Pferd abholen, 4 std- fahrt zu viel?

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9 Antworten

Also das meiste wurde hier ja schon gesagt. Mit dem Futter anbieten unterwegs musst Du schauen. Viele Pferde nehmen unterwegs kein Pferdefutter. Möhrchen gehen aber eigentlich immer und haben den Vorteil, dass es als Saftfutter zusätzliches Wasser ins Pferd bringt.

Alle ca. 2 h anhalten, kontrollieren, ob alles ok ist. Dabei Möhrchen anbieten, Wasser anbieten und dann geht's weiter. Ob Decke drauf oder nicht würde ich davon abhängig machen, wie das Pferd bisher gehalten wurde. Wenn es ein Robustpferd ist braucht es auch auf dem Hänger keine Decke. Die meisten Pferde schwitzen sowieso eher bei der Fahrt und müssen daher danach dann eingedeckt werden (Abschwitzdecke).

Wenn möglich Transportgamaschen anlegen oder wenigstens normale gepolsterte Stallgamaschen und Hufglocken. Möglichst welche, die die Durchblutung nicht behindern (Back on Track z.B. wenn Du solche hast oder ausleihen kannst).

Aber mach Dir keine Sorgen, 4 h Hänger ist für ein gesundes fittes Pferd überhaupt kein Problem. Ich wünsch Dir ne gute Fahrt und viel Spaß mit dem neuen Pferdchen!

Meine Kleine ist über 5h gefahren. Nach 2h haben wir Klopause gemacht, da war das ganze Heunetz schon weggemampft... Wasser wollte sie keins. Am Samstag hab ich für eine Freundin eine Stute abgeholt, auch über 4h, die wollte nichtmal was fressen. Na dann halt nicht, zwingen kann man sie nicht...

Wasser würd ich übrigens vielleicht in einer Pause anbieten (aus Erfahrung wird da aber so gut wie nie was genommen - vielleicht bissel geplantscht, aber getrunken hat noch keiner bei mir), aber nicht durchgehend drinlassen. Weil der Eimer eben umkippen könnte und dann unters Pferd kommt, und das wär mir zu viel Gefahrenpotential und eine Quelle für zukünftige Scheu vorm Hänger. Also nix. Hinten drin ist nur das Pferd und sein Heunetz, sonst nix. Nicht mal einen unbenutzten Strick lass ich drin.

Ich würde so gut es geht durchfahren (eben Klopause für die Menschen bzw Fahrerwechsel, aber ich hab hin und zurück am gleichen Tag durchgedrückt - wenn man den richtigen Mitfahrer hat und tratscht, vergeht die Zeit wie im Flug). AUF KEINEN FALL würde ich das Pferd rausholen. Erstens steht man ziemlich sicher auf einem Autobahnrastplatz und das wäre mir viiiiel zu gefährlich. Was, wenn dir das Hoppa abhaut? Kannst beim besten Vertrauensverhältnis nicht ausschließen, dass der Sattelschlepper, der grade neben dir reinbremst, nicht doch schrecklich genug ist... Und selbst wenn nicht, was machst denn, wenn du irgendwo in der Botanik stehst und das Pony geht nicht wieder rein, weil es beschlossen hat da drin ists öde? Also nein, wenns mal drin ist, dann bleibts drin bis an seinem Bestimmungsort. Da darf es sich dann die Beine vertreten, futtern, neue Bekanntschaften schließen. Aber vorher bleibts drin.

Übrigens: Ganz unabhängig vom Wetter, ich würde hinten die Klappe offen lassen, vorn die Fensterchen zu, und das Pferd nicht zudecken (und auch keine Gamaschen drauf, weil Hitzestau). Wenn man alles zumacht, steht drin die Luft und das Pferd schwitzt. Ists offen, kann die Hitze raus und frische Luft kommt rein, Pferd schwitzt nicht und kann atmen, und wenn vorn die Klappen zu sind dann ziehts auch nicht. Am Samstag hatte es zuerst Sonnenschein, dann ein Gewitter und 100km Regen vollgas, und dann Nebel+Wolken+Weltuntergangsstimmung. Hinten war offen, Gladdys war trocken und putzmunter als sie ausgestiegen ist.

janehorsefan 14.10.2013, 08:59

Sind nun schon fast da :) Werden hinten die klappe aufmachen, und ne Decke bekommt er eh nicht rauf. Er bekommt allerdings Hufglocken rauf, da er durch die Fehlstellung sich vorne ganz schnell die Eisen abtritt aus reiner paddeligkeit, oder FALLS er erschrecken sollte (Was denke ich mal ziemlich unwahrscheinlich ist).

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4std. Sind okay. Mache dir keine Angst durch die die zeit. Durchschnittlich sollte es halt nur unter 6std. Liegen ich habe meine pferde teilweise auch bis zu 3std. Abgeholt. Habe jetzt mitlerweile 7. lg (:

4 Stunden sind schon machbar. Pausen einlegen würde ich schon; immer wieder mal gucken was das Pferd da drinnen so macht und ob es ihm eh noch gut geht. Rauslassen in den Pausen würde ich es aber nicht! Wäre fatal wenn das wo an ner Autobahnraststation abhaut oder es dann stundenlang nichtmehr einsteigen will.

Fahrt halt nicht wie Irre, sondern ruhig. :-)

Dass man nicht ausladen soll, haben ja andere schon geschrieben.

Nur fürs Protokoll: in dem Hänger nicht auf die Zwischenwand verzichten! (Weil du schreibst dass es ein großer Hänger ist) Die braucht das Pferd fürs Gleichgewicht beim fahren.

4 stunden sind nicht so tragisch. du kannst kurze pausen an raststätten machen um kurz nach dem pferd zu schauen. auf keine fall ausladen! nur kurz reinschauen eventuell nach dem heu schauen. und die pausen so kurz wie möglich halten.

viele pferde sind ruhiger, wenn der hänger rollt und werden erst nervös wenn das auto steht.

nimm ein großes heunetz mit, dann ist das pferd beschäftigt. je nach wetter eine abschwitzdecke aufziehen oder den hänger ganz zu machen (wegen der zugluft.)

Die Strecke kann man durchfahren, wenn wir auf Turniere fahren dauert das öfters noch länger und die Pferde die Hänger fahren gewöhnt sind bleiben da auch ganz relaxt stehen.

Auf keinen Fall darfst du das Pferd irgendwo ausladen, da ist das Risiko zu hoch das etwas passiert.

Du kannst aber wenn dir unwohl ist mal einen kurzen Stopp einlegen und in den Hänger reinschauen ob alles okay ist ;)

janehorsefan 13.10.2013, 11:18

Ja das mit dem Ausladen habe ich mir schon gedacht ^^

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Viele Pferdde kommen aus dem Süden zu uns und stehen locker 20-30 Stunden auf dem Hänger. Das macht denen garnichrts. Regelmäsig Stopps und Wasser reichen und gut ist.

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