist wenn sie auf die weiche Einwirkung hören, dann brauchst du die harte nicht mehr.

Hast du vllt jmd der ihn reiten kann? Das wäre natürlich super für ihn :)

Pferd treiben beibringen?

Hallo,

Ich reite gerade einen Traber ein, mir steht allerdings nur eine Koppel zur Verfügung auf der ich reite. Er ist ein 8 jähriger Wallach, welcher seine Karriere nun beendet hat. Ich mach Bodenarbeit und reite ihn auch, er reagiert weder auf Stimme, Schenkel oder Gerte. Deswegen muss beim reiten immer einer von unten mit der Gerte antreiben oder führen. Wenn ich versuche beim reiten ohne Hilfe zu treiben, dann läuft er garnicht oder nur sehr langsam und bleibt oft stehen. Ganz schwierig bei ihm ist das anreiten. An sich ist er ein extrems entspanntes und eher ein lahmes Pferd. Außerdem ist er auch nicht so wirklich motiviert.

  • Also die Frage, wie bringe ich ihm bei, dass er beim treiben vorwärts laufen soll?

  • Wie bekomme ich es hin, dass er feinfühliger und sensibler auf Gerte reagiert?

DANKE

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Wie reite ich mein Pferd am besten ein?

Hallo erstmal :)
Also, ich bin 12 Jahre alt und 1.50m groß, und stehe nun vor der Aufgabe meinen 4-Jährigen Wallach einzureiten und auszubilden. Ich habe noch meine Ponystute und er ist ihr Fohlen gewesen. Ich reite schon seit ich denken kann, auch wenn ich keine Turniere reite... Er soll ein Freizeitpferd werden und muss eben keine schweren Dressurübungen machen, trotzdem sollte er eine gute Grundausbildung bekommen. Ich reite recht gut und habe eine sanfte Hand, kann mich aber auch durchsetzen, wenn es darauf ankommt. Aber nun zu meinen eigentlichen Fragen: Welche Aufgaben muss ich erledigen, bevor ich ihn anreiten kann? Was muss ich bei der Ausbildung beachten? Da er Exemer ist, muss ich auf irgendwelche stellen achten, damit es ihn nicht stört? Meine Mutter hilft mir, aber eben nicht so wie andere Leute es getan hätten, sie hilft mir, lässt mich bei der Entscheidung des Trainigs aber allein, weil ich das Pferd besser kenne. Also, kann mir einer Tipps geben?
ggggglg Milozo

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Ich und mein Pferd passen einfach nicht zusammen?

Hallo, wie die Überschrift schon sagt passt es bei mir und meinem Pferd einfach überhaupt nicht. Ich beginne mal am anfang: Ich bin 17 und meine Mutter (die auch reitet) und ich beschlossen nach langer überlegung ein Pferd zu kaufen. Wir sahen uns ca. 20 Pferde an, 2 davon hätten wir fast gekauft, bei denen waren wir uns beide einig, dass es echte Traumpferde sind, leider stimmte bei beiden was mit der Gesundheit nicht und da ich Turniere gehe war das schon wichtig. Nach ca. 20 Pferden sahen wir uns unser jetziges Pferd an. Eine 8 j. Stute, eig. wollte ich einen Wallach, aber das war mir nicht so wichtig. Wir ritten sie einmal, sie war beim Umgang etwas reserviert aber brav. Das reiten war auch okay. Leider ritten wir vllt. 30 min (meine Mutter davon 5-10) am nächsten Tag sahen wir uns noch einen Wallach an, zu dem ich sofort einen super Draht hatte, leider war der Platz vereist und ich konnte nicht richtig reiten. Im auto meinte dann meine Mutter sie habe keine Lust mehr und ich sollte mich entscheiden. Das Problem war: Die Stute war OKAY und wenn ich warten würde bis ich den Wallach richtig Probereiten konnte (Frühling) wäre die Stute weg. Es war eine momententscheidung un ich bereue es, dass ich mich habe so unter Druck setzen lassen. Aber ich entschied mich noch im Auto für die Stute (ihr bracuht mir nicht zu sagen, dass sowas Zeit braucht, das weis ich und ich könnte mich selbst dafür bestrafen dass ich so dumm und unüberlegt handelte.) Jedenfalls kam sie schon 3 Tage später zu uns, kaufvertrag gemacht schon war sie unsere. Und jetzt 8 Monate später: Verstehen wir uns einfach überhaupt nicht. Sie ist zwar brav aber das wars auch schon. Ich finde einfach keinen Draht zu ihr und verliere total den Spaß, weil ich weis wie es ist wen man ein Pferd wirklich liebt und es einen auch. Und das ist bei uns einfach nicht so. Ich habe kein Vertrauen zu ihr und sie nicht zu mir, sie ist so abweisend. Ich hae viel versucht Bodenarbeit, Spazieren, Horsemanship etc. aber die Chemie stimmt einfach nicht und das wird sie wohl nie. Ich muss sogar manchmal wirklich weinen, weil ich so "abgewiesen" werde und wir uns einfach nicht verstehen. Da ich sie nicht wirklich mag (ich würde sie natürlich nie schlagen oder so, aber ich kann mich einfach nicht auf sie einlassen) merkt sie natürlich auch und es ist sicherlich nicht schön für sie. Ich will, dass sie jemanden bekommt der sie wirklich liebt, aber das bin nicht ich... Meine Mutter versteht das dummerweise nicht und wird dann immer nur wütend. Ich bin eben keiner der sein Pferd nur als Sportgerät sieht und genau DESHALB will ich sie nicht, ich möchte mit meinem Pferd ein Team sein. das können meine Stute und ich aber nicht. Ich würde sie gern jemandem geben der sie lieben kann, aber ich möchte trotzdem ein Pferd mit dem ich mich wirklich verstehe. Soll ich sie also verkaufen? Oder sie behaleten? Ich möchte eben trotzdem ein Pferd aber MEIN Pferd. Habt ihr irgendeinen Rat für mich und sie? Eine Lösung?

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