Norwegisches Fjordpferd?

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5 Antworten

Fjordpferde überzeugen mit ihrem ruhigen und gelassenen Wesen, das ebenso Stärke wie Ausgeglichenheit zum Ausdruck bringt, zumal ihre Mimik stets interessiert und aufmerksam wirkt. Neben dem für Reiter besonders vorteilhaften hohen Maß an Umgänglichkeit zeigen sich Fjordpferde äußerst leistungsbereit und ausdauernd, stets unkompliziert im Umgang und verlässlich im Temperament, aber zugleich auch energisch und mutig in Geländesituationen. Mit einer Widerristhöhe von 135 bis 150 Zentimetern verfügen Fjordpferde über ein für Ponys typisches Stockmaß, während ihr Gewicht bei etwa 375 Kilogramm liegt. Sie neigen zu typischen Ponykrankheiten, wie Hufrehe, Mauke und Sommerekzem. Werden sie richtig gehalten, artgerecht gefüttert und regelmäßig dem Hufschmied und Tierarzt vorgestellt, erweisen sie sich aber als gesunde Begleiter.

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Fjordis sind eine Robustrasse, sprich die kommen mit in der Ferne vorbeilaufenden Kalorien aus. Somit sind sie - bei nicht entsprechend angepasster Fütterung - eben schneller von Stoffwechselproblemen wie EMS, Cushing, Hufrehe betroffen als weniger leichtfuttrige Rassen.

Alles andere ist wie du schon sagst sehr individuell.

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Norweger sind sehr robuste Ponys, Sie sind Genügsam und freundlich....diemeisten jedenfalls :). sie sind zwar als Zugpferde (Ponys) gezüchtet worden sind aber beim reiten auch schöne Partner...springen E oder A kann der ein oder andere Norweger auch absolvieren.....genauso wie in Dressur..Mein Norweger hatte zumindest in Dressur und Springen E-A....

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Hallo du! Eine Freundin von mir die sich gut mit Pferden auskennt sagt das Norweger wirklich sehr robust sind, selten krank werden und sich selten erschrecken. Sie können etwas stur sein und du musst aufpassen das sie nicht zu dick werden. Aber sie sagt das beste Pferd wenn man das erste kauft. Viele Grüße Julia

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Sind gezüchtet, um Bote zu ziehen, nicht als Reitpferd. Daher nicht ganz so für jeden Reitsport geeignet wie z.B. die meisten Warmblut rassen.

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Dahika 24.03.2016, 17:01

Na ja... Sie sind nicht für den Turniersport gezüchtet, aber ob sie ein gutes Reitpferd sind, entscheidet der Reiter. In Süddeutschland gibt es einen Norweger, der Grund Prix geht, wenn auch zugegeben nicht auf Turnieren. Aber er geht Lektionen vermutlich reeller als die modernen Strampler mit absoluter Aufrichtung und festem Rücken. Norweger sind tolle Freizeitpferde. Wie alle leichtfuttrigen Pferde sind sie reheanfällig.

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Urlewas 24.03.2016, 17:13
@Dahika

Klar, wie oben die Fragestellerin schon feststellt : jedes ist anders.

Ich meine halt, wenn es um rassespezifische Dinge geht, dass ein Norweger im Normalfall nicht unbedingt ein Springpfeed ist. Und ich kenne Leute, die meinen, mit ihrem Norweger unbedingt M Dressur reiten zu müssen, und das arme Tier will sich nicht beizäumen lassen. Mir blutet das Herz - weil ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass dies arme Tier einfach Probleme hat, weil es dafür eben nicht gebaut ist. 

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Dahika 24.03.2016, 18:38
@Urlewas

Noch mal Unsinn.  Natürlich kann man einen Norweger nicht beizäumen wie ein gutes Warmblutpferd mit leichtem Genick. Aber natürlich kann man sie beizäumen, es sieht dann halt nur anders aus als der Standard vorsieht.

Was du hier vertrittst, ist leider die Haltung: "Das Pferd ist für die Dressur da. "  Und ich sage, dass die Dressur für das Pferd da ist.

Natürlich kann ein gesunder Norweger M-Dressur gehen, warum denn nicht. Wenn der Reiter es kann. Dass es etwas anders aussieht als bei Totilas, dem armen Kerl, sei dahingestellt. Wenn jemand einen Norweger mit Gewalt beizäumt, ist ein schlechter Reiter, es ist aber keine Aussage über das Pferd.

Ich war einmal auf einem Branderup Kurs. Eine Reiterin erschien mit einem sonderbaren Pony. Ich würde sagen: Norweger-Shettymix mit einem Schuss Kaltblut und einer Vollbluturoma. Schwerer Kopf, dicker Rumpf, dünne Beinchen, ca 1.35 groß.  Die Schönheit drückte das Pferd wirklich nicht, und jeder, der das Bild des Warmbluts als einziges Dressurpferd im Kopf hat, hätte "Dosenfutter" gemurmelt.
Dann fragte Branderup die Reiterin, was sie üben wolle. Und sie sagte: "Die Traversale bei der Passage macht mir noch Kopfzerbrechen."
Sie ritt das Pferdchen dann vor und ich bin fast umgefallen vor Staunen. Das sah besser als als ein Herr Gal oder eine Frau Werth je hingekriegt haben. Man musste allerdings Augen haben, um zu sehen.

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Urlewas 25.03.2016, 11:59
@Dahika

Hallo Dahika, Prinzipiell sind wir ja völlig einer Meinung - vielen Dank für deine Ausführungen!

 Ich kann allerdings erst recht nicht begreifen, warum du mich so aggressiv angehst, und hoffe sehr, dass Du Deinen Pferden nicht mit so viel Argwohm begegnest wie Deinen Mitmenschen.

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