Nikon F-401 als Einstieg ok?

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Hallo

nein eine F401 zu benutzen wenn man später eine D5100 kaufen will ist keine gute Idee. Wenn man einmal einen guten Reflexsucher schätzen gelernt hat und weiss welchen Spass das manuele focusiern bei der Bildgestaltung erzeugt und dann eine kastrierte Einsteiger DSLR hat mit dem trögen Autofocus..... also landet man Zwangsweise bei einer 300D (wo man auch die Optiken der F401 verwenden kann) weil man da wenigstens einen ordentlichen Spiegelsucher hat und der Autofocus fast intuitiv arbeitet. Ok die D7000 ist ein brauchbarer Kompromiss und zZ günstig zu kaufen

Analogfilm ist auch keine gute Idee wenn man Pech hat kommt man auf den Geschmack oder wird gar Abhängig/Drogensüchtig wie die Lomoisten oder andere Digitalverweiger. Das sind Leute die sitzen zum Teil minutenlang dran um ein einziges optimales Bild in den Kasten zu bekommen weil man Analogfilm schwer nacharbeiten kann. Und die brauchen dann oft Wochen oder Monate um eine 36er Filmrolle voll zu bekommen. Bei DSLR Usern ist es so die brauchen zum fotografieren nur wenige Sekunden haben dann 100 Bilder des selben Motivs im Kasten. Dann kommen die Heim und sitzen stundenlang am Rechner das "Beste" aus den 100 Bildern rauszusuchen und dann sitzen die nochmal stundenlang dran die Fehler die bei der Aufnahmen gemacht wurden auszubügeln oder das Bild noch zu verbesseren. Klar früher sass man auch tagelang im Fotolabor. Ganz übel und fies ist die Verwendung von Diafilm wo man dann mit einem guten Projektor der 1000€ Preisklasse problemlos die Digtalbilder aus einem 100000€ 4K Beamer schlägt ganz zu schweigen von Mittelformatdias.

Du meinst also der Sucher der F401 ist viel besser als der der D5100?

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@felweb

Hallo

einfach die F401 in einen Laden schleppen wo man eine D5100 begrabschen kann und dann kann man ja vor Ort nachsehen. Die Nikon D3X00/5X00 haben inzwischen so "mikrige" Sucher wie vor wenigen Jahren eine Olympus E400/500 (Die dafür auch heftig von Canikonanern kritsiert wurden).

Die F401 war eine Einsteigerkamera und hat für 90er Jahre Nikons einen eher mittelmässigen Sucher. Da die F401 im Prinzip nur für AF Optiken ausgelegt wurde hat Nikon eine Typ B Einstellscheibe, optimiert für dunkle Kit Zooms verbaut (Kitoptik war das 35-70 AF-D) und bei der F401 konnte man die Mattscheibe nicht wechseln. Nikon hat sich damit an Minolta Dynax/Canon EOS Käuferschichten orientiert und die F401 hat sich am Anfang schwer getan als "echte" Nikon anerkannt zu werden. Mit der B Mattscheibe fehlt leider der "Schärfesprung" und im Sucher der F401 gibt es fast keine Anzeigen Ich selbst hatte wenig bis nichts mit der F401 zu tun im Fotoclub gabs einige Einsteiger die mit einer F401 auf Exkursionen mitgingen und man hat damals oft die Autofcussysteme verglichen (Canon gegen Minolta gegen Nikon gegen Pentax,, die anderen Hersteller hatten damals nur manual Focus). Die F401 hatte damals senstionellerweise 2 CCD Sensor Zeilen und war damit mal kurz mal die schnellste AF Kamera am Markt. Der Fortschritt im Autofocus von der F401 zur D5100 ist schon gewaltig. Das was eine D5100 im AF Bereich mit den "richtigen" Optiken kann war vor 10 Jahren noch Profikaliber.

Also geh doch mal zu einem Dogeriemarkt (DM Müller, Rossmann,) und frag dort nach überlagerten Kleinbildfilm (Hier beim Rossmann ums Eck für 1€) oder spendier die 2€ aufwärts für einen 200/24. Dazu 4 Stück AA Batterien zu 1€. Danach Batterie und Film in die Kamera laden, Betriebsanleitung durchlesen und mitnehmen und dann auf Fotopirsch

losknippsen. Film zurück zum Drogeriemarkt und Entwicklung mit den kleinsten (9x13) Bildern bestellen

(1€+10Cent/Bild). Der Film ist etwa 2-4 Tage später da dann abholen und alle Bilder durchsehen. Die welche nix geworden sind nimmst du raus und die musst du dann meist nicht bezahlen. Damit wäre der erste Film belichtet und man sieht ob die Kamera noch tut und lichtdicht ist. Die Negative kann man dann daheim testweise einscannen (Danach weiss man das selbst Scannen recht zeitaufwenig wird). Beim nächsten Film bestellt man dann gleich die Foto CD mit und lässt die Bilder ganz weg macht je nach Qualität 5-15€.(Foto CD´s müssen immer bezahlt werden). In Grosstädten sieht man sich nach einem lokalen digitalem Kleinlabor (Noritsu/Fuji, Konica/Minolta, Hostert oder Agfa) um der macht das evtl. zum selben Preis auf selbst angelieferte SD Karten oder Stick in 6MP 30Bit TIFF (Mehr können/brauchen Kleinlabore nicht weil die selten mehr als 1,1 Meter breite Fotopapiere belichten oder drucken können)

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Natürlich kannst du mit einer Analogen SLR einsteigen, allerdings könnten dich kosten für Filme, Entwickeln usw. vorerst abschrecken. Der große Vorteil an einer DSLR ist natürlich, dass du deine Resultate sofort siehst und dich nicht Ärgerst über Filme die du in den Sand gesetzt hast.

Digital und Analog ist ein großer Unterschied. Ich würde sagen, zum Üben ist eine Digitalkamera wie die D5100 sehr viel besser geeignet, weil man 1. Gleich das Resultat sieht 2. Tausende Aufnahmen machen kann und nicht nur 36 3. Auch die ISO nach belieben verändern kann und 4. Geld für die teure Entwicklung der Filme spart (Es sei denn du hast ein eigenes Fotolabor)

Kaufe die DSLR lieber gleich...

Naja Filme kosten Geld und die Entwicklung auch... Da wirst du dann dein Erspartes verpulfern und der Lerneffekt ist bei der analogen auch nur gegeben wenn man sehr diszipliniert alles Notiert wenn nach 1 Woche weißt man nicht mehr auswendig ob das nun f/5.6 oder doch f/8 war und man 1/125 Sek. oder eine 1/500 Sek. belichtete hatte...

Also wir die nachträgliche Fehleranalyse schwer sofern man nicht jedes Detail zu jedem Foto notiert.

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die kleinste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

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