Nachbar schreit unseren Hund an und tritt gegen den Zaun!?

9 Antworten

Meine Reaktion wäre ganz simpel:

Den Hund nicht mehr unbeaufsichtig im Hof laufen lassen und ganz zügig daran arbeiten, dass er nicht mehr anschlägt.

Mir wäre die Gefahr deutlich zu groß, dass der Nachbar so genervt ist, dass er den Hund verletzt oder etwas über den Zaun wirft. Ganz abgesehen davon finde ich, obwohl ich selbst Hunde habe, Kläffer unglaublich nervig und alleine schon mit Rücksicht auf das Umfeld sollte gegengesteuert werden.

Hund ist kein Kläffer, reagiert nur auf besagten Nachbarn!

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@Subba

Der sich davon gestört fühlt, was ich absolut verständlich finde.

Es spielt in diesem Falle keine Rolle, wie Du das empfindest.

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@Naninja

Weißt du weshalb die Hunde ausgerechnet auf den Nachbarn so reagieren? Alle anderen Nachbarn (auch die mit Hund), können ohne angebellt zu werden, am Zaun vorbei laufen, ohne dass sich die Hunde rühren. Auch der Postmann wird Schwanzwedelnd begrüßt. 

Egal, grundsätzlich hast du Recht, der Hund muss von der Straße weg, ich traue dem Mann nicht.

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Da reicht eine blöde Verknüpfung: Dein Hund bellt zum ersten Mal, Nachbar droht, Nachbar = bedrohlich wird verknüpft. Das Ganze wiederholt sich nicht nur, sondern die Reaktion des Nachbarn steigert sich und schon ist das Problem da.
Wenn Du dann auch noch strafst, steigert sich das Ganze in Nachbar droht + Frauchen droht, wenn der Nachbar auftaucht.

Deshalb würde ich den Hund zunächst aus der Situation nehmen und ein zuverlässiges Abbruchsignal und den Rückruf auftrainieren, bevor der Hund wieder raus darf. Ansonsten bestätigst Du die Einschätzung des Hundes.

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die schuld bei andern suchen ist immer das einfachste...bringt aber ausser streit nix...zuerst mal den fehler bei sich suchen und sich fehler eingestehn...jeder mensch macht fehler,man kann aber nur drauss lernen wen man etwas an sich selber ändert und nicht versucht die welt um den eigenen fehler herum zu ändern...@dsupper hat dir die richtige lösung zu deinem problem sehr gut beschrieben...also,versuch dich zu ändern u.nicht deinen nachbarn...nur so kriegst du das ganze in den griff und kannst dich wieder entspannen

Hallo,

die einfachste Möglichkeit wird es sein, zu verhindern dass dein Hund am Zaun kläfft. Entweder in dem du ihn konsequent abrufst, nicht unbeaufsichtig draußen lässt oder einen zweiten Zaun setzt.

Rechtlich wirst du da kaum was machen können, schreien und gegen den Zaun schlagen ist nicht verboten (sofern der Zaun nicht beschödigt wird)

Hallo,

ja klar, die Erziehung wird weiterhin fortgesetzt, das ist nicht das Thema., ich rufe ihn demnach weiterhin konsequent ab. Da unser Garten/Hof gut abgegrenzt und gesichert ist, möchte ich den Hunden (einer davon mir) nicht verwehren, auch mal 15 Minuten ohne direkte Anwesenheit meinerseits (ich bin am Küchenfenster), miteinander zu spielen. Sie sind also nicht ohne Beaufsichtigung.

Nur die Reaktionen auf das (sicherlich nervende) Gebell (kommt alle drei bis fünf Tage einmal vor da die Hunde selten draußen sind), erschreckt mich etwas. 

Der Zaun als Gegenstand ist mir egal, mir gehts um meinen Hund der dahinter steht mit seiner Schnauze! Natürlich kann ich dem Mann das schreien und treten nicht verbieten und selbst wenn er den Hund treffen würde (der im übrigen schon aufgeheult hat), hätte ich wohl keine Rechte, dennoch dachte ich es gäbe ähnliche Erfahrungen und somit Tips.

Ich habe außerdem vor, auf dem Grundstück selbst, ein weiters Tor zu errichten, so sind die Hunde weiter hinten auf dem Gelände und bekommen weniger mit was sich auf der Straße abspielt (mache ich wohl mehr zum Schutz der Hunde).

Wobei ich immer wieder sagen muss, sie bellen nur wenn der Nachbar samt Hund vorbei läuft oder manchmal auch eine Hündin. Und mit seinem Geschrei macht er es nicht besser!

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Hallo,

mir stellt sich doch tatsächlich die Frage, WARUM bellen eure Hunde, wenn der Nachbar aus dem Haus kommt? Habt ihr die Hunde nicht erzogen??

Ich halte auch mehrere Hunde - aber mich regt es auch tatsächlich sehr auf, wenn man irgendwo vorbeigeht und die Hunde dann dort an den Zaun springen und kläffen, kläffen, kläffen.

Ich kann insoweit euren Nachbarn sehr gut verstehen!

Nicht verstehen kann ich allerdings seine Reaktion, denn erstens kann der Hund nichts dafür und der Zaun schon gar nicht.

Bzgl. der Tritte gegen den Zaun kommt es darauf an, wem der Zaun gehört. Ist es euer Zaun - dann ist es eine Sachbeschädigung, ist es sein Zaun, dann kann er da natürlich gegentreten, so oft und so viel wie er möchte.

Ich glaube nicht, dass es strafbar ist, einen fremden Hund anzuschreien - da wirst du wohl nichts machen können.

Machen kannst du aber trotzdem was: bitte ERZIEHE deine Hunde, es ist wirklich entsetzlich, wenn Hunde ständig und ständig kläffen und das ist wenig respektvoll deinen Mitmenschen gegenüber. Du überlege bitte, dass nicht der Nachbar der "Böse" ist ... er ist nur ein armer, schrecklich genervter Nachbar!

Gutes Gelingen

Daniela

Was für eine Antwort! 

Grundsätzlich gebe ich dir recht, auch ich mag es nicht wenn Hunde an den Zaun rennen und bellen, jedoch ist der kleine Beagle noch kein Jahr alt und eben ein Beagle, gerne kannst du zu uns kommen und dein Glück in Sachen "Erziehung" versuchen. Ansonsten finde ich eigentlich, hört der Junge Mann sehr gut, es sei denn der nette Nachbar geht mit seinem Hund vorbei, dann ists aus!

Dennoch Danke ;)

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@Subba

Man kann JEDEN Hund zu einem verlässlichen, sicheren, nicht kläffenden Familienhund erziehen, völlig egal ob Terrier, Beagle oder oder ... Und auch ein junger Hund muss das frühzeitig lernen, denn entweder lernt er es direkt - oder meist gar nicht mehr.

Und wie bitte erziehst du denn deinen Hund?? Scheinbar bist du ja gar nicht mit draußen, denn sonst würdest du die sinnfreie Kläfferei doch wohl direkt unterbinden? Und dann käme es erst gar nicht zu solchen Eskalationen?

Hunde, die alles ankläffen, gehören eben NICHT unbeaufsichtigt alleine nach draußen, denn so hat man ja gar keinen Einfluss auf sie - mit Erziehung ist da also gar nichts.

Mir ist eben nicht ersichtlich, warum der Nachbar der "Böse" ist - nur, weil er mit seinen Hunden bei euch vorbeiläuft?? Und dann immer und immer und immer wieder angekläfft wird? Da würde mit der Zeit auch der friedliebenste Mensch ärgerlich werden ....

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@dsupper

Ich kanns gern nochmal sagen, der Hund ist ein Beagle, 10 Monate alt, kein Kläffer sondern bellt eigentlich NUR wenn der besagte Nachbar vorbei läuft. Erklären kann ich mir das weil die Hunde sich niemals beschnuppern und kennenlernen durften und der Nachbar von Anfang an auf den Beagle so reagiert. 

Des weiteren sind die Hunde nicht unbeaufsichtigt sondern am Tag mal 15 Minuten im Hof während ich spüle und ihnen beim spielen zusehe. Sehe ich den Nachbarn kommen und der Hund fängt an zu bellen, mache ich mich schon auf den Weg (5 Schritte), denn ich weiß was dann los ist. Er wird sanktioniert und rein gerufen. Denn bis auf das Bellen wenn der Nachbar kommt, hört er schon sehr gut.

Und der Nachbar ist der "Böse", weil man, wenn man "ärgerlich" wird, eben nicht einfach wie ein Ausgerissener, wild herumschreien oder gegen den Zaun mit dem sich dahinter befindlichen Hund treten kann wie es einem passt. 

Also bitte, bleibt bei den Tatsachen, dass der Beagle noch lernen muss ist mir bewusst und dass ich auch lernen kann auch, aber sicherlich bin nicht ich diejenige die etwas falsch macht!

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@Subba

Erstens widersprichst du dir jetzt selbst, denn unten schreibst du in einem Kommentar, dass sie auch bellen, wenn "eine andere Hündin" vorbeigeht - wer weiß, wann noch gebellt wird.

indem ich die Hunde sofort zu mir rufe, wenn ich denn gerade auch im (großen) Hof bin,

auch mal 15 Minuten ohne direkte Anwesenheit meinerseits

Und jetzt sind es nur 5 Schritte - ansonsten schreibst du von einem großen Hof auf dem die Hunde unkontrolliert spielen dürfen. Also: was denn nun? Deine Ausführungen sind jetzt für mich nicht wirklich glaubhaft, sondern klingen nach Ausflüchten, weil du jetzt deinen Fehler erkannt hast ...

Und wie mehrfach geschrieben: man kann einen Hund nicht erziehen und ein Fehlverhalten nicht korrigieren, wenn man am Fenster steht und die Hunde im großen Hof toben.

Man MUSS vor Ort, beim Hund sein! Hundeerziehung funktioniert immer nur DIREKT und SOFORT.

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@dsupper

Ich denke, ich muss mich hier nicht rechtfertigen sondern habe lediglich nach Tips gefragt. Aber gut, dann nochmal ausführlich für diejenigen die meinen einen "überführen" zu müssen, was auch immer das soll. 

Mir gehört der Beagle, mit im Haus wohnt noch ein Terrier der nicht mir gehört sondern meinen Hausnachbarn oben drüber. Mein Beagle hat noch kein Interesse an Weibchen, also bellt er auch nicht und kümmert sich nicht wenn diese vorbei laufen. Er bellt nur bei besagtem Nachbarn. 

Der Terrier ist vier Jahre alt und bellt beim Nachbarn als auch ab und zu bei läufigen Weibchen (auch das kommt selten vor, man hört aber an der Art wie er bellt dass es ein läufiges Weibchen sein muss das vorbei läuft).

Die meiste Zeit bin ich mit den Hunden im "großen" Hof. Es kommt aber auch vor, dass ich sie für 15 Minuten am Tag während ich meine Küche fertig mache, im Hof spielen lasse und nur aus dem Fenster schaue. Von dort aus sehe ich was sie machen und wann der Nachbar kommt. Von dort aus brauche ich 3 Sekunden und 5 Schritte bis zur Haustür bzw bis in den Hof und kann sie direkt abrufen. 

Aber es ist in Ordnung, ich denke ich habe die Antworten die mir weiter helfen. 

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@Subba

lol - ich sag ja: nun kommen die Ausflüchte! In deiner Frage schreibst du doch klar und unmissverständlich


Unsere beiden Hunde (Beagle und Terrier)


aber prima, wenn du "passende" Antworten bekommen hast - die helfen bestimmt weiter ....

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@dsupper

Was soll das denn? Es sind doch auch unsere Hunde! Die Hunde aus UNSEREM HAUS! Für die Erziehung des einen bin ICH zuständig, er gehört mir, der Besitzerin- der Beagle! 

Meine Güte, macht das Spass? Ich brauche keine Ausflüchte, weshalb auch? Aber weshalb muss man hier Leute der "Ausflüchte" und dergleichen bezichtigen wenn man doch nun schon mehrmals aufgeklärt worden ist. 

Ja, "passende" Antworten, du weißt schon, die Art von Antworten die einem weiter helfen.

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@Subba

lol - natürlich werden dir z.B. solche Antworten, dass der Nachbar der "Böse" ist und du dich an die Polizei wenden sollst, wirklich weiterhelfen. Es ist sehr hilfreich zu hören, dass immer die anderen die Schuld an einem Problem tragen - dann muss man selbst wenigstens nichts überlegen und das eigene Verhalten ändern.

Gibt es dir nicht zu denken, dass die meisten hundeerfahrenen Nutzer hier meine Meinung teilen?

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Die Antwort von der Daniela ist super! Nimm die dir zu Herzen 💕

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@FrauFanta

Sorry, da hab ich meine eigene Meinung dazu!

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@Subba

@subba, das ist die einzige und richtige antwort! JEDER hund kann erzogen werden, beim beagle brauchst du einfach mehr geduld

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@froeschliundco

Du, das weiß ich natürlich. Aber ich kann nur sagen, der hört bisher super.  Die einzelnen Schritte dauern zwar immer, seinem Starrkopf gedankt, aber erzogen ist er. Danke dir:)

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Erziehung? So, so... 

Deine Argumentation ist sehr einfältig. Meine Cockerpoo Hündin bellt auch Menschen an, die unserem Haus (Ihrem Revier) zu nahe kommen, schon mal was von Beschützerinstinkt gehört? Ich habe lieber einen Hund der Alarm schlägt, wenn ein Einbrecher kommt, als einen Hund der sich über den Einbrecher freut und mit dem Schwänzchen wedelt, naja jeder des seinen.

 Du musst aber damit klar kommen, ob du es willst oder nicht, dass Hunde nunmal bellen. 

Da du ja selber einen Hund hast, verstehe ich nicht deine Reaktion bezüglich der Frage. 

Und durch das an den Zauntreten hört der Hund bestimmt nicht auf!

Erziehung kommt immer auf die Absicht der Halter an, entweder du willst einen Hund der dich beschützt oder einen der einen Stock im arsch hat.

Danke 

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@Pferdchen24

Beschützerinstinkt? Bitte informiere dich doch mal ausführlich über das Hundeverhalten! Dann wirst du sehen, dass so ein Verhalten nicht wirklich etwas mit einem Beschützerinstinkt zu tun hat, sondern eher mit Unsicherheit.

Jeder Hund sollte einen kompetenten "Führer" haben, an dem er sich orientieren kann und der alle Probleme des Rudels regelt. So ist ein Hund nämlich "gestrickt". Fehlt dieser Führer - ja, dann bekommt der Hund das "Gefühl", er müsse "Probleme" selbst regeln - das führt eben auch zu so einer sinnfreien Kläfferei.

Hunde brauchen klare, konsequente Regeln und eine Person, die durch den Alltag führt. Er muss lernen, dass diese Person alles im Griff hat und er sich voll auf sie verlassen kann.

Und genau dieses scheint hier zu fehlen.

Ich habe nicht nur einen Hund, sondern immer mehrere. Und meine Hunde dürfen durchaus auch mal bellen. Aber eine sinnfreie, Nachbarn belästigende Kläfferei findet bei uns nicht statt.

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@Pferdchen24

ich erlaube meinen Hunden nicht, alles und jeden mit Bellattacken von meinem Grundstück fernzuhalten. Ich brauche keinen Hund der mich beschützt, vor allem nicht wenn es harmlose Alltagsbegegnungen sind.

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Lächerlich das du noch versuchst das Verhalten deines Hundes zu verteidigen. Wenn du nicht in der Lage bist das Verhalten deines Hundes zu unterbinden dann bist du nicht in der Lage einen Hund zu halten. Gebe bitte deinen Hund ab.

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Das hört sich nicht gut an. Wir haben auch eine sture Hündin, doch zum Glück keinen aggressiven Nachbarn. Ich würde ihn erstmal drauf ansprechen und wenn der Nachbar es wieder macht, mich bei der Polizei melden, die können ihm eine Regel geben, dass er dein grundstück nicht betreten darf (somit auch den Zaun nicht treten darf), aber genau kenne ich mich damit nicht aus, sobald du merkst er könnte deinen Lieblingen gefährlich werden würde ich etwas unternehmen. 

Viel Glück. 

Danke schonmal für deine Antwort:) Ja, ich finde es einfach unglaublich, was er sich rausnimmt. Traue ihm einfach nicht über den Weg. Ich denke sein Hund ist ihm das Wichtigste. Dennoch geht das so nicht. 

Was die Sache mit der Polizei betrifft, so glaube ich aber, dass ich da keine große Chancen haben würde, denn der Hund ist ja in Deutschland leider nur eine "Sache" und somit "Nebensache":(

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