Nach Hause - Nomen?

4 Antworten

Hier frägt eigentlich keiner, sondern er fragt.

Im Deutschen schreibt man "nach Hause" und "zu Hause" getrennt.
Dann ist "Haus(e)" ein Substantiv (Nomen). Mit der davorgesetzten Präposition ist beides satzteilmäßig eine Adverbiale Bestimmung des Ortes.

Für "das Zuhause" als Wohnbezeichnung ist "Zuhause" ein Substantiv, das überall verwendet werden kann (Subjekt, Objekt usw.)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Unterricht - ohne Schulbetrieb

Es stimmt, man fragt "wohin?" - "nach Hause".

Das Fragewort "wohin" bestimmt aber keine Wortart, sondern einfach einen Ort. Und Orte werden groß geschrieben.

andere Beispiele:

"wohin gehst du?" - "ins Theater."

"wohin gehst du?" - "zum Bahnhof."

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Außerdem kommt "Hause" vom Wort "Haus". Und "das Haus" ist ein Nomen. "Hause" ist einfach schon älter und wird deshalb sonst nicht mehr benutzt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Ja ist es und die Frage, wohin entscheidet nur über den grammatikalischen Fall, aber nicht über die Wortart.

Oh, das ist für mich nicht logisch. Weil man ja "nachhause" klein schreibt?

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@Michaelabauer2

Jein, nach neuer Rechtschreibung darf man mittlerweile nachhause schreiben. Empfohlen wird aber weiterhin die Schreibung nach Hause. Ist auch geläufiger und häufiger zu sehen. Ich würde mir "nachhause" nicht angewöhnen.

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@Michaelabauer2
Oh, das ist für mich nicht logisch.

Anderes Beispiel: "Ich gehe in den Laden". Auch hier fragst Du "wohin", dennoch ist "Laden" ein Nomen.

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nach Hause

Wortarten: Präposition / Nomen

Mit "Wohin?" fragt (nicht frägt) man nach einem Satzglied, einer Lokaladverbiale.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Echt nicht "frägt"? Meim Gott, ich kann gar nichts mehr....(zu meiner Verteidigung: ich komme aus einer Gegend, in der der Dialekt sehr vom Hochdeutschen abweicht....

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