Ölheizung und Boiler Stromkosten?

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8 Antworten

Hallo

Der Verbrauch insgesamt ist abhängig von der Gesamtanlagenaufwandszahl.
Diese wiederum ist abhängig vom tatsächlichen Energiebedarf für Hzg u. WW.

Sauber und exakt lässt sich der Gesamtverbrauch einzelnen Wohneinheiten zuordnen, wenn jede WMZ für den Heizbetrieb besitzt.
Für WW reicht ein zentraler WMZ und pro WE ein W Zähler in der jeweiligen WW-Zuleitung, falls WW ebenfalls mit dem Öl-Wärmeerzeuger bereitet wird, was sicherlich aufgrund der hohen Stromkosten anzuraten ist.

v.G.

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Kommentar von realistir
21.11.2016, 14:14

dein Anraten bezüglich Stromkosten gilt immer nur für das Abzockerland Deutschland!

Die deutschen Stromnetzbetreiber kaufen etliche Mengen Strom wesentlich billiger ein als sie es in D erzeugen. Diese Einkaufsvorteile geben diese Stromnetzbetreiber aber nicht an das Volk ab, sondern verschenken viel an Großstromabnehmer der Industrie!

Ich lache immer über die Strompreise in D.
Dort wo ich wohne kostet der Strom nur 8 bis 9 Cent, anstatt wie in D über 26! Der Billigtarif für 8 Stunden pro Tag kostet hier nur 5-6 Cent.

Nun darfst du drüber nachdenken, welche organisierte Abzocke es wo gibt.

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Dazu kann man leider keine genauen Angaben machen und man muss bei der Anschaffung eines neuen Boilers mehrere Faktoren beachten.

Z.B. macht es einen großen Unterschied, ob man das heiße Wasser nur zum Duschen benötigt oder auch zum Baden.

Für ein Vollbad braucht man einen Boiler mit einem Fassungsvermögen von 80 bis 120 Liter aber wenn er nur 80 Liter groß ist, dann muss man ihn höher aufheizen und er verkalkt schneller.

Der nächst Punkt ist die Isolierung - je besser der Boiler isoliert ist um so geringer ist der Stromverbrauch.

Ganz blöd ist ein zu kleiner Boiler, der für ein Vollbad höher aufgeheizt werden muss, wenn der sich in einem ungeheizten Badezimmer befindet.

Manche Leute schalten ihren Boiler auch erst ein wenn sie heißes Wasser benötigen - aber dass dauert dann (je nach Fassungsvermögen und Leistung) 4 - 6 Stunden.

Die Nutzung hat also einen wesentlich höheren Einfluss auf den Stromverbrauch als das, was irgend ein Hersteller auf sein Typenschild schreibt.

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Heizung und Boiler verbrauchen fast keinen Strom. Der liegt bei ein paar Euronen. Das kannst du vernachlässigen. Wichtiger ist die Heizungspumpe. Da kannst du am Typenschild ablesen wieviel Watt die hat. Wenn du mir dann noch sagst wie lange am Tag die Pumpe läuft, sag ich dir, was du an Stromkosten einplanen musst :)

Allerdings, bei 250,- Euronen im Jahr lohnt sich der Enibau einer Energiesparpumpe. Die liegt bei ca. 200,- mit einbau. Dessen Verbrauch allerdings liegt bei ca. 3-4 Watt pro Stunde. Also kostet die Pumpe im jahr 114-152 €. Da hast du die Neuanschaffung nach 2 Jahren wieder raus.

lg

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benutze mal ein bissel Gehirn ;-)

Neuere angeblich verbrauchsärmere Geräte werden angeboten damit die gekauft werden! Das einzige aber fadenscheinige Argument von diesen typischen Verkäufern denen sowieso alles egal ist, hauptsache sie konnten was verkaufen ist immer nur das doofe Argument, das Gerät verbraucht weniger.

Ein anderes Gerät kann nicht nennenswert weniger verbrauchen und dann noch preiswert hergestellt sein! Das schließt sich aus! Man müsste nur genauer überlegen wie die Zusammenhänge sind, aber eigenes überlegen haben viele Leute sich abgewöhnt, die hören nur auf Werbetricks und Verkaufsmaschen.

Realistisch verbraucht ein angebliches neues sparsamere Gerät maximal 20 Prozent weniger Betriebskosten! Kostet aber bei Neuanschaffung 100 bis 150 Prozent!
Bis die angebliche Ersparnis sich amortisiert ist das neue Gerät bereits wieder so alt, dass genau die gleichen Verkäuferargumente wieder gelten können.

Betrogen werden nicht nur die Autokäufer. Kürzlich wurde bekannt, dass seit Generationen die Autokäufer über den tatsächlichen Spritverbrauch arg getäuscht wurden. Bis zu 40 Prozent mehr als die Fahrzeughersteller anpreisen verbrauchen ihre Fahrzeuge in echt.

Glaubst du, es wäre anderswo besser, würde weniger gelogen?
Die Heizungshersteller machen sich höchstens Gedanken, womit sie mehr verdienen können, denen sind die Betriebskosten egal, die müssen sie nicht zahlen.

Okay, ich habe eine Fussbodenheizung und mir jahrelang keine Gedanken über Betriebskosten gemacht. Bis im Dez. 2008 die Steuerung von Viessmann kaputt ging. Bekam das zwar selbst repariert, bemerkte in den zwei Tagen bis Reparatur erledigt war, was für ein sinngemäßer Murks da verkauft wird.

Seit dem gibt es eine Regelung die die Räume auf 21 Grad bringt, egal wie kalt es draußen ist. Und nicht nur der Brenner hat wesentlich weniger Schaltzyklen, auch die Pumpe läuft nur noch den halben Tag.

Die Isolierung vom Boiler wurde verbessert, das spart echte Aufheizkosten.
Außerdem habe ich hier noch Tarifstrom, kann also Boiler in preiswerteren Zeiten aufheizen lassen. Habe da eine Ausnahme gemacht, weil der alte Boiler einer war, der den Heizstab direkt im Wasser hatte und dort alle 2-3 Jahre entkalkt werden musste.

Jetziger Boiler hat eine Kammer in der der Heizstab sitzt und dieser erhitzt nicht mehr direkt das Wasser sondern indirekt. Heizstab kann also ausgetauscht werden, ohne alles Wasser ablassen zu müssen.

Selbst als der Viessmann-Brenner Bj 1988 kaputt ging, kaufte ich einen genau gleichen gebrauchten. Baute aus den zweien einen funktionierenden Brenner und habe wieder seit 3 Jahren Ruhe.

Andere Brenner verbrauchen ähnlich viel Strom, egal ob Gelb- oder Blaubrenner. Wenn möglich solltest du dir angebliche sparsamere Geräte nicht aufschwatzen lassen. Die Anschaffungskosten sind mindestens 6 mal so hoch wie die angebliche Ersparnis. Alles was angeblich über 15 bis 20 Prozent sparsamer wäre, ist pauschal gelogen.

Ferner, eine neue Pumpe die vor 3 Jahren rund 200 Euro gekostet hat, kostet jetzt mindestens 260 Euro. Verdienst du in 3 Jahren soviel mehr, wie alles was man so braucht teuerer wurde?


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Also die ganze Heizung KANN nicht mehr komplett von 1960 sein, da sie wegen geänderter Emmisionswerte schon längst hätte ausgetauscht werden müssen.

Ein besonders großer Stromverbraucher einer Öl Zentralheizung ist die Umlaufpumpe, welche das Wasser durch die Heizkörper pumpt. Wenn diese Pumpe noch alt ist (vor 1990!) würde ich die austauschen lassen.

Ansonsten: Es gibt günstige Stromverbrauchsmessgeräte, die man einfach zwischen Verbraucher und Steckdose stecken kann. Hier kann man nach einem Jahr genau ablesen, was Sache ist.

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Das kann man nur vor Ort ermitteln. Das Isoliermaterial des Speichers ermüdet mit der Zeit, so dass mehr Energie verbraucht wird.

Wofür wird denn elektrische Energie verbraucht? Nur für die Pumpe? Dann ist unwahrscheinlich, dass diese noch aus den 60ern stammt.

Gib einem Fachmann die Chance, Dir sein Wissen über die Anlage zu vermitteln! Musst ihm ja nicht gleich eine neue abzukaufen.

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Niemand kann dir einen (ungefähren) Wert geben. Der hängt vom Modell der Heizungsanlage, der Kapazität, von der Größe der Wohnungen/des Hauses und von eurem Heizverhalten ab.

Wenn ihr noch eine Bedienungsanleitung der Heizungsanlage habt, schaut mal nach, ob dort der Energieverbrauch angegeben ist.

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Da würde ich einen Zwischenzähler einbauen lassen. Dann habt Ihr genau Werte. Bei der Einschätzung Deiner Situation gibt es so viele Unbekannte, dass eine Berechnung nicht möglich oder sinnvoll ist.

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